Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken

30.11.2010

Frohe Weihnachten und rote Nasen

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 02:27

Freie Zeit wünscht ein frohes freies rotes Nasen-Fest

Der Gummibaum, ein getarnter WeihnachtsbaumFreie Zeit, der Weblog für inhaftierte Weihnachtsmänner, flexible Weihnachtsfeiertage und ganz besonders für Menschen mit kleinen roten Nasen wünscht allen seinen LeserInnen bereits jetzt schon ein frohes und besinnliches Fest. Warum ist “Freie Zeit” ein Blog für rote Nase? Weil ich eine kleine Bitte haben. Ich habe Ihnen jetzt schon einen kleinen Weihnachtsbaum geschmückt. Bei uns in Österreich sagen wir: Ich habe den Weihnachtsbaum “aufgeputzt.” In Ermangelung eines klassischen Baumes hat sich dafür freundlicherweise einer unserer Gummibäume zur Verfügung gestellt. Und unter diesem Baum finden Sie zwei rote Nasen. Ich würde Sie deshalb um eines bitten: Klicken Sie auf die beiden roten Nasen und schauen Sie, was sich dahinter befindet. Es lohnt sich auf alle Fälle. Sollten Sie diese Seite im Februar, Mai, Juli, September oder zu jeder anderen Jahres-, Tages- oder Nachtzeit aufrufen, mein Gummi-Weihnachtsbaum steht Ihnen das ganze Jahr zur Verfügung, nicht nur zur Weihnachtszeit.

 

Rote Nasen Clown Doctors. Rote Nasen Clown Doctors.

Österreichische rote Nasen                Deutsche rote Nasen

Ich bitte in diesem Zusammenhang zu entschuldigen, dass ich stellvertretend für das Rote Nasen Projekt nur die beiden Projekte Österreich und Deutschland verlinkt habe. Da die Red Noses Clown-Doctors mittlerweile zu länderübergreifenden BotschafterInnen der Lebensfreude geworden sind, verweise ich natürlich noch gerne auf die “Internationale Rote Nasen Clown-Doctors”-Webseite.

Internationale Clown Doctors. 

Und sollten Sie sich entscheiden, noch mehr Eis brechen zu wollen, lassen Sie sich von Ludwig Hirsch und seinem wunderbaren Lied “Komm grosser schwarzer Vogel” inspirieren.

29.11.2010

Schneechaos: Das leise weisse Gift

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 02:11

Schneechaos in Europa und bei den Prominenten sorgt für rinnende Nasen und benebeltes Hirn.Leise rieselt der Schnee (ins Näschen)

Ein globales Schneechaos hat den Erdball nun fest im Griff. Durch den frischen Schnee kam es dabei vielerorts zu massiven Verkehrsbeeinträchtigungen und Staus. Überall klagten die Betroffenen über verstopfte Nasen, welche sich als staubfeine weisse Mikropartikel in den Nasenhöhlen ablagern und sogar bis in die Haarspitzen vordringen. Und wie immer mussten auch dieses Mal die Ärmsten unter den Folgen am meisten leiden.

Rainhard F., ein Strassenmusiker aus Österreich, spricht deshalb auch von katastrophalen Zuständen auf Österreichs Strassen und wünscht sich nichts sehnlicher als ein einziges Mal Urlaub in warmen Gefilden zu machen. “Eine Woche Mallorca, das wäre wirklich schön. In so einer Finca, wie man das immer bei den Auswanderen sieht. Oder diese ganzen reichen Prominenten, die was das haben tun. Aber dies wird wohl ein schöner Traum bleiben.” Resignierend und schulterzuckend nimmt er wieder die Gitarre in die Hand und hofft, nicht ohne sich vorher noch einmal kräftig mit dem Zeigefinger über die Nase zu wischen, die vorbeieilenden und dick vermummten Menschen zu einer kleinen Spende zu animieren. 

Neben ihm sitzt Christoph D. aus Deutschland auf dem kalten Strassenpflaster. Auch der Deutsche hat schon bessere Zeiten hinter sich. Obwohl er selbst vor ein paar Jahren in Österreich als Hilfskraft arbeitete, um dann über Umwege in der Türkei und Deutschland seine Brötchen zu verdienen, sucht er seither vergebens nach einer neuen Herausforderung. “Ich bin bis in die Haarspitzen motiviert, das können Sie mir glauben. Am liebsten wäre mir irgendwas mit Sport. Entweder Fussball oder vielleicht sogar Skifahren. Weil da liegt immer so viel Schnee herum. Und eigentlich liebe ich ja Schnee.”

Zustimmend und andächtig nickt Rainhard, während er leise ”Es lebe der Sport” singt. Der Schneefall wird immer heftiger. Die beiden haben sich schutzsuchend unter eine Eisentreppe gesetzt und schauen den dicken weichen Flocken zu, wie sich diese langsam auf ihren Köpfen niederlassen, um sich zart schmelzend im Nichts aufzulösen.

Plötzlich fängt die Eisentreppe an, dröhnend zu vibrieren. Durch die Gitter sehen wir schwere Arbeitsstiefel, welche sich Schritt fürDer Mann mit dem Koks ist da! Schritt nach oben kämpfen. Ein bulliger untersetzter Mann trägt einen schmutzig rußigen Sack aus grobem Leinen auf seinen Schultern. Aus dem groben Profil seiner Schuhe rieselt unentwegt feiner Staub auf die Köpfe der Daruntersitzenden. Plötzlich hellen sich die Gesichtszüge von Rainhard und Christoph auf. Die apathischen Züge weichen einer regen Teilnahme, der Blick der beiden wird fester und sie beginnen, ihre starren Glieder auszuschütteln, währenddessen sie langsam aufstehen.

Bildquelle: dmc 

Der Mann mit dem Koks ist da!” flüstert Christoph. Aber da hat Rainhard bereits den obersten Treppenabsatz erreicht. Sein freudiges ”Und leise rieselt der Schnee” hat der Wind bereits mit sich fortgetragen. Hinauf in die Wolken. In die nebelverhangenen Wolkenfetzen aus staubtrockenen Kristallen aus pulverförmigem endlos glücklich machendem Schnee. So zumindest hat er es ihnen versprochen, jener Mann mit dem Koks.        

 

28.11.2010

Tierquälerei: Drahtzieher verhaftet

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 21:44

Skandal um gefolterte Tiere erschüttert die Welt

Greenpeace spricht von einer beispiellosen Aktion gegen den organisierten Tierhandel: “Durch die internationale Zusammenarbeit mit anderen TierschutzorganisationenOsterhase trägt kugelsichere Weste. und Interpol ist es uns nun endlich gelungen, den meistgesuchtesten Tierquäler der Erde zu verhaften.” Wie der Sprecher der eigens dafür gegründeten SoKo “Nordpol” verkündete, handelt es sich beim Kopf der weltweit operierenden Organisation um einen Mann, dessen Identität bisher jedoch noch nicht festgestellt werden konnte. Beim Zugriff während der gestrigen Nacht konnten neben dem Drahtzieher, welcher von den ermittelnden Behörden als Mister W. bezeichnet wird, weitere Helfershelfer dingfest gemacht werden.

Bildquelle: Schockclub

Skrupelloser Weihnachtsmann endlich verhaftet.Frappierendstes Merkmal bei fast allen Mitgliedern, welche in einer ersten Einvernahme durch die Staatsanwaltschaft ihrem Chef bedingungslos ergeben waren, ist die auffällige Form der Ohren. Insider werten dies allerdings als Indiz dafür, dass es sich bei der kriminellen Vereinigung um eine straff organisierte Gruppe handeln könnte, welche die Weltherrschaft zum Ziel hatte. Grund für diese Annahme ist die Tatsache, dass zahlreiche Querverbindungen zu bisher ungeklärten Verbrechen hergestellt werden konnten, welche sich vorwiegend um die Osterzeit ereigneten und nun in einem komplett anderen Licht gesehen werden. Eierdiebstahl im grossen Stil, der Konsum riesiger Mengen Gras und rätselhafte Voodoopuppen aus Schokolade und mit riesigen Ohren, welche in ihrer Form an überdimensionale Phallusse erinnern und möglicherweise an geheimen Kultstätten als Opfergaben dienten, konnte nun den schwerbewaffneten und mit kugelsicheren Westen ausgestatteten Kriminellen nachgewiesen werden.  

Bildquelle: Strangeviews Blog

Freie Zeit“, der eiskalte Blog für Vierbeiner und Santa Claus, Drahtzieher der Tierquäler-Bande wurde erschossen.rote Nasen, gelangen dabei wieder einmal spektakuläre Bilder, welche unmittelbar nach dem Zugriff der Polizei entstanden. Das erste Bild zeigt den Kopf der Tierquäler-Bande, wie er gerade von der SoKo “Nordpol” abgeführt wird. Wie erst jetzt bekannt wurde, dürfte es sich bei dem Verbrecher um einen nahen Verwandten jenes Mannes handeln, welcher bereits im Jahr 2000 von den amerikanischen Polizeibehörden erschossen wurde. Dieser Mann, besser bekannt als Milleniums-Mörder oder auch Red-Nose-Killer, hatte die Welt mehr als 150 Jahre in Atem gehalten, bevor er im Kugelhagel starb.

Bildquelle: Rettet den Weihnachtsmann 

Rudi, das Rentier in Geiselhaft vom Weihnachtsmann.Die spektakulären Bilder gingen damals um die ganze Welt. Vielleicht erinnert sich noch die eine oder der andere ZuschauerIn an die Szenen, als der berüchtigte Red-Nose-Killer, mit Schneekanonen bewaffnet, ein fürchterliches Blutbad unter Amerikas letzter noch frei lebender Rentierherde anrichtete. Nachdem er dann 34 Beamte der amerikanischen Bundespolizei durch Schneebälle niedergestreckt hatte, gelang es schließlich einem Scharfschützen, den Gewalttäter durch einen gezielten Schuss aus seiner Eiswaffel niederzustrecken.

In einem ersten Interview sprach nun eine der befreiten Geiseln vom jahrelangen Martyrium und dass sie durch Alkohol gefügig gemacht wurden. Der anwesende Arzt diagnostizierte bei fast allen Tieren dementsprechend auch eine fortgeschrittene Leberzirrhose, wobei anfangs nicht feststand, ob es sich bei der roten Nase nicht vielleicht nur um eine kapitale Rotznase handelt.    

27.11.2010

Wien wird belagert. Ganz ohne Türken!

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 20:20

Kriegszustände: Das grosse Wiener Derby

Am Sonntag, den 28.11.2010 steigt in Wien wie mindestens viermal pro Jahr eines jener besonderen Ereignisse, welches unter der Kategorie sportliches Ereignis geführt wird und dementsprechend in den Medien auch unter der Rubrik Sport zu finden ist.

Rapid Wien gegen Austria Wien: Derby-AlltagNachdem ich selbst nicht unbedingt Anhänger dieser Sportart bin, welche unter Fans, aber auch unter Laien wie ich es einer bin, unter dem Begriff “Fussball” geführt wird, handelt es doch tatsächlich um die 295. Auflage zweier Wiener Fussball-Clubs. Da wäre auf der einen Seite jene Mannschaft aus dem 14. Wiener Gemeindebezirk, welcher gemeinhin als SK Rapid Wien aus Hütteldorf bekannt ist. Und diesen die grün-weissen Farben tragenden Anhängern stehen jene Violetten gegenüber, deren Glaubensbekenntnis der FK Austria Wien aus dem zehnten Wiener Gemeindebezirk Favoriten ist. Und wen wundert´s, wenn sich zwei Fangruppierungen gegenüberstehen, so tun sie dieses oftmals unversöhnlich.

Bildquelle: Kurier 

Sprechen die einen dann vom Horr(or)-Stadion, kontern die anderen mit (Sc)Hütteldorf. Alles aus Liebe. Aus Liebe zuRapid Wien Fans wollen heimkehrende Austria Wien Anhänger abholen. Grün-Weiss, aus Liebe zu Violett. Seit dem 8. September 1911, als das Schicksal seinen Lauf nahm, damals mit dem ersten Wiener Derby. Der Arbeiterverein der Grün-Weissen gegen die Bürgerlichen Violetten. 4:1 lautete damals das Ergebnis, für die Arbeiter unter Wiens Bevölkerung. Die Unterprivilegierten gegen die privilegierte Oberschicht, so standen sich die beiden Fronten zu Beginn unvereinbar gegenüber. Nicht der Sieg steht im Vordergrund. Nein, es geht um Ehre, sogar um Religion. Lippenbekenntnisse, welche sich aus anfänglichen verbalen Scharmützeln in schöner Regelmäßigkeit zu veritablen Glaubenskriegen unter Einsatz der Fäuste entwickeln.

Sogar ein sogenannter “Intelligenz-Paragraph” soll in der Gründerzeit in den Statuten des FK Austria Wien verankert gewesen sein. Angesichts solcher Bilder wird aber schnell klar, warum es diesen Paragraphen heute nicht mehr gibt. Oder anders ausgedrückt: Grün-blaue Flecken gegen violette Augen. Ob dann Rapid Wien oder Austria Wien gewinnt, ist eigentlich Nebensache. Zumindest in den meisten Fällen für manche sogenannte ”Fans”.  

Bildquelle: News   

26.11.2010

The Walking Dead: Zombies neu entdeckt

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 10:41

Wiederauferstehung (Wieder Aufstand?) der UntotenThe Walking Dead made by Carl Lagerfeld und Co.: Zombies auf dem Laufsteg.

The Walking Dead: Fernsehen made in USA.Jetzt sorgt wieder einmal eine Serie namens “The Walking Dead” für Aufsehen. Aus dem fernen Amerika (natürlich, woher sonst?) besuchen uns die Untoten, gemeinhin auch als Zombies bezeichnet, zum x-ten Male. Und, wie eigentlich auch immer in solch phantasmagorischen Highlights der Kinoleinwände und in diesem Falle TV-Produktionen, steht sich Gut und Böse unvereinbar gegenüber. Die einen wollen sich am Fleische laben, die anderen wollen den zum Labenden Bereiten nicht als fleischliche Gelüste dienen. Konfrontationen sind also vorprogrammiert.

Nun stelle ich mir allerdings die alles entscheidende Frage: “Hatten wir dies nicht schon einmal respektive haben wir dies jeden Tag aufs Neue?” Zum Beispiel in Paris, Mailand, London oder auch New York. Tauschen wir die Namen beliebig aus. Anstatt Frank Darabont, welcher für die Serie “The Walking Dead” verantwortlich zeichnet oder Robert Kirkman und Tony Moore, deren Comic als Vorlage für die Serie diente, nehmen wir doch ganz einfach Herrn Lagerfeld, welcher es absurd findet, dass dicke Muttis mit Chipstüten in der Hand über Haute Couture urteilen. Denn schließlich habe nach Dafürhalten von Karl Lagerfeld die Welt der Mode mit Illusionen zu tun.

Wer also einen guten Mehrteiler über ”The Walking Dead” sehen möchte, braucht definitiv kein Pay-TV. Herr Lagerfeld produziert Zombies am laufenden Band. Ohne künstliches Blut, ohne herunterhängende Hautfetzen, aber selbstverständlich mit den geforderten Illusionen einer im wahrsten Sinne kranken Gesellschaft.

Bildquelle: Hype magazine 

   

     

22.11.2010

Papst Benedikt XVI. lockert Kondom-Verbot

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 15:58

Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche

Silvio Berlusconi: Perfekter Umgang mit Kritik.hat sich nun durch seinen Vatikansprecher Lombardi erstmals als gummifreundlich geoutet. Nachdem der Klerus bereits die geeigneteCarl Gustav von Schweden: IKEA Elchtest Verwendung von Kondomen als sinnvolles Instrument zur Bekämpfung der Gentechnik erkannte (siehe “Papst ruft zum Widerstand gegen Gentechnik auf“), geht nun Papst Benedikt XVI. sogar einen Schritt weiter. In seinem Interview-Buch “Unter dem Chorhemd der Ministranten, unser Licht der Welt” sieht sich das Oberhaupt der Christengemeinde nun veranlasst, die Verhütungspolitik der Kirche neu zu definieren.

Linkes Bild: NZZ Online Rechtes Bild: Bild

Wörtlich sagte der Papst: “Es mag begründete Ausnahmefälle geben, etwa wenn ein Prostituierter ein Kondom verwendet, wo dies ein erster Schritt zu einer Moralisierung sein kann, ein erstes Stück Verantwortung, um wieder ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, dass nicht alles gestattet ist und man nicht alles tun kann, was man will.” Und weiter sprach das Oberhaupt davon, dass gerade Männer, welche den Elchtest nicht bestanden haben und die daraus entstehenden Minderwertigkeitskomplexe kompensieren müssten, ihren königlichen Luststab oder die diktatorische Nudel durchaus zum Zwecke der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung mit entsprechenden Latexmänteln umhüllen dürfen. Beim Wort “Aufrechterhaltung” brach der Papst übrigens für einen kurzen Moment in schallendes Gelächter aus, ein Beweis, dass er sich der Bedeutung seiner Worte durchaus bewusst war.

Franz Beckenbauer: Potenter Kaiser des Volkes.Potenz-Prominenz stöhnt lustvoll auf

Bildquelle: Politplatschquatsch 21

Zum Schluss seiner Rede wechselte Benedikt XVI. dann noch nahtlos in die deutsche Sprache über und verkündete in schönstemRoberto Blanco: Ein bisschen Spaß muss sein. bayerischen Dialekt: “Siagst Franzl, mir san mir und wannst a Problem mian Drüberzian host, kummst afach zu mir nach Rom. Mir helfan da scho.” Und in astreinem Hochdeutsch fügte er hinzu: ”Aber auch all unseren anderen gläubigen schwarzen Schafen kann ich versichern, dass wir Männer des Vatikan geschlossen wie ein Mann hinter Euch stehen. Gerade dann, wenn er Euch wieder einmal steht. Schließlich gilt immer noch: Ein bisschen Spaß muss sein. Christliche Nächstenliebe wird ja nicht nur gepredigt, sondern muss auch gelebt werden. Das ist unter unseren Dächern nicht anders.”

Bildquelle: Bunte

20.11.2010

Robbie Williams zu Konzert eingeflogen

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 13:53

Take That-Konzert sorgt für Verkehrsstau

Geradezu infernalische Zustände herrschten beim ersten Konzert von Take That mit Frontmann Robbie Williams. Nachdem die Band angekündigt hatte, die für 2011 geplante Tour auf den November 2010 vorzuverlegen, begann der von der Verkehrspolizei befürchtete Run bereits 18 Stunden vor Beginn des ersten Take That-Konzerts. Manchester, der erste Veranstaltungsort der ehemaligen Boygroup, welche 1996 Millionen vorwiegend weiblicher Teenager nach ihrer Auflösung in ein Tal der Tränen stürzte, war im Ausnahmezustand. Das britische Verkehrsministerium sprach dabei sogar von Zuständen wie im Jahre 43 n. Chr., als der römische Kaiser Claudius ganz Britannien eroberte. Den Zusatz “Wobei damals die römischen Legionen wesentlich besser sangen” hätte sich der örtliche Polizeichef allerdings ersparen können.   

Die Ankündigung der fünf nun erwachsenen Männer, sich zum Wohle des eigenen Wohlstandes wieder zu vereinigen, sorgte nun für einen Hype sondergleichen. VielePaul Bögle: Take That Fan der ersten Generation. ehemalige Konzertbesucher, welche bereits seit Gründung der Band 1990 den Werdegang der Band verfolgten, machten sich jetzt auf den Weg, um ihre Idole vergangener Tage vielleicht zum letzten Mal live zu erleben. Das nebenstehende Bild zeigt Gabriele und Paul B., die sich beim ersten Konzert von Take That kennenlernten und damals spontan beschlossen, zu heiraten und ihre Kinder Robbie, Williams und E.T. zu taufen. Und nun, etwa 57 Jahre später, sehen wir die beiden rüstigen Teenager tatsächlich wieder, wie sie ausgelassen beim ersten Konzert nach der Take That-Menopause ihre freudige Rückkehr in die Konzerthallen dieser Welt feiern.

Bildquelle: Welt online

Fast wäre es sogar zur Absage des Take That-Konzertes gekommen, da der Privatjet von Robbie Williams aufgrund der vollkommen überlasteten britischen Flughäfen keine Landeerlaubnis bekam. Erst als gute Freunde des Popstars Robbie Williams beim Landeanflug zum Take That Konzert.uneigennützig ihr eigenes Fluggerät dem Take That-Frontmann zur Verfügung stellten, konnen die hysterischen Massen aufatmen.

Bildquelle: Allmystery 

“Freie Zeit”, dem Blog für unbekannte Flugobjekte, unabhängige Flugbegleiter und abhängige Weblog-Betreiber gelangen wieder einmal erste Aufnahmen vom Landeanflug Robbie Williams´ zum ersten Take That-Konzert. Auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, das Flugobjekt auch zukünftig zu chartern, entgegnete Robbie Williams: “Yes, why not. But, in my opinion, I think, the pilot was completely stoned.”

19.11.2010

Maria Fekter: Iron-Woman of the year

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 11:35

Österreichs Innenministerin erhält begehrten Preis

Österreichs Innenministerin Maria Fekter wurde nun vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zur “Iron-Woman 2010″ gekürt. Der in Zusammenarbeit mit UPS und DHL ausgeschriebene Preis würdigt dabei die besonderen Verdienste von Fekter in Zusammenhang mit der pünktlichen Lieferung von Flüchtlingen. In der Laudatio hieß es unter anderem: “… Und deshalb sind wir besonders stolz, dass sich Frau Fekter durch bedingungslose Härte und ihr besonders rigoroses Engagement gegenüber Flüchtlingen in Europa zur absoluten Führungspersönlichkeit und Abschiebeexpertin entwickelt hat. Für ihre Wahl zur Iron-Woman 2010 war neben der überaus disziplinierten Einhaltung bürokratischer Stolpersteine eines mitentscheidend: Der unbedingte Wille zum perfekten inhumanen Miteinander!”

Der mit 214 abschiebungswilligen Flüchtlingen dotierte Preis wurde von der Innenministerin unter Tränen entgegengenommen: “Mit Dublin II ist ein persönlicher Traum für mich in Erfüllung gegangen. Mein ganz besonderer Dank gilt aber all meinen treuen uniformierten KindergärtnerInnen, welche durch ihr persönliches und herzliches Engagement und ihren besonders lobenswerten Einsatz gegenüber Minderjährigen immer wieder auszeichnen. Wenn ich sage, dass Kinder nicht ins Gefängnis gehören, dann meine ich das auch so. Es ist geradezu unverantwortlich. Deshalb werden wir in Zukunft jene Kinder auf direktem Wege abschieben und den Kleinen den Weg in die Arrestzellen ersparen. Es heißt ja schließlich auch in meiner Politik ”von Rechts wegen” und nicht “Von Links wegen”. Und deshalb darf ich Ihnen versichern, meine Damen und Herren, Österreich und ich in meiner Person als Innenministerin von Rechts wegen und natürlich von rechts wegen werden auch in Zukunft eine Vorreiterrolle in Sachen Paketdienste spielen.”  

Eines noch zum Schluss: Wir dürfen der österreichischen Innenministerin sicherlich nicht die alleinige Schuld für das verantwortungslose Handeln des Verfassungsgerichtshofes über die Rückführung, welch hässliches Wort übrigens, von verzweifelten Flüchtlingen nach Griechenland in die dortigen Slums und katastrophalen Auffanglager in die Schuhe schieben. Aber eines muss sich die Innenministerin gefallen lassen. Es ist Aufgabe der Politik und in diesem Fall ihre Aufgabe als Verantwortliche des österreichischen Innenministeriums, gesamteuropäische Lösungsvorschläge und -modelle auszuarbeiten.

Flüchtlingslager GriechenlandDenn Bilder wie diese sollten der Politik vor Augen führen, dass Hasstiraden und die damit implizierte und sich immer schneller drehende Gewaltspirale durch Bedingungen wie diese nicht eine Folge der um Hilfe suchenden Menschen ist, sondern vielmehr die Ohnmacht und Handlungsunfähigkeit der damit betrauten politischen Führungskräfte widerspiegelt.

Bilder: DW-World: Kein Schutz für Flüchtlinge in Griechenland 

Es ist seit langer Zeit bekannt, welche Zustände in Griechenlands Flüchtlingslagern herrschen. Aber von einer in derKatastrophale hygienische Bedingungen in griechischen Flüchtlingslagern. Europäischen Union integrierten Politikerin ihres Formats erwarte ich mir einfach mehr als die permanente und vor allem stupide Umsetzung des Dublin II-Abkommens. Griechenland kann die Last und die daraus resultierenden Probleme der Flüchtlingsströme nicht alleine bewerkstelligen. Es wird Tag für Tag die Fahne der Solidarität innerhalb der EU hochgehalten. Es werden tagtäglich die Menschenrechtsverletzungen in totalitären Staaten wie China oder Nordkorea zum Schutze des eigenen Versagens in den Vordergrund gedrängt. Und dieser Verantwortung muss sich Frau Fekter und KollegInnen endlich stellen. Denn es ist die Aufgabe der Politik und eben nicht jene der Höchstgerichte, die Wahrung der Menschenrechte im Sinne der BürgerInnen, seien es nun mit der Heimat fest verwurzelte Menschen oder eben sogenannte “Fremde”, zu vertreten, zu verteidigen und letztendlich auch durchzusetzen.

Maslowsche Bedürfnispyramide.Menschen, und ich zähle Flüchtlinge und um Asyl Suchende ebenfalls in diese Kategorie, werden sicherlich nicht mit dem intendierten Bewusstsein ihre Heimat, ihre Familien und ihren gewohnten Lebensraum verlassen, um sich bettelnd und um Almosen ringend durch Europa zu bewegen, sondern gehen diesen Weg einzig und allein aus der Notwendigkeit, zumindest die unterste Stufe der Maslow´schen Bedürfnispyramide zu erklimmen.

Bildquelle: Informatikkaufmann-Azubi        

17.11.2010

Internationaler Tag der Toleranz

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 03:16

Welttag der Toleranz: Streubomben tolerieren nur Tote.UNO-Tag der Toleranz am 16.11.2010Kindersoldat mit Lieblingsspielzeug.

Zum ersten Mal wurde der seit 1995 von der UNESCO initiierte ”Internationale Tag der Toleranz” in nie gekannter Harmonie, friedlicher Eintracht und gemeinschaftlichem Miteinander gefeiert wie eben gestern zum bereits 15. Mal. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon dankte dementsprechend der ganzen Welt für das Innehalten und die Rücksichtnahme und Offenheit gegenüber fremden Menschen.

Bildquelle: Badische Zeitung: Halbherziges Verbot von Streubomben 

Die Bereitschaft der Menschen, aufeinander zuzugehen und ihre Probleme und Konflikte vernünftig zu lösen, bedeutet mir sehr viel.” teilte der Generalsekretär auf dem Petersplatz in Rom mit, und freute sich über die dringend benötigten Hilfslieferungen, welche per Flugzeug über vielen Regionen dieser Welt abgeworfen wurden.

Es ist einfach phantastisch zu sehen, dass gerade die Schwächsten und Jüngsten durch diese und ähnliche Spendenaktionen wieder zurück in ein normales Leben gefunden haben. Sehen Sie sich doch nur einmal den Jungen auf dem Bild rechts an. Ist es nicht herrlich, wie er sich über seinen neuen Gameboy freut. Das Schöne an diesen Spielsachen ist doch, dass sie völlig ohne sündteure Batterien oder Strom auskommen. Und neue Mitspieler finden sich praktischerweise auch immer wieder.”

Terre des hommes: Kinder brauchen Zukunft.

16.11.2010

Leichen auf Friedhof entdeckt

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 23:47

Grausiger Fund beschäftigt Staatsanwaltschaft

Gestorben wird immer: Und die Leichen kommen auf den Friedhof.Ein mysteriöser Fall hält ganz Wien in Atem. Auf dem weltberühmten Zentralfriedhof wurden nun unzählige Gräber entdeckt. Fast alle Gräber enthielten Särge, in welchen sich sowohl weibliche als auch männliche Leichname befanden. “Wir stehen vor einem Rätsel” sagte der zuständige Friedhofsgärtner Paul B. und zeigte mit zitternden Fingern auf eines jener mysteriösen Gräber, welches deutlich die Spuren frischer Erde aufwies. “Wir glauben, dass die ganzen Leichen teilweise schon sehr lange Zeit hier liegen. Aber wer die da begraben hat, müssen wir erst noch rausfinden. Ich habe zwar einen Verdacht, aber den will ich nicht vor laufender Kamera äussern.”

Bildquelle: Vorarlberg online 

Andere Friedhofsbesucher hingegen wurden schon deutlicher. Eine alte Frau, welche gerade ihren Mann besuchte und mit einem herrlichen Strauß gelber Chrysanthemen beglückte, sprach “von zwei Männern, welche sie schon öfter hier gesehen hat und die sich immer so seltsam benehmen.” Und immer seien die beiden “mit Schaufeln und so komischem Werkzeug unterwegs, obwohl hier doch seit Jahren keine Baustelle zu sehen sei. Und dann buddeln die immer so grosse Löcher und kein Mensch weiß warum.”

Die mittlerweile ermittelnde Staatanwaltschaft Wien hält sich dagegen bisher bedeckt. Zu den laufenden Ermittlungen könne aus Gründen der Totenruhe nichts gesagtExorzisten in Wien: Strache bei der Teufelsaustreibung. werden. Aber es werde im Moment nach allen Seiten ermittelt und ganz besonders hinunter bis auf eine Tiefe von etwa 1,80 Meter. “Nur so können wir der Sache auf den Grund gehen!”

Bildquelle: OÖ Nachrichten 

Schon formieren sich allerdings erste Widerstandsgruppen, welche in den tausenden Toten eine Heerschar von Zombies sehen, die sich unter der Führung ihres Herrn und Exorzisten-Meisters (im nebenstehenden Bild bei der Arbeit) aufmachen, von Wien aus die Weltherrschaft anzustreben. Unter dem Motto “Ein Grab ist ein Ruheplatz für Fortgeschrittene” fand zwischen den Ehrengräbern zwischen verschiedenen VertreterInnen aus Politik, Sport und Kultur eine Podiumsdiskussion statt, welche mit dem Ergebnis endete, zukünftig alle Erdbewegungen in Europa genauestens zu beobachten.    

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