Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken

28.2.2011

Menschen schreiben für Menschen: Der Wagner-Verlag

Abgelegt unter: Lese-Zeit — Paul Boegle @ 21:52

[Trigami-Review]

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ihnen, dass Sie sich die Zeit nehmen, mich nach meinem ersten Teil (Wagner-Verlag: AutorInnen wagen der ersten Schritt) im Rahmen der Vorstellung des Wagner-Verlages wieder für einige Minuten durch die Welt der Bücher zu begleiten. Was für uns, zumindest erscheint es uns so, selbstverständlich ist, nämlich die uneingeschränkte Nutzung eines gedruckten Werkes in Form des Lesens oder des Publizierens, wird bei näherer Betrachtung selbst im aufgeklärten zweiten Jahrtausend oftmals zu einem Vabanquespiel auf Leben und Tod. Ich möchte hierbei explizit darauf verweisen, dass ich mich dabei auf jene Werke stütze, welche nicht gegen geltendes Recht, gesetzliche Bestimmungen, gesellschaftliche Konventionen oder wie auch immer geartete Normen und Restrikitionen verstossen. Denn die Geschichte hat uns gelehrt und zeigt es uns leider bis zum heutigen Tage immer und immer wieder: Bücher und die dahinterstehenden AutorInnen und Befürworter dieser Gedanken stehen immer noch auf dem Index der Politik, den Verbotslisten von Staaten und werden leider auch aufgrund ihrer “Andersartigkeit” von Gegnern diskriminiert.

Der Wagner-Verlag auf FacebookIch möchte mit Ihnen nun für einige Augenblicke in die Geschichte abtauchen und anhand einiger Beispiele verdeutlichen, aus welchen Bewegggründen diese geistige Unterdrückung der Gedankenfreiheit untrennbar mit den Menschen verbunden ist. Sollten Sie allerdings jetzt bereitsDer Wagner-Verlag bietet AutorInnen die Chance, das eigene Manuskript zu veröffentlichen. das Bedürfnis haben, Ihr verfasstes Manuskript veröffentlichen zu wollen, bin ich Ihnen keinesfalls böse. Dann darf ich mich kurzerhand von Ihnen verabschieden und darf Sie nun auf den Wagner-Verlag weiterleiten. Alle anderen bitte ich, mir zu folgen. Was aber auch zweideutig eindeutig aufgefasst werden kann, denn in Zeiten von Facebook würde sich der Wagner-Verlag genauso wie ich in der Sidebar um eine entsprechende Gefolgschaft freuen.          

3. Bücher als Sinnbild für Tod und Vernichtung

Bücher sind untrennbar mit dem dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte verbunden, welche ihren Anfang vor gerade einmal einem Menschenleben ihren Anfang nahm und doch bis in die heutige Zeit bleischwer nachhallt. Die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten im Mai 1933 schwebt immer noch als riesiges drohendes Damoklesschwert staatlicher Willkür, geistiger und menschlicher Intoleranz in seiner unmenschlichsten Form und Beginn für die bestialischsten Verbrechen, zu welchen Menschen fähig sind, über unseren Köpfen. Von den nachfolgenden Generationen oftmals verdrängt oder sogar vergessen, gleiten diese Rauchschwaden menschlicher Dekadenz und Ignoranz als ethisch-moralische Fanale fast schon unbeachtet und tief schlummernd über unsere Häupter hinweg. Doch diese Bücherexekutionen oder Bücherhinrichtungen ziehen sich wie ein roter Faden durch viele Kulturen und Epochen unserer Weltgeschichte.

Bereits vor Beginn unserer Zeitrechnung wurde dieses Mittel der geistigen Unterdrückung erflogreich und legitim im chinesischen Kaiserreich angewandt. Im ersten Konzil von Nicäa, welches der römische Kaiser Konstantin I. 325 n. Chr. einberief, wurden die Bücher des Arius verbrannt und der Besitz unter Todesstrafe gestellt, da sie nach Meinung der teilnehmenden Bischöfe herätisch waren, also im Widerspruch zur Lehrmeinung der damals allgemeingültigen Kirchenmeinung standen. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde damit die Meinung Andersdenkender nicht nur als reines Vergehen gegen die Kirche gewertet, sondern sogar als Verbrechen gegen den Staat angesehen.

Im Jahre 1242 brannten in Paris zwei volle Tage die Scheiterhaufen mit insgesamt 24 Wagenladungen voller jüdischer Schriften. Diese sogenannte “Pariser Talmudverbrennung“, welche Papst Gregor IX. initiiert hatte, war die wohl grösste Schriftenverbrennung des Mittelalters. Doch auch diese Zensur sollte für lange Zeit nicht die letzte bleiben. Auf dem “Scheiterhaufen der Eitelkeiten” verbrannten Mitte des 15. Jahrhunderts in Florenz Werke von Ovid neben dem Decamerone von Boccaccio, einer Sammlung von 100 Novellen in Prosaform, dessen Bogen sich über die gesamte damals bekannte Welt spannte und gleichzeitig ein wunderbares Sittengemälde war. Kaum war diese Glut erkaltet, erließ Karl V. das Mandat zur Verbrennung des Kirchenreformators Martin Luther. Wenige Jahrzehnte später wurden in Yucatán durch den dortigen Bischof bis auf vier erhaltene Exemplare sämtliche Götzenbilder und Bücher der Maya ein Raub der Flammen. Unwiederbringliche Schätze und Zeugnisse einer längst untergegangenen Kultur, welche nach Meinung der Kirche der Teufelsanbetung dienten.

1793 wurden auf Anordnung von Robespierre Bücher dem Feuer übergeben, welche die bis zur Revolution herrschenden Könige verherrlichten. Die Verfassung der Vereinigten Staaten ging 1854 als Dokument der Sklaverei in Flammen auf, gefolgt von der Vernichtung einmaliger Dokumente des Mittelalters zu Beginn des Ersten Weltkriegs, welche in der Katholischen Universität Löwen gelagert waren.

Doch wer nun glaubt, mit der eingangs erwähnten Bücherverbrennung der Nazis seien diese literarischen Exekutionen abgeschlossen, irrt. “Die satanischen Verse” von Salman Rushdie, ein regimekritisches Buch von Gabriel Garcia Marquez gegen den damaligen chilenischen Diktator Pinochet, Vernichtung intellektuellen Gedankenguts durch die Roten Khmer unter Pol Pot, das von serbischen Truppen im Bosnienkrieg zerstörte Orientalische Institut von Sarajevo, die immer noch andauernde öffentliche Vernichtung “anti-kommunistischer” Literatur durch die Volksrepublik China, die komplette Auslöschung einer unschätzbaren persischen Sammlung durch die Taliban sind wohl nur die bekanntesten Beispiele für Bücherverbrennungen der Moderne.

Der Vollständigkeit halber, wobei dies keine erschöpfende Aufzählung ist, sei noch die Verbrennung eines Exemplars von Dan Brown´s “Sakrileg” durch zwei italienische Politiker im Jahre 2006 erwähnt. Grund: Die Verteidigung Jesu, weil das Buch die Behaupt aufstellt, dass Maria Magdalena mit Jesus verheiratet war und die beiden sogar Kinder gezeugt haben. Abschließen möchte ich mit dem amerikanischen Prediger, zumindest bezeichnet er sich als solchen, Terry Jones. Anlässlich des Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September kündigte er an, 200 Exemplare des Koran verbrennen zu wollen. Erst auf vielfachen internationalen Protest ließ der Fanatiker seinen Plan fallen.

Doch wollen wir diese dunklen Kapitel, welche sich fast beliebig fortsetzen ließen, nun schließen und uns der Gegenwart, einer anderen Gegenwart, zuwenden. Ihrer Zukunft, sich den eigenen Traum von der eigenen Publikation, vom selbst verfassten und mithilfe des Wagner-Verlages veröffentlichten Buches zuwenden.

4. Der Wagner-Verlag: Bücher von Menschen für Menschen

Ein Buch ist das Sprachrohr der eigenen Gedanken, Anschauungen, Gefühle und Erinnerungen. Ein Buch ist das Lebendigwerden des Erlebten und Festhalten der Vergangenheit. Ein Buch zu schreiben bedeutet Reproduzieren, Fabulieren, Aufarbeiten und Entwickeln. Doch in erster Linie sollen Bücher, ob nun gelesen oder sogar selbst verfasst, Freude bereiten. Egal, ob dabei die Lust am Entdecken im Vordergrund steht oder der Drang, sich weiterzubilden. Für die einen bedeuten Bücher Urlaubslektüre, Freizeitvergnügen und kurzweiligen Zeitvertreib, für andere wiederum stehen Bücher als Synonym für berufliches Vorwärtsstreben, Möglichkeit einer neuen beruflichen Zukunft oder ganz einfach für die Erfüllung eines Traumes. Doch all diesen Intentionen liegt eine Gemeinsamkeit zugrunde. Unveröffentlicht bleiben Bücher stumme Zeitzeugen, sprachlose Ungereimtheiten und ungehörte Satzkonstruktionen.

Ich könnte, was eigentlich meine Aufgabe wäre, Sie noch mit weit mehr Wortspielereien und weiteren verbalen Verstrickungen und Verschachtelungen von den VorzügenDer Wagner-Verlag bietet AutorInnen die Chance, das eigene Manuskript zu veröffentlichen. und Vorteilen des Wagner-Verlages zu überzeugen versuchen. Aber desto länger ich schreibe, umso weniger werden Sie die eigene Initiative ergreifen. Seien Sie spontan, nehmen Sie, im wortwörtlichen Sinn, das Heft in die eigene Hand und folgen Sie einfach sich selbst.

Der Wagner-Verlag: Bücher von Menschen für Menschen.

Weisser Hai in Wolfgangsee gesichtet

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 18:25

Weisser Hai im Wolfgangsee gesichtet.Salzkammergut in Angst und Schrecken

Das österreichische Salzkammergut rund um den Wolfgangsee befindet sich seit gestern in erhöhter Alarmbereitschaft. Wie das Blatt ”Der Seeadler“, die grösste regionale Tageszeitung im Salzkammergut, vermeldete, haben Urlauber einen Weissen Hai nur wenige Meter von der Uferpromenade von St. Gilgen entfernt gesichtet. Obwohl die Rückenflosse des grössten Räubers der Meere nur wenige Sekunden an der Oberfläche des Sees sichtbar war, waren sich die anwesenden Augenzeugen einig, dass es sich um einen “Grossen Weissen“ handelte.

Sepp Furche vom heimischen Tourismusverband wiegelt die Sache allerdings ab und beschwichtigt die verunsicherten Gäste: “Natürlich ist die ganze Angelegenheit unangenehm. Aber wir werden der Sache natürlich auf den Grund gehen. Vielleicht haben die Gäste ja gar keinen Hai gesehen, sondern es handelt sich um das ausgefahrene Teleskop von unserem U-Boot. Denn unser Heimatverein fährt jeden Mittwoch zum Hochseefischen raus. Gut möglich, dass da nur eine kleine Verwechslung vorliegt. Aber wir werden jetzt erst einmal den Strand sperren lassen und uns diesen Hai-Experten, Sie wissen schon, diesen Roy Scheider aus Amerika, einfliegen lassen. Der soll sich das Ganze einmal in Ruhe anschauen. Und dann sehen wir weiter.” 

Franziska van A., eine deutsche Urlauberin, welche seit Jahren ihren Badeurlaub auch im Winter in der österreichischen Idylle verbringt, sagte vor Angst bibbernd: “Das war sicher kein Graskarpfen. Ich kenne diese glitschigen Dinger von früher. Aber das war hundertprozentig ein Hai. Ich kann …, ich muss …, ich habe…. Ich bin jetzt vollkommen mit den Nerven runter.”

Auch Lothar M., ebenfalls aus Deutschland und eigentlich auf Flitterwochen, seiner 34. Hochzeitsreise, wie er stolz berichtete, sprach von einem Skandal: “So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich hab zwar lange in München gewohnt und einmal im Starnberger See einen Albatros gesehen, aber einen Weissen Hai?“ Obwohl der örtliche Touristenverband dem Pauschalurlauber eine Verlängerungswoche zum halben Preis anbot, reiste Lothar M. zornentbrannt nach Amerikanisch-Samoa ab, wo er, wie er glaubhaft versicherte, gerne gesehen sei (dazu siehe: “Fussball-WM 2014 in Brasilien abgesagt“). In diesem Zusammenhang bittet “Freie Zeit“, der Blog für Wiederholungstäter und Pauschalangebote, den eilfertigen Gast, seine derzeitige Braut abzuholen, welche er in St. Gilgen vergessen hat.

Richard L., der weltbekannte österreichische Opernball-Ruinenbaumeister und anerkannter Experte für An-AlphabetInnen und Anal-PhabetInnen, nahm die ganze Sache allerdings mit dem ihm eigenen hintergründigen Humor. Obwohl der gern gesehene Gast erst wenige Minuten zuvor selbst noch im Wolfgangsee baden ging, eine seiner seit langer Zeit schon hervorstechendsten Merkmale, erwiderte er auf die Frage, ob er keine Angst hatte: “Schaun´s, woans so lange Joahre mit an Mausi unter aan Dach zsammgwoanht hoan wia i, dann kennst ka Oangst vuur goar nix. Do is soa a Fisch a Lerchl dagegn. Woi, woan sie aaner mit da Viecher auskennt, dann i.” Und zum Beweis sprang der umtriebige Mausi-Katzi-Hasi-Dompteur gleich noch einmal in den stillen See.

Vom Weissen Hai fehlt allerdings seither jede Spur.              

26.2.2011

Wagner-Verlag: AutorInnen wagen den ersten Schritt

Abgelegt unter: Lese-Zeit — Paul Boegle @ 18:00

[Trigami-Review]

1. Einleitung

Es ist sicherlich schwierig, heutzutage noch Menschen dazu zu bewegen, sich mit Literatur auseinanderzusetzen. Die Allmacht der virtuellen Welt Internet bestimmt das Leben des Homo sapiens. Kein anderes Medium hat bisher so einschneidend und vor allem so schnell und nachhaltig in unser Leben eingegriffen, von unserem Leben Besitz ergriffen, wie das weltweite Web. Wir bedienen uns elektronischer und digitalisierter Institutionen namens Facebook und Google, ohne jedoch zu registrieren und in zweiter Instanz zu realisieren, dass diese bit- und bytegeschwängerten Sanktuarien heutiger Hochtechnologie in umgekehrter Richtung uns unmerklich knebeln, fesseln und digital umklammern. Ich verdamme nicht das Internet und seine Ausprägungen, Erscheinungsformen und die damit einhergehenden Entwicklungen für unser Leben, denn ich bin, als Beispiel sei hier mein Blog “Freie Zeit” angeführt, selbst ein kleiner Baustein, welcher als selbst geschaffener Avatar durch die Tiefen und Untiefen dieser Parallelwelt geistert. Sehr ausführlich dazu habe ich mich in einer selbst verfassten siebenteiligen Artikelserie, beginnend mit “1. Teil: Das Internet - wahr, gelogen oder wahrgelogen? “ und endend mit “7. Teil: Das Gerücht bei Vergil“, beschäftigt. 

Wir twittern, zwitschern, posten. Wir kommentieren und laden persönliche Bilder hoch, um die Nachwelt von unserem Dasein zu unterrichten. Wir schreiben Beiträge, treten auf Plattformen in Interaktion mit anderen, uns meist unbekannten Personen und Persönlichkeiten. Wir geben Informationen weiter und unterrichten andere von Veranstaltungen und Events. Wir “liken” und “unliken“, drücken wahllos “Gefällt” und “Recommended“, verschicken Smileys und bekommen Spam. Alles in Schrift, Bild und Ton. Unsere Kommunikation und Interpretation der Sprache hat sich hin zu einer vollkommen neuen Ausdrucksweise weiterentwickelt. Doch ungeachtet dessen findet hinter diesen beliebig verschiebbaren Kulissen Interaktion immer noch mithilfe des Alphabetes statt. Unter beliebig verschiebbaren Kulissen, um diesen Absatz zu beenden, sei hier die Möglichkeit der UserInnen gemeint, sich bei Bedarf aus den verschiedenen Plattformen abzumelden und sozusagen den eigenen Vorhang der Persönlichkeitssphäre herunterzulassen, um sich quasi auf Knopfdruck zu verabschieden.     

Wagner-Verlag: Bücher selbst schreiben.Ich habe nun im Rahmen eines Trigami-Reviews die Möglichkeit erhalten, natürlich gegen ein entsprechendes Salär, das möchte ich an dieser Stelle nicht verschweigen, Sie von den Vorzügen des Wagner-Verlages zu überzeugen. Doch ich möchte Sie weder zu Büchern bekehren noch ist es meine Intention, Ihr Interesse für das eigene Schreiben zwanghaft und zwangsläufig zu entdecken. Um sein Gegenüber von etwas überzeugen zu wollen, bedarf es wohl am allermeisten einer fundierten Überzeugungsarbeit. Sollten Sie also kein Interesse für schriftstellerische Betätigung haben, sollte Ihnen die Lust fehlen, sich selbst anhand eines schriftstellerischen Werkes verwirklichen zu wollen, lesen Sie bitte nicht weiter. Es wäre für Sie wahrscheinlich nur eine Qual, denn ich möchte mit diesen Beiträgen dezidiert Menschen ansprechen, welche auf der Suche nach Chancen und Möglichkeiten sind, sich selbst einer großen Gemeinschaft Gleichgesinnter zu offenbaren. Doch wer bereits ist, diesen “Offenbarungseid” zu leisten, seine eigenen Gedanken und Ideen in Form eines geschriebenen Werkes zwangszuvollstrecken, seine geistigen Vermögensverhältnisse publik zu machen, möge sich mit mir auf eine kleine literarische Spurensuche begeben.    

Ich sehe, Sie lesen weiter. Dann heiße ich Sie herzlich willkommen, nicht ohne eines noch voranzustellen. Dieser Beitrag oder besser gesagt diese beiden Beiträge, denn meine Abhandlung ist mittlerweile so umfangreich geworden, dass ich sie notwendigerweise zweigeteilt veröffentliche, soll Ihnen, wie bereits mehrfach erwähnt, verdeutlichen, dass es Menschen ohne Weiteres möglich ist, sich mithilfe eines Verlages wie dem Wagner-Verlag den Traum des eigenen Buches zu erfüllen. Einzige Prämisse dafür ist die Liebe zu jenen 26 Buchstaben, welcher sich AutorInnen bedienen und welche die Welt des Schreibens bestimmen.

Lassen Sie mich zum Abschluss meiner Einleitung noch eines sagen. Meine Aufgabe respektive Pflicherfüllung bestand darin, Ihnen in etwa 300 Worten die Vorzüge desWagner-Verlag: Bücher selbst schreiben. Wagner-Verlages näherzubringen. Dass daraus nun mehrere tausend Wörter geworden sind, bitte ich zu entschuldigen. Doch ich hoffe, dass ich Sie gerade durch dieses Zurschaustellen meiner eigenen Freude am Schreiben, welche ich zugegebenermaßen mittlerweile oftmals sehr exibitionistisch auslebe, glaubwürdig von der mir aufgetragenen “Mission” überzeugen kann. Jeden Tag aufs Neue mit diesen 26 Buchstaben zu jonglieren, wieder und wieder an halsbrecherischen Satzkonstruktionen zu feilen, Schachtelsätze von geradezu ekstatischer Verworrenheit zu kreieren, bis sich die semantischen Fangzähne dieser verbalen Wortprothesen vor lauter Wollust ins eigene Fleisch verbeissen, kann nach meinem Empfinden nur glaubhaft vermittelt werden, wenn man, so wie ich es tue, zu mehr als 100 Prozent davon überzeugt ist.

Und, um nun wirklich und endgültig die Einleitung ad acta zu legen, sei Ihnen noch eines mitgegeben. Ich werde in den nächsten beiden Kapiteln, wobei sich der dritte Punkt im zweiten Teil Menschen schreiben für Menschen: Der Wagner-Verlag wiederfindet, nur sehr wenig über den Wagner-Verlag erzählen geschweige denn näher auf die gebotenen Möglichkeiten eingehen. Denn um Sie an meiner eigenen Begeisterung teilhaben zu lassen und möglicherweise von Ihrer eigenen Liebe zum Schreiben zu überzeugen oder diese latente Eigenschaft einfach nur zu fördern, welche bereits seit langer Zeit tief in Ihrem Inneren schlummert, ließ ich meiner Freude einfach wieder einmal freien Lauf. Lassen Sie sich also nun in die Welt des geschriebenen Wortes entführen. Wer allerdings die Befürchtung hat, dass, und dies kann ich bestätigen, sich meine Wortspielereien zu einer ausgewachsenen Wortschöpfungsgeschichte ausdehnen, sollte möglicherweise jetzt die Möglichkeit nutzen und gleich auf das Logo klicken. Denn danach gibt es kein Zurück mehr.Der Wagner-Verlag auf Facebook

Ich hatte zu Beginn meines Artikels Facebook als Sanktuarium unserer heutigen virtuellen Welt genannt. Manche werden mich nun der Widersprüchlichkeit bezichtigen, wenn ich Ihnen kenntlich mache, dass der Wagner-Verlag auch auf Facebook zu finden ist. Und um das Maß nun voll zu machen und das digitale Fass zum Überlaufen zu bringen, mache ich gleich noch Werbung in eigener Sache: Wie Sie in der rechten Sidebar sehen können, bin auch ich auf Facebook zu finden. Der Wagner-Verlag und letztendlich auch ich würden uns deshalb freuen, wenn Sie uns dort vielleicht einmal einen Kurzbesuch abstatten.                  

2. Bücher: Semiotische und syntaktische Bilder oder doch mehr?

Was wäre die Menschheit ohne die Erfindung der Schrift? Eine Kette mündlicher Überlieferungen, welche im Laufe der Jahrtausende von einer Generation zur nächsten weitergegeben worden wäre, ohne ihrer wirklich habhaft zu werden. Gesprochene Gedanken, sprachliche Wortspielereien, verbale Lautmalereien, bruchstückhafte Floskeln, welche die mündliche Wieder- und Weitergabe überlebt haben. Einzig und alleine festgehalten durch das gehörte Wort, welches nach eigenem Gutdünken und freier Interpretation von alt zu jung übertragen worden wäre. Unwiederbringlich verlorene Kulturschätze, niemals festgehaltene Kulturgüter, im Sekundentakt der Zeit untergegangene Ideologien, Theorien, Lösungsansätze oder Erkenntnisse. Wahrheitsfindung, Hochstapeleien, Lippenbekenntnisse, Gedichte, Lügengeschichten und vieles mehr, aber immer verwoben zu einem dichten Teppich aus Vokalen und Konsonanten. Ohne das geschriebene Wort bestünde der Mensch aus inhaltsreichen Phantasien, aber dem Fehlen der dafür notwendigen Ausdrucksmöglichkeiten, welche für die Nachwelt festgehalten werden können.

Bücher bedeuten das Einfrieren der Gedanken, Festhalten und Festzurren einzigartiger Momentaufnahmen. Ein Buch ist meines Erachtens eine dauerhafte Verbindung zweier verschiedener Systeme. Auf der einen Seite stehen die AutorInnen als sogenannte KommunikatorInnen oder eben auch Sender, welche die eigenen Gedanken und Wagner-Verlag: Bücher selbst schreiben.Ideen verfassen. Und als Antipode dazu die EmpfängerInnen oder RezipientInnen, welche in ihrer Funktion als ZuhörerInnen und LeserInnen diesen medialen Kommunikationsprozess in Gang bringen. Aber lassen wir diese wissenschaftliche Betrachtungsweise schleunigst beiseite, denn ich sehe, dass einige meiner LeserInnen bereits mit dem Gedanken spielen, auf den nebenstehenden Button zu klicken. Doch so schnell kommen Sie mir nicht davon.   

Aristoteles und Platon wären heutzutage längst vergessene Geister einer in den Tiefen der Geschichte verlorenen und nicht zuPaul Bögle: Ein Märchenprinz auf Abwegen. reproduzierenden Vergangenheit. Schattenhafte stumme Gestalten. Tonlose Nebelschwaden. Verloschene Gedankenexperimente. Der Klang und das Gewicht ihrer Stimmen Paul Bögle: Ein Frosch in Costa Rica.schon lange hinter der hohlen Hand der Vergängnis verklungen. “Es war einmal”-Artefakte hellenistischer Genialität. ”Es war einmal …”, jener klassische Eingangssatz so vieler Märchen, wäre eine nie zu Ende gedachte Floskel ohne Chance auf Wiederholbarkeit geblieben. Eine sich drehende Schallplatte auf dem Plattenteller der Gebrüder Grimm und einer Astrid Lindgren, deren Happy-End in der Endlosschleife der Ungeschriebenheit langsam dämmernd bis zum heutigen Tage auf Auferstehung wartet. Oder etwas metaphorischer gesagt: Der Gedanke, das Wort ist jener sagenhafte Froschkönig, welcher aber erst durch die Niederschrift zum Prinzen und damit zum Leben erweckt wird. Und um nun dem Ganzen die Krone der Hyperbel aufzusetzen: Erst wen die Muse wirklich küsst, wird sich bewusst werden, dass im eigenen Froschteich der Gedankenwelt mehr als nur ein Prinz darauf wartet, aus den Tiefen des Ungeschriebenen unversehens in der Welt des geschriebenen Wortes aufzutauchen. Ich hoffe dementsprechend inständig, dass Ihnen die beiden Bilder verdeutlichen, worauf ich hinaus möchte.

Wobei ich anmerke darf, dass ich selbst auf dem rechten Bild zu sehen bin, während sich mein ewig vor sich hin schlummerndes Alter Ego noch im Zustand des Gedachten befindet, aber immer sorgsam darauf bedacht und heimtückisch darauf lauernd, endlich aus dem Traum meiner phantastischen Allegorien in die schreckliche Wirklichkeit jenseits meiner Großhirnrinde katapultiert zu werden. 

Die Bibel, jenes Buch der Bücher, der Koran oder die Veden begründeten die Weltreligionen Christentum, Islam und Hinduismus. Marx und Engels manifestierten mit ihren zu Papier gebrachten Gedanken und ideologischen Ansätzen eine vorherrschende politische Weltanschauung bis in unsere heutige Zeit. Was wäre die italienische Literatur ohne Dante Alighieri und seine “Göttliche Komödie“, was die deutsche Sprache ohne die Sturm und Drang Zeit und “Die Leiden des jungen Werthers“ eines Goethe. Wer könnte sich jetzt noch, nach vier Jahrhunderten, an Shakespeare erinnern? Odysseus würde bis in alle Ewigkeit seine Irrfahrt nicht beenden können, hätte Homer sein Meisterwerk nicht zu Papier bringen können. Friedrich Mergel alias Johannes Niemand hätte bis zum heutigen Tag nicht “Die Judenbuche” für seinen Freitod gewählt und sich dort aufgehängt und die Novelle von Annette von Droste-Hülshoff wäre möglicherweise durch mündliche Überlieferung bis zur Unkenntlichkeit verfälscht worden bzw. wäre im undurchdringlichen Dickicht unserer Zeit bis zur Unkenntlichkeit verdorrt und vermodert.  

Ohne dieses Festhalten des gesprochenen und gedachten Wortes in Form von Büchern wären eben diese gedanklichen Experimente, geschichtlichen Ereignisse, theoretischen Konstrukte oder gesellschaftlichen Tatbestände genauso flüchtig wie die berühmten Iden des März, welche Cäsar zum Verhängnis wurden. Ein Momentum, dessen wir ohne Bücher nicht habhaft werden könnten. Kalendarische Ereignisse, nur für einen kurzen Moment für die Anwesenden sichtbar und für die dabei Handelnden und Agierenden für einen kurzen Augenblick spürbar, bevor sie für immer im Strudel nachfolgender Ereignisse verschwinden.

Meine lieben LeserInnen, dies soll es für den Anfang gewesen sein. Ich hoffe, dass ich Sie mit meinen nun zu Ende gehenden Tiraden möglicherweise auf den Geschmack bringen konnte, sich selbst und die in Ihnen schlummernde Liebe zum Schreiben zu entdecken, wiederzuentdecken oder ganz einfach nur die Angst zu nehmen, das schon lange geplante Vorhaben in die Tat umzusetzen. Aber ich komme wieder. Im zweiten Teil mit dem Titel “Menschen schreiben für Menschen: Der Wagner-Verlag“. Und bis es soweit ist, können Sie schon einmal selbst in Ruhe den ersten Schritt wagen.

Der Wagner-Verlag wartet auf Ihr erstes Manuskript.         

 

25.2.2011

Fussball-WM 2014 in Brasilien abgesagt

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 10:28

Keine Fussball-Weltmeisterschaft im Jahr 2014

Nachdem vor wenigen Tagen der Auftakt zur Formel 1 in Bahrain aufgrund der politischen Unruhen am Persischen Golf endgültig abgesagt wurde, trifft es nun das nächste Großereignis im Weltsport. Auch die 2014 in Brasilien geplante Fussball-WM wird nun definitiv nicht stattfinden. Grund für den drastischen Schritt von FIFA-Präsident Joseph Blatter sind dabei aber keine politischen Beweggründe, sondern es handle sich dabei, wie Blatter gegenüber “Freie Zeit“, dem unter Korruptionsverdacht stehenden Blog für Schmiergelder und Kapitalflucht betonte, um eine rein sportliche Maßnahme.

Die Luft ist einfach raus” sagte der oberste FIFA-Funktionär völlig konsterniert und zeigte mit voller Brieftasche und zitterndem Finger auf den Grund für seine überraschende Entscheidung. “Es macht einfach keinen Sinn mehr, jetzt noch eine Fussball-WM zu veranstalten, wenn der Fussball-Weltmeister bereits drei Jahre vor dem eigentlichen Ereignis schon feststeht. Die Spannung ist weg. Es ist ein Skandal, was hier vor sich geht.”

Den Eklat für die Absage des grössten sportlichen Ereignisses, abgesehen von der im August in Buenos Aires fixierten Bowling WM der Herren und der Anfang September 2011 in Hongkong beginnenden Bowling WM der Damen, war dabei Beutelratte Heidi. Ursprünglich sollte das niedliche und in alle Richtungen schielende Opossum mit dem bezeichnenden Namen Heidi die Oscar-Preisträger 2011 vorhersagen, fand sich dann aber dazu berufen, ungefragt in die viel zu großen Fußstapfen des ungekrönten Propheten-Weltmeisters Paul, jener leider viel zu früh verstorbenen Krake mit hellseherischen Qualitäten, zu treten. Anstatt sich um die ihr aufgetragene Aufgabe zu kümmern, steuerte die windige und durchtriebene Beutelrättin schnurstracks auf die ebenfalls aufgestellten Flaggen der Teilnehmer der Fussball-WM zu und entschied sich trotz mehrmaliger verzweifelter Zurufe, den Fussball-Weltmeister 2014 bereits im Jahr 2011 bekanntzugeben.Opossum Heidi kürt Österreich zum fussball-Weltmeister 2014.

Und obwohl solche Hochkaräter wie Brasilien, Argentinien, England oder Deutschland in der ersten Reihe der zur Disposition kommenden zukünftigen Weltmeister standen, lief die kleine Beutelratte bis in die hinterste Reihe, ein Zeichen ihrer Konditionsstärke und der unglaublichen zweiten Luft, welche gerade für Beutelratten nicht unbedingt alltäglich ist. Nachdem das zierliche Pelzknäuel lange und ausgiebig an den Flaggen von Amerikanisch-Samoa und Papua-Neuguinea schnüffelte, ohne diese aber letztendlich zu berühren, entschied sich das kluge Tier schließlich für Österreich.  

Während Österreich jubelt und seither geschlossen im Delirium liegt und sich über den überraschenden Titelgewinn freut, ist die Fussball-Welt entsetzt. Pele, brasilianischer Ex-Weltmeister, sprach öffentlich von einem Skandal und bezichtigte alle Beutelratten dieser Welt des Betruges. Ähnlich hart ging Franz Beckenbauer mit dieser hinterlistigen Spezies, aber auch mit Österreich ins Gericht: “Kitzbühel wird wohl in Zukunft ohne mich auskommen müssen. Ich hatte immer schon den Verdacht, dass dort eine Intrige geschmiedet wird.” Diego Maradona dagegen blieb nach der Entscheidung von Heidi einfach die Luft weg. Ein Umstand, welcher allerdings mehrere und wohl auch andere Gründe haben könnte. Selbst Christoph Daum meldete sich zu Wort und erklärte, dass er nun dem Fussball endgültig “Lebewohl” sagt, weil er, so wörtlich, “schon seit langer Zeit die Nase voll” habe.  

Selbst der WWF hob mit sofortiger Wirkung das Artenschutzabkommen für die possierlichen Nager auf und verständigte sich mit der NATO auf ein groß angelegtes Luftlande-Manöver, um die Urheber dieser Angelegenheit dingfest zu machen.  

Einzig Lothar Matthäus, obwohl gerade mit den Planungen für seine 34. Hochzeit beschäftigt, erklärte sich bereits, neuer Nationaltrainer von Österreich werden zu wollen. Allerdings hat nun Amerikanisch-Samoa offiziell Protest gegen die Entscheidung eingelegt. Denn ausgewertete Zeitlupenaufnahmen sollen beweisen, dass das Opossum Heidi mit dem linken Barthaar die Flagge des kleinen Inselstaates berührte, bevor es sich für Österreich entschied. Und dies würde bedeuten, dass Österreich seinen eben gewonnene Titel wieder abgeben muss. Dies wiederum hat nun Lothar Matthäus veranlasst, seine Hochzeitsfeierlichkeiten in Rattenberg, der kleinsten Stadt Österreichs, abzusagen und nach Pago-Pago, der Hauptstadt von Amerikanisch-Samoa, zu verlegen.              

24.2.2011

Schweden erklärt Großbritannien den Krieg

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 08:44

Skandinavier überreichen Kriegserklärung an Großbritannien

Nach den derzeitigen schweren Unruhen in Nordafrika (siehe “Sintflutartige Niederschläge in Libyen“ und “Neue Unruhen in Ägypten: Nase der Sphinx fehlt“) entbrennt nun möglicherweise ein neuer Kriegsherd unmittelbar vor unseren Haustüren. Doch dieses Mal ist Nordeuropa Schauplatz der kriegerischen Auseinandersetzungen. Pünktlich um Mitternacht überreichte der schwedische Militärattaché Björn Knäcke Wasa dem Vereinigten Königreich von Großbritannien die Kriegsnote. Kommentarlos und mit eiserner Miene übergab er dem britischen Premier die sorgfältig ausformulierte Erklärung, welcher dieser vollkommen konsterniert und  leise murmelnd “I am not amused!” entgegennahm.

Obwohl sich die UNO bis zur letzten Minute um eine friedliche Regelung des Konfliktes bemühte, war Schweden zu keinem Einlenken in der Causa bereit. Selbst das Angebot der Briten, ab 2012 die Angelegenheit vor den Falkland-Inseln auszutragen, war den Skandinaviern zu wenig. Da der Konflikt bereits seit 1829 zwischen den beiden Nationen schwelt, aber bisher immer ein Stillhalteabkommen getroffen werden konnte, kommt die Kriegserklärung der Schweden doch etwas überraschend. Die beiden UNO-Sonderbeauftragten Agnetha Fältskög und Anni-Frid Lyngstad, beide zufälligerweise schwedische Staatsbürgerinnen, sprachen von einem Waterloo der Friedensverhandlungen und empfahlen den beiden Nationen, sich noch einmal zu bilateralen Verhandlungen zu treffen.  

Großbritannien wappnet sich im Seekrieg gegen Schweden.

Bildquelle: The Telegraph 

Wir werden vorläufig in der Causa noch nichts unternehmen, halten aber unsere sämtliche Kriegsmarine in Bereitschaft“, erklärte der britische Sonderbeauftragte Lord Sword Fish vor laufenden Kameras. “Im Moment sieht es aber danach aus, dass sich die Schweden auf einen langen Seekrieg vorbereiten. Deshalb haben wir bereits unsere zwei besten Patrouillenboote mobil gemacht, welche bis auf weiteres die Themse vor dieser ernstzunehmenden Gefahr schützen sollen und auch werden. Es steht allerdings zu befürchten, dass Schweden trotz unserer eindringlichen Warnung in unsere Hoheitsgewässer vordringen wird. Denn wie ich gerade erfahren habe, wurdeSchweden erklärt Großbritannien den Krieg: Erstes Wikingerschiff auf der Themse gesichtet. bereits ein erstes schwedisches Kriegsboot der neuesten Generation vor unserer Küste gesichtet. Und dieses Kriegsschiff dürfte unter den Kommando von Hä Gar, dem für seine schrecklichen Kriegsgemetzel gefürchteten schwedischen Flottenkommandanten stehen. Ich kann nur an Schweden einen letzten Appell richten, die ganze Sache noch einmal zu überdenken und keine voreiligen und unüberlegten Handlungen zu beginnen. Unser Angebot, nächstes Jahr vor den Falkland-Inseln die ganze Angelegenheit friedlich zu regeln, steht immer noch. Natürlich habe ich Verständnis für die Tatsache, dass unser Nachbar uns zeigen möchte, wer Herr im Boot ist. Aber es ist nun einmal nur Platz für zwei Achter auf der Themse.”

Bildquelle: Merkur-online 

23.2.2011

Sintflutartige Niederschläge in Libyen

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 12:51

Libyens Revolutionsführer Gaddafi steht im Regen.Revolutionsführer Gaddafi steht im Regen

Starke Regenfälle behindern im Moment die Revolutionsgeschäfte des damit seit 42 Jahren beauftragten Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi. Gaddafi beteuerte, versicherte und betonte, dass er aufgrund der angespannten und äusserst prekären Lage die dafür verantwortlichen Wetterfrösche und sonstigen MeterologInnen standesrechtlich erschießen lassen will. Aus diesem Grunde hat sich nun Gaddafi sogar einen älteren Herrn Namen Noah ins Revolutionsboot geholt, welcher sich scheinbar mit sintflutartigen Niederschlägen bestens auskennen dürfte.

Hauptgrund für die falschen Wetterprognosen dürfte nach Dafürhalten des obersten libyschen Regierungschefs sein, dass die MeterologInnen permanent unter Drogen stehen dürften. Ein unhaltbarer Zustand, wie ”Freie Zeit“, der revolutionäre Blog für Drogengeschäfte und andere Schnüffeleien, dazu bemerkt.Gaddafi und sein grünes Buch.

Deshalb hat nun der Revolutionsführer höchstpersönlich die Sache in die Hand genommen und hat die vollständigen Wetter- und Messdaten der letzten 42 Jahren in Eigenregie ausgewertet. Im nebenstehenden Bild sehen wir den Herrscher während des Studiums der detaillierten Ergebnisse, welche er säuberlich in einem grünen Buch zusammengetragen hat. Und Gaddafi kommt zu folgendem Ergebnis: “Jetzt kann mir nur noch der Wetterprophet George W. Bush helfen.”          

Indigener Stamm entdeckt

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 04:48

Sensation: Wissenschaftler finden bisher unbekanntes Volk

Wie das Fachblatt Science und No Sense in seiner neuesten Ausgabe 03/11 unter “Indigenous Tribe Detected“ schreibt, dürften AnthropologInnen der Yale-Universität einen bisher vollkommen neuen indigenen Volksstamm entdeckt haben. Dabei dürfte der Zufall hilfreich zur Seite gestanden haben, denn eigentlich waren die ForscherInnen auf Spurensuche nach den ausgeflogenen Darwinfinken, deren Namensgeber Charles Darwin und besonders der englische Wissenschaftler John Gould 1838 entdeckte, dass es sich dabei um eine auf den Galapagos-Inseln vollkommen isolierte Unterart handelte.

H.M.S. Beagle, welche die nun in Auftrag gegebene Studie leitet, sprach von einer echten Sensation: “Yes, it´s true. The tribe we discovered is completely different to all other human species we ever detected.” Allerdings wies sie darauf hin, dass eben diese Brisanz ein besonders sensibles und vor allem langsames und behutsames Vorgehen notwendig mache. Da kein Mensch wisse, wie der bisher vollkommen von der Aussenwelt isolierte Stamm auf die moderne Welt reagieren werde, sei es unumgänglich, spezielle Schutzmaßnahmen zu treffen.

KarnevalssitzungDie Wissenschaftlerin warnte vor allem vor der Überforderung der Eingeborenen durch ihnen unbekannte Techniken und Errungenschaften, welche für den Homo sapiens und die moderne Gesellschaft alltäglich sind. “Wir müssen sehr behutsam mit diesen Menschen umgehen. Schon alleine wegen dieser für uns seltsamen Gesichtsbemalung und der Kleidung müssen wir extrem vorsichtig sein mit diskriminierenden Äusserungen diesbezüglich. Wer weiss, ob wir ansonsten nicht uns unbekannte Götzen beleidigen, welche durch diese Art rituellen Verhaltens angebetet und besänftigt werden sollen.” Deshalb wurde ein Stab unter Führung eines international anerkannten Experten (siehe nebenstehendes Bild) auf dem Gebiet der Anthropolgie gebildet, welcher einen 2-Schritte-Plan entwickelt hat, um die Ureinwohner auf die “Neue Welt“, wie er es nannte, vorzubereiten.

Bildquelle: Der Westen

Primäres Ziel muss es sein, diese Volksgruppe in die Abläufe unserer Zeit zu integrieren. Erst danach können wir in einem zweiten Schritt erforschen, welcheNeuer Volksstamm entdeckt: Sogenannter Elferrat regiert diese indigene Minderheit. Hintergründe die bisher beobachteten Rituale und noch unbekannten und zu entdeckenden religiösen und sozialen Muster haben. Der Erstkontakt zum Häuptling der Gruppe und seinen engsten Vertrauten verlief bisher sehr vielversprechend, doch jede falsche Bewegung kann katastrophale Folgen haben. Vor allem wissen wir immer noch nicht, ob die angebotene Opfergabe, welche aus mehreren Frauen der Gruppe bestand, eine Finte war oder ob die unseren Tänzen ähnlichen Bewegungsabläufe ein Paarungsaufruf ist.”

Obwohl bisher nicht dezidiert feststeht, ob sich die Europäische Union an dem Forschungsprojekt beteiligt oder ob private Sponsoren gefunden werden müssen, wurde ein erstes Expeditionsteam gebildet, welches in den nächsten Wochen mit den indigenen Menschen in einem ihrer Dörfer leben soll, um dadurch die Bräuche und den Alltag der dort lebenden Bevölkerung näher kennenzulernen.

Manche weren jetzt sicherlich kritisieren, dass wir unsere Nase in alles hineinstecken müssen, aber ich sehe dies doch etwas anders. Vielleicht können wir sogar etwas von diesen Eingeborenen lernen. Alleine ihre ausgelassene Fröhlichkeit und diese unbeschwerten Tänze zu bestimmten Anlässen sind sehr ansteckend. Und der damit verbundene Alkoholkonsum und diese kleinen bunten Papierschnitzel zeigen eindeutig, dass hier die Feste fallen, wenn die Feiernden schon lange unten liegen.”

Funkenmariechen: Befruchtungstanz oder doch mehr?Freie Zeit“, der Blog für Demaskierung und zwanghafte Fröhlichkeit, sucht in diesem Zusammenhang nach potentiellen Sponsoren, Geldgebern und im äussersten Notfall auch Kredithaien, welche sich zur Erforschung dieses höchst seltsamen Phänomens zu einer Kooperation bereit erklären. Gerne gesehen sind auch junge Damen, welche sich nicht entblöden, in Reih und Glied (Glied kann auch bereitgestellt werden) mit kurzen Röcken ihre Tanzbeine so hoch zu schwingen, dass die dahintersitzenden alten geilen Herren ihr eigenes Glied wieder einmal hochbekommen (Erektion kann in diesem Falle leider nicht bereitgestellt werden).

Helau, Alaaf, Jöri Jöri, Lei Lei und Lu Lu der Mann im Mond ist wieder zu und was weiss ich sonst noch.                      

22.2.2011

Bunga-Bunga am Wiener Opernball

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 01:24

Richard Lugner setzt auf Qualität

Sie spricht italienisch. Sie spricht marokkanisch. Sie spricht englisch. Und sie ist ist ein liebes Mädel und hat einen Freund.” Der Wiener Baulöwe und Society-KaterRichard Lugner präsentiert den Opernball Gast 2011: Die Berlusconi-Vertraute Ruby Rubacuori. Richard Lugner hat seinen ganz persönlichen Gast der Öffentlichkeit präsentiert, welchen er heuer zum Wiener Opernball mitschleift und durch die dortige High-Society und Low-Upperclass schiebt und schummelt. Es handelt sich um die allseits bekannte und in höchsten italienischen Regierungskreisen beliebte 18-jährige unter ihrem Künstlernamen hausierende “Ruby” oder mit vollem Mund und vollem Namen auch Ruby Rubacuori. Und unser “Ritschi” Lugner greift sicherlich wieder tief ins Prominenen-Geldbörsel, aber für eine ordentliche Opernball-Erektion von Gottes Gnaden muss der Bautiger eben auch den einen oder anderen Lippizaner opfern. Ganz nach dem Motto: Je größer die Titten, desto voller die Töpfe. Oder so ähnlich oder eben auch nicht.

Berlusconi genießt sein Leben mit Ruby Rubacuori.Eine Frage bleibt bei all dem Testosteron-Alles-Walzer des Lugner City-Tanzmeisters allerdings noch offen. Ist mit dem Freund der Alles-Zu-Diensten Ruby eigentlich dieser ältere Herr gemeint oder bläst der Wind doch aus ganz anderen Richtung, sozusagen aus dem hintersten Loch des italienischen Regierungssitzes.

Übrigens, wenn Sie sich fragen, was überhaupt dieses ominöse “Bunga-Bunga” bedeutet, sei Ihnen zum Schluss ein, ich gebe zu, sehr ordinärer Witz mit auf den Weg gegeben. Also ab jetzt heißt es “Stop!” für alle Minderjährigen. Und wenn ihr trotzdem weiterlest, macht wenigstens beim Lesen die Augen zu.

Ein Stamm, ob nun in Europa, Afrika, Asien oder wo auch immer, spielt keine Rolle, nimmt zwei Entdecker gefangen. Vor die Wahl gestellt, ob sie den Tod wollen oder das nicht näher definierte Bunga-Bunga, entscheidet sich der erste Forscher für Bunga-Bunga. Daraufhin wird er vom gesamten Stamm anal vergewaltigt und stribt an den Folgen dieser Massenvergewaltigung. Der zweite entscheidet sich daraufhin lieber für den Tod. Daraufhin schreit der ganze Stamm: “Tod durch Bunga-Bunga!

Sie sind der Meinung, dieser Witz ist für den Ar…? Ich bin mit Ihnen vollkommen einer Meinung. Aber zumindest wissen Sie jetzt, was Bunga-Bunga ist. Und möglicherweise hilft Ihnen diese Information am Wiener Opernball weiter. Spätestens dann, wenn Sie keine gültige Eintrittskarte haben. Denn dann suchen Sie einfach den Hintereingang. Silvio Berlusconi hat es schließlich vorgemacht, dass gerade die Hintertürchen die schönsten Freuden im Leben bereiten können. Dass er jetzt allerdings bis zum Hals in der Scheisse steckt, hat sicherlich nichts mit Bunga-Bunga zu tun. Oder etwa doch?   

21.2.2011

Mann im Mond wird delogiert

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 00:43

Spielschulden für Ruin verantwortlichMann im Mond sucht neue Wohnung. Mann im Mond wird delogiert.

Wie der Lunar-Express gestern meldete, wird der Mann im Mond nun per Gerichtsbeschluss mit Ende des Mondkalenders aus seiner 437-Krater-Wohnung delogiert. Die Zwangsräumung erfolgt aufgrund der rückständigen Mietschulden, welche sich mittlerweile auf umgerechnet mehr als 270 000 Euro beziffern. Obwohl der säumige Schuldner gegenüber dem Gericht beteuerte, innerhalb des nächsten Monats die Gesamtsumme begleichen zu wollen, schenkt ihm der Vorsitzende HAL 9000 kein Gehör mehr.

Die Härte des Urteils wird dadurch begründet, dass es sich beim Mann im Mond um einen amts- und allbekannten Mietnomaden handelt, welcher bereits seit Jahrhunderten unzählige Vermieter um ihre Miete geprellt hat. So wartet etwa die Venus von Milos immer noch auf eine Restschuld, der Mars macht seit 217 Jahren schon mobil gegen den interstellaren Schuldner und hinter dem Mond gleich links haben sich verschiedene Sternenbanner der Milchstrasse zu einer Lynchgemeinschaft zusammengerottet, welche nach eigener Aussage zu allem bereit ist. Außer zum Verhandeln natürlich.

Selbst eine zugesicherte Bürgschaft von Neil Alden Armstrong, einem entfernten Verwandten, welcher allerdings nach eigenem Bekunden seit Juli 1969 keinen Kontakt mehr mit dem allbekannten notorischen Spieler hatte, konnte die Entscheidung der HöchstrichterInnen verhindern. “Das ist natürlich ein kleiner Shit für mich, aber ein grosser Scheiß für den Mann im Mond” erklärte Armstrong vor laufenden Kameras, bevor er sich in seinen viel zu engen Raumanzug quetschte, um dem Schwager 14. Grades beim Umzug aus seiner Kraterlandschaft zu helfen.

Nachdem bekannt wurde, dass auf Pluto nun eine 254-Krater-Sozialwohnung frei wird, dürfte sich das weitere Schicksal des bankrotten Zeitgenossen bereits entschieden haben. Mit der Einschränkung, dass Hautiere dort absolut verboten sind, besonders Hunde.

Wer allerdings für die Renovierungskosten der zugrundegerichteten Luxusbehausung auf dem Mond aufkommt, steht immer noch in den Sternen. Weiterhin dürfte es mehr als fraglich sein, ob der Mann im Mond überhaupt ungehindert sein Domizil verlassen kann, bevor er seine Spielschulden nicht beglichen hat. Ein Herr, welcher sich gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für Luftverknappung und Halsabschneider unter dem Pseudonym E.T. vorstellte, sagte bereits unmissverständlich: “Ich werde jetzt erst einmal nach Hause telefonieren und dann sehen wir weiter. Wenn er nicht zahlt, brech ich ihm seinen Nachhause-telefonieren-Finger.” Eine klare Drohung und Beweis für die Tatsache, dass sich der Mann im Mond wohl kaum ungestraft aus seiner derzeitigen Lage aus dem Mondstaub machen kann.

Houston hatte ein Problem. Aber verglichen mit den Problemen des Mannes im Mond war Apollo 13 geradezu harmlos. Wir wünschen ihm deshalb alles Glück dieses Planeten. Allerdings erst dann, wenn er mir die 16,53 Euro zurückbezahlt hat, welche er beim Zocken verloren hat.

Originalbild: Berufsverkehr        

20.2.2011

Neue Unruhen in Ägypten: Nase der Sphinx fehlt

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 00:53

Das Land am Nil kommt nicht zur Ruhe

Nach den tiefgreifenden politischen Umwälzungen in Ägypten und dem erhofften Reformprozess steht dem Land der Pharaonen neuer Ärger ins Haus respektive in die Pyramiden. Grund hierfür ist ein Geheimfoto, aufgenommen durch einen amerikanischen Spionagesatelliten, welcher zufällig gerade arbeitslos im Weltall kreiste. “Freie Zeit“, der Blog für Sonnengötter und Altertumsforschung, hatte dabei wieder einmal die richtige Nase und riss sich das damen- und herrenlose Geheimpapier unter den Nagel.

Da jedoch im Moment sämtliche Truppenkontingente der USA und der NATO im Einsatz sind, Österreich erst Freiwillige für ein Berufsheer finden muss und die UNO-Blauhelme gerade ihre Helme neu lackieren, stellte sich die deutsche Bundeskanzlerin wie ein Mann eine Frau der Herausforderung. Der Umstand, dass ihr Verteidigungsminister seinen Doktortitel mithife der Geheimkombination Strg-Alt-C und Strg-Alt-V überarbeitet und sich dementsprechend neuen akademischen Herausforderungen stellen muss, erforderte dabei ein gewisses Improvisationstalent der deutschen Staatsoberhäuptin (bitte nicht Staats-Oberhäuptling).

Grund für die neuerlichen Unruhen in Ägypten oder besser gesagt Stein des Anstosses ist das plötzliche Fehlen eines überdimensionalen Riechorganes. Nein, wir sprechenDie weltberühmte Nase der Sphinx von Ägypten fehlt. hier nicht von der Nase von Mike Krüger, sondern es handelt sich um das mysteriöse Verschwinden dieses Riechkolbens. Kara Ben Nemsi, ein Halbneffe 90sten Grades von Old Shatterhand und seines Zeichens Fremdenführer in Kairo, erklärte gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für Erklärungsbedürftige und andere mittellose Neurotiker: “Es ist unfassbar, was hier passiert ist. Erst gestern war ich noch mit einer Gruppe Schweizer AlpinistInnen oben auf der Pyramide und wir haben uns diese herrliche Nase im Abendrot angesehen und alles war in bester Ordnung. Und heute bei Sonnenaufgang, als ich mit einer Gruppe alpinistischer SchweizerInnen hierher kam, traute ich meinen Augen nicht. Die Nase war fort. Einfach weg. Und kein Mensch will etwas gesehen haben. Zahi Hawass (Anm. d. Red.: Ägyptischer Minister für Altertumsgüter) hat angekündigt, dass er jeden Stein umdrehen will, wenn die Nase nicht bis morgen wieder dort ist, wo sie hingehört.”

Mike Krüger spendet 90 Prozent seiner Nase der ägyptischen Sphinx.Angela Merkel höchstpersönlich sicherte der ägyptischen Regierung jetzt ihre Unterstützung zu und flog zusammen mit ihrem neuen Nasenminister für auswärtige Angelegenheiten, dem bereits angesprochenen Mike Krüger, in das Land der Pharaonen. Krüger, ein anerkannter Experte für Riesen-Riechorgane, nahm sich umgehend vor Ort der Sache an und packte das Problem an der Nasenwurzel an.

In einer im ägyptischen Wüstensand stattfindenden Notoperation ohne Vollnarkose (die mitgebrachten Narkotika reichten gerade einmal für die Nasenschleimhäute) stellte der neue Minister für nasale Laute die Hälfte seiner eigenen Nase zur Verfügung, nicht ohne vorher zu versichern: “Ich kann es mir schließlich leisten. Wer mit einer solchen Nase gesegnet ist, kann ruhigen Gewissens 90 Prozent (Anm.d. Red.: Im politischen Jargon ist das genau die Hälfte) seiner Nasenmasse einem guten Zweck zur Verfügung stellen, ohne dass er deswegen gleich sein Gesicht verliert.”Die Sphinx in Ägypten hat eine neue Nase. Mike Krüger spendet 90 Prozent seines Riechorgans.      

Bildquelle: Stuttgarter Nachrichten

In einem Festakt wurde nun am gestrigen Tag unter Beisein zahlreicher Prominenz aus Politik und Schönheits-Chirurgie die neue Sphinx dem staunenden Publikum vorgestellt. Kara Ben Nemsi, der Vollblutsbruder von Winnetou in der Halbliterklasse, war dabei zu Tränen gerührt: “Es ist unfassbar, einfach unglaublich. Welch Wunderwerk der Technik. So eine formvollendete Nase gab es erst einmal. Aber diese brüchige Nase ist leider viel zu früh von uns gegangen.” Sprach´s und führte eine 63-köpfige Touristengruppe geschlossen durch das linke Nasenloch.      

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