Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken

30.3.2011

Hammerwerfer trifft Nagel auf den Kopf

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 00:54

Sensationelle Wetten bei Wetten, dass …?

Wetten dass …?: Thomas Gottschalk präsentiert wieder sensationelle Wetten. Er trifft den Nagel auf den Kopf und den Geschmack des Publikums.Einen perfekten Samstagabend bot wieder einmal der Entertainer Thomas Gottschalk seinen ZuschauerInnen. Wetten, dass …? glänzte mit einem Pensionisten in Hochform. Doch trotz dieses Umstandes bot der beliebte Showmaster Gottschalk prominente Gäste im Akkord auf. Und natürlich bei einer Samstagabend-Show von Format viel wichtiger: Die Wetten dass …? WettkandidatInnen waren wieder in Hochform.

Obwohl Millionen FernsehzuschauerInnen vor den heimischen Fernsehgeräten den Just-in-time Wettpaten Justin Bieber im Duett mit sich selber singen hören wollten, was Justin dann jedoch aufgrund der Nicht so ganz Just-in-time Sendung mit dreistündiger Verspätung tat, wurde Wetten dass …? wieder seinem Ruf bester Fernsehunterhaltung vollauf gerecht. 

Freie Zeit“, der beschnittene Blog für Arm-, Bein- und Gehirnamputationen, war wieder einmal restlos begeistert von der Kreativität und dem unbedingten sowie bedingungslosen Einsatzwillen der TeilnehmerInnen. Und weil dieses Mal Paul Bögle, ansonsten Hausmeister des Blogs, einer der Wettkandidaten war, fieberte die gesamte Redaktion mit Spannung der Wette entgegen.

Ich wette, dass mein Partner Freddy 12-Krügel Auf Ex es schafft, einen 100er-Nagel aus 480 Meter Entfernung mit einem Vorschlaghammer in mein Kleinhirn zu versenken. Mit verbundenen Augen und verbundenen Händen. Und ich gehe jede Wette ein, dass ich danach genauso blöd bin wie vorher. Wenn alles gut geht, bin ich vielleicht sogar noch um einiges blöder wie vor dem Hammerwurf.”

Was dann kam, möchten wir Ihnen aus Gründen der Pietät doch lieber ersparen. Es sei allerdings angemerkt, dass Paul Bögle die Wette gewonnen hat. In jeder Hinsicht übrigens.

Freie Zeit“, der halbtote Blog für Öffentlich Erbrechliches Fernsehen und österreichische Fußball-Tragödien, hatte viel Spaß bei Wetten dass …? und wünscht sich für die nahe Zukunft ein Armenbegräbnis. Nicht für die Unterhaltungssendung, sondern für Paul Bögle. Aber vorher bitte erst den Nagel aus seinem Hirn ziehen, sonst zerkratzt er den schönen Sargboden.           

29.3.2011

Donnerwetter: Heute gibt´s ein Döner-Wetter

Abgelegt unter: Lese-Zeit — Paul Boegle @ 20:13

Kein morgen ohne heute: Die politische Bühne Fussball

Die österreichische Zeitung “heute” schreibt: Heute gibt es Döner-Wetter. Länderspiel Türkei-Österreich.Ich bin mir durchaus dessen bewusst, dass ich diese Überschrift schon einmal vor nicht allzu langer Zeit als Schlusssatz in einem meiner Artikel verwendet habe. Zumindest in ähnlicher Weise. Fragen Sie mich jetzt bitte nicht, in welchem Beitrag. Dass es in keinem direkten Zusammenhang mit den DSDS-Sexgeheimnissen stand und auch kein Bezug zum Sauerstoffmangel bei der Verwendung von Luftballons besteht, ist zwar traurig, wohl aber wahr. Wobei, wenn man diese Schlagzeile genauer hinterfragt, könnte man oder eben ich schon zu der fatalen Schlussfolgerung kommen, dass hier ein gewisser Mangel an Sauerstoff in den oberen Hirnregionen vorgeherrscht hat. Doch da die Ozonschicht mittlerweile ein weltweites Problem darstellt, wollen wir und insbesondere ich kein grosses Drama daraus machen. 

Aber ich bin natürlich außer Paul Bögle als Mensch auch ein Blogger, ewig Suchender und manchmal Findender. Und in dieser Vierfachfunktion vereint mich insbesondere die Eigenschaft Lesen. Wer schreiben möchte, sollte deshalb auch das Lesen niemals vernachlässigen. Allerdings habe ich mir heute die Frage gestellt, ob ein gewisses Maß an Analphabetismus in gewissen Situationen nicht sehr hilfreich wäre.

Als Findender habe ich also auch heute wieder etwas gefunden. Und zwar findet, wie ich mich durch weit kompetentere Menschen aufklären ließ, ein sogenanntes EM-Qualifikationsspiel statt. Auf dem Platz stehen sich die österreichische Nationalmannschaft und die GastgeberInnen aus der Türkei gegenüber. So weit, so gut. Weit besser ist natürlich ein gewisser Nationalstolz. Keine Frage, frau und man(n) identifiziert sich eben gerne mit jenen HeldInnen, welche das eigene Land präsentieren. Verlieren will schließlich keiner. Außer ich vielleicht ab und zu meinen Verstand, aber dies ist wieder eine andere Geschichte. Oder sogar ein Fortsetzungsroman.

Hat sich also heute jene “Kein morgen ohne heute” einmal richtig bemüht und einen wirklich exzellenten Beitrag zur Völkerverständigung geleistet. Kurz und prägnant. Einfach in der Wortwahl und doch so tiefsinnig. So etwas lobe ich mir. Da freut man oder eben ich sich schon auf die nächste Ausgabe. Ob nun bei Döner-, Kaiser- oder Donnerwetter spielt dabei auch keine Rolle mehr.

Quelle: Heute Di, 29.03.2011 Nr. 1648     

28.3.2011

Massenpanik bei DSDS

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 01:04

Tumulte wegen Sexgeheimnis von Dieter Bohlen

Wie ursprünglich durch die Medien vermeldet, war nun nach Polizeiangaben nicht die Autogrammstunde der verbliebenen DSDS-Teilnehmer Schuld an der Beinahe-Katastrophe in einem Kaufhaus in Oberhausen, sondern der DSDS-Juror Dieter Bohlen. Zwar schrieben bedeutende Nachrichtenmagazine wie etwa Die Zeit-Bild, Frankfurter Allgemeines Bild, Süddeutsche Bild, Hamburger Abend-Bild und auch ausländische Presseorgane wie Le Monde Dieu Bild, New York Bild, The Daily Terror Bild oder Il Corriere della Bild, dass aufgrund einer Massenpanik mehrere Dutzend zumeist weibliche Fans im Gedränge Quetschungen und Kreislaufzusammenbrüche erlitten, doch “Freie Zeit“, der Blog für Panikmache, SammlerInnen und AutogrammjägerInnen, kennt die Wahrheit. Nicht Sauerstoffmangel war das Problem, sondern die Verschiebung der Horizontalen.

DSDS: Deutschland sucht den Superstar. Massenpanik bei Autogrammstunde.Zur Fast-Katastrophe führte niemand anderer als der Master of DSDS-Desaster himself, der allseits beliebte und von allen oben angeführten Bild-Zeitungen überaus geschätzte Dieter Bohlen. Nachdem der DSDS-Teilnehmer Pietro Lombardi unter Androhung von Folter sein grösstes Sexgeheimnis ausplauderte, hoffentlich bleibt es auch in Zukunft sein Geheimnis, legte Big Daddy Dieter einen drauf. “Als Junge hast du Angst, wenn du mit einer erfahreneren Frau schläfst, und du weißt nicht einmal wo da unten was ist.” Nachdem der junge Mann also die Welt trotzdem an seinen sexuellen Erlebnissen teilhaben ließ und sein Deutschland langweilt sich zu Tode Geheimnis preisgab, nahm das Unheil seinen Lauf.

Und zwar vollkommen ohne Folter posaunte der mittlerweile fünffache Familienvater Dieter Bohlen heraus:”Als alter Mann hast du Angst, wenn du mit einer jungen Frau schläftst, und du hast vergessen wo unten ist.” Das im Vorhinein vom Kaufhaus erarbeitete Sicherheitskonzept war ab diesem Moment ad absurdum geführt, denn alles wollte nur noch raus. Bis auf Herrn Bohlen. Der wollte auf Teufel komm raus rein. Irgendwo. Ein aufblasbares Sanitätszelt war schließlich das rettende Ufer.

Für wen? Ja, glauben Sie denn, ich plaudere das grösste Sexgeheimnis von Dieter Bohlen aus. Einen Teufel werde ich tun. Im deutschen Privatfernsehen wird die Intimsphäre groß geschrieben. Heißt nicht umsonst Privatfernsehen. Damit Sie zukünftig im Bild sind.

Wussten Sie übrigens, dass Dieter Bohlen scheinbar ein liebevoller Vater ist? Nein? Ist auch vollkommen uninteressant, bringt schließlich keine Quoten. Wissen Sie was? Früher war Fernsehen eine richtig spannende Angelegenheit. Da gab es zum Sendeschluss immer das Testbild. Bitte nicht zu verwechseln mit Test-Bild. Können Sie sich überhaupt vorstellen, wie interessant dieses ruhig vor sich hin flimmernde Pausenzeichen für uns Kinder war. Sendepause hieß ganz einfach Sendepause. Schluss, aus, Ende. Keine Sexgeheimnisse, keine Möchtegern-Stars, keine Massenpanik, kein Dieter Bohlen. Nicht einmal ein aufblasbares Sanitätszelt. Und von unten und oben keine Spur. Nicht einmal ein Gedanke. Höchstens ein kleiner vielleicht. So im Geheimen. Im Verborgenen. Nur angedeutet, ganz verschämt errötend. Sie verstehen, was ich meine. Aber das bleibt selbstverständlich unser kleines privates Sexgeheimnis.

Versprochen?              

27.3.2011

Luftballons werden verboten

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 14:15

Sauerstoffverbrauch viel zu hoch

Wie eine Untersuchung des Luftfahrt-Bundesamtes jetzt ergab, kommt es beim Aufblasen von Luftballons zu irreparablen Schäden für die Ozonschicht. Der in denLuftballons verbrauchen zuviel Sauerstoff: EU-Richtlinie will Luftballons verbieten. Luftballons gebundene Sauerstoff, welcher der Umgebungsluft beim Hineinblasen dabei entzogen wird, dürfte nach Schätzungen von ExpertInnen fast so hoch sein wie der gesamte Sauerstoffvorrat der Europäischen Zentral-Ozonbank. Manche Schätzungen sprechen sogar vom Luftvorrat in der Größenordnung der chinesischen Metropole Beijing während eines Sonntagvormittags. Messungen ergaben, dass es an einem Samstag um 15:11 Uhr auf dem Münchner Oktoberfest sogar kurzfristig zu einem Sauerstoffgehalt von weniger als 2,8 Promille gekommen ist. Besonders Allergiker und Menschen mit Kreislaufproblemen leiden dann vermehrt unter den Folgen der unverantwortlichen Blasebälge. 

Sehr bedenklich. Sehr, sehr bedenklich. Äußerst bedenklich. Um nicht zu sagen: Nicht zu verantworten.” Projektleiter Blasius von Sebaste in einer ersten Stellungnahme. Das mit der Studie beauftragte Institut für Mundhöhlen und Höhlenforschung empfiehlt deshalb dringend, eine einheitliche gesetzliche Regelung auf europäischer Ebene zu iniiieren, welche das Maximalvolumen für Luftballons regelt.

Allerdings sieht weder China noch der Freistaat Bayern Handlungsbedarf, da es dafür keine Notwendigkeit gibt. “Sauerstoff stellt in Bayern schließlich neben Bier und zünftiger Blasmusik ein Grundrecht der Bevölkerung dar“, wettert der bayerische Umluft-Minister und zeigt kein Verständnis für die bürokratischen Hürden aus Brüssel. Unerwartete Hilfestellung kam nun aus Italien. Premier Berlusconi fordert die Europäische Kommission für Luftlandemanöver sogar dazu auf, ein Grundrecht für gutes Blasen in den Statuten zu verankern. Er begründet dies mit der Tatsache, dass beim Blasen der Geblasene die Luft während des Blasevorganges solange anhält und somit selbst keinen Sauerstoff verbraucht. Zumindest verhält es sich nach eigenem Bekunden des italienischen Premierministers bei ihm so. Was dies allerdings mit Luftballons zu tun hat, konnte er nach Rücksprache mit seiner engsten Vertrauten und Verblasenen auch nicht erklären.

Die europäischen Umluft-MinisterInnen haben jetzt einen ersten Entsetzensvorwurf vorgelegt. Ab 2012 wird es eine Übergangsregelung für Luftballons geben. Familien mit bis zu zwei Kindern dürfen pro Jahr dann insgesamt noch drei Luftballons aufblasen, wenn diese eine Gesamtvolumen von 4,4 Litern nicht übersteigen. Für jedes weitere Kind, welches noch nicht schulpflichtig ist, besteht die Möglichkeit, ein sogenanntes Luftballon-Kontingent zu kaufen. Dies sieht vor, dass sich zwei Großfamilien eine Zehnerkarte Luftballons teilen können. Die Kelly Family bleibt von dieser Regelung übrigens verschont.

Freie Zeit“, der lauwarme Blog für Ozonlöcher und Sauerstoffmangel, findet diese gesetzliche Regelung sehr gut. Wo kommen wir denn hin, wenn hier alle in die eigene Pfeife blasen und womöglich auch noch dazu tanzen. Die Zeit heilt schließlich alle Wunden oder eben so ähnlich.                 

24.3.2011

Umstellung Winterzeit Sommerzeit

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 02:50

Die Zeit heilt alle Wunden

Die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit am 27.03.2011 bringt viele Neuerungen mit sich. Also bitte nicht vergessen! Ab dem 27.03.2011 greift die neue Abgabenverordnung für steuerliche Zeitvorteile und zeitliche Steuervorteile nach § 14,VI,6a ZeitAbgV. Betroffen sind alle unbeschränkt Steuerpflichtigen und steuerpflichtig Beschränkten, welche zum Zeitpunkt der Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit in einem beschränkt zeitlichen Dienstverhältnis oder zeitlich unbeschränkten Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit oder zeitliche Unbestimmtheit stehen. Ausgenommen von dieser Einschleifregelung sind allerhöchstens Personen, für welche die Unschuldsvermutung gilt (siehe Ernst Strasser: Kernreaktor “Made in Austria“). Also in Österreich mittlerweile fast 80 Prozent der Bevölkerung, wie “Freie Zeit“, der Blog für Schmutzkampagnen und Menschenhatz, grob überschlagen hat.Die Zeit heilt alle Wunden.

Neu hinzu kommen ab 3:00 Uhr Sommerzeit, was einer Winterzeit von +/- ca. einer Stunde entspricht, all jene, welche zum Zeitpunkt der Umstellung aufgrund der bisher geltenden Rechtssprechung zwar nicht beschränkt im Sinne der Abgabenverordnung waren, aber durch das Kausalitätsprinzip der Europäischen Zeitzertifizierung als unbeschränkt beschränkt und damit auch voll steuerpflichtig angesehen werden. Wer also auf seinem Steuerbescheid beim Feld “Beschränktheitsgrad” bisher immer “unbeschränkt” angekreuzt hat, wird in Zukunft auch weiterhin als voll beschränkt geführt, selbst wenn sich die unbeschränkte Beschränktheit durch die Umstellung auf Sommerzeit in eine zeitlich begrenzte beschränkte Beschränktheit von +/- ca. einer Stunde geändert hat. Dabei ist es nach Meinung der Höchstrichter (siehe dazu das höchst umstrittene Urteil vom 26.03.2001 zur “Frage der unbeschränkten Beschränktheit im Falle steuerlicher Absetzbeträge für Bergungs-, Beherbungs-, Enterbungs-und Werbungskosten während des Zeitpunktes der Zeitumstellung der Winterzeit zur Sommerzeit oder umgekehrt“) unerheblich, ob es sich dabei um den Tatbestand freier Beschränktheit bzw. beschränkter Freiheit handelt.

Wer also in Zukunft als vollkommen beschränkt beim Finanzamt und Vater, oder im Sinne der Gleichberechtigung, Mutter Staat geführt werden möchte, sollte sich noch vor der Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit das Formular KrZhhD23(6) bei seinem Wohnsitz-Finanzamt holen. Allerdings ist zu beachten, dass natürlich beschränkte Personen und vor allem unnatürliche Personen mit völlig beschränkter Haftung zusätzlich einen Antrag auf Änderung im Melderegister beantragen müssen. Wer also in den Genuss völliger Beschränktheit kommen möchte, muss seinen festen Wohnsitz für die Dauer der Zeitumstellung von Winter- auf Sommerzeit (+/- ca. eine Stunde) vorübergehend aufgeben. Dabei steht es den unbeschränkt Steuerpflichtigen und ab der Rückumstellung der Sommerzeit auf Winterzeit im Oktober 2011, der sogenannten Rückführungs-Unbeschränktheitsbeschränktheit, dann auch den unbeschränkt Steuerunpflichtigen frei, den aufgelösten Wohnsitz für die Dauer der Beschränktheit (sogenannte Freistellungsklausel für Freizeitbeschränkte) beizubehalten.

Freie Zeit“, der uneingeschränkt beschränkte Blog für Bahnschranken, Bücherschränke und alle Tassen im Schrank, findet die neue Regelung sehr gut. Wird die Zeit jetzt eigentlich am 27.03.2011 eine Stunde vor oder zurück gestellt? Man wird sehen. Oder auch nicht. Die Zeit heilt schließlich alle Wunden!

Eines zum Schluss noch. Was der Artikel mit dem Bild zu tun hat, kann ich Ihnen leider auch nicht erklären. Aber irgendwas musste ich heute schließlich schreiben. Und weil mir zu meiner Bildkreation nichts Passendes einfallen wollte und ich das Bild nicht so vollkommen nackt im leeren Raum stehen lassen wollte, ist eben das Geschriebene herausgekommen. Natürlich hätte ich auch über die FPÖ, Rambo oder Hubschraubereinsätze sinnlos schwafeln können, aber das habe ich leider schon gestern gemacht.         

23.3.2011

Rambo kämpft in Niederösterreich

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 02:15

John Rambo befreit March-Thaya-Auen

Lippitzbachbrücke wird in Jörg-Haider-Brücke umbenannt.Jahr für Jahr spielen sich in den niederösterreichischen March-Thaya-Auen erschütternde Szenen ab. Blutüberströmte Menschen, welche ihren zahlenmäßig weit überlegenen Feinden hilflos zu entkommen versuchen. Menschen in einer vom Schicksal gebeutelten Region unvorstellbaren Ausmaßes, vergleichbar vielleicht nur noch mit dem vom parteiwechselnden FPÖ-BZÖ-FPK Landeshauptmann Gerhard Dörfler regierten Bundesland Kärnten. Sie wissen schon, der Landeshauptmann und die einstige Lippitzbachbrücke, welche auf seine Initiative in Jörg-Haider-Brücke umbenannt wurde. Einfach genial! Und so genial einfach. 

Bildquelle: Kleine Zeitung

Aber lassen wir Kärnten aus dem Spiel und wenden wir uns wichtigen Dingen zu. Also, nicht dass Kärnten nicht wichtig ist, aber eben in diesem ganz speziellen Fall eben nur von untergeordneter Wichtigkeit. Höchstens, Kärnten kann mit einer veritablen Gelsenplage dienen. Dann natürlich steht Kärnten mit den March-Thaya-Auen auf einer Wichtigkeitsstufe, also in Augenhöhe mit dem Land Niederösterreich sozusagen. Rein sinnbildlich, versteht sich selbstverständlich. Wobei der Erwin Pröll als Landeshauptmann der March-Thaya-Auen und dem übrigen Umland namens Niederösterreich dem Kollegen aus Kärnten nie und nimmer das Wasser reichen kann. Zumindest, wenn es um die Witzigkeit geht. Einfach witzig! Und so witzig einfach.

Warum fällt mir dies gerade dann ein, wenn ich eigentlich über John Rambo und seine Tätigkeit als Söldner in den Diensten von Niederösterreich schreiben und berichten möchte. Nun ja, der Grund ist mein Artikel von gestern. Sie haben ihn sicherlich noch in Erinnerung, war schließlich kurz und prägnant. “Mohr im Hemd aus Österreich ausgewiesen.” Ich sehe, es dämmert. Und in diesem Zusammenhang fällt mir eben ein Witz, zumindest hat ihn eben jener LH Gerhard Dörfler als solchen bezeichnet, ein, welcher für ungläubiges Erstaunen und gläubiges Lachen gesorgt hat. Sie können den Witz auf “Die Sonne ist vom Himmel gefallen” nachlesen, wenn Sie mir misstrauen. Ich sage Ihnen aber gleich. Nachdem Sie diesen Brüller aus Kärnten gehört haben, wird Ihnen Hören und Sehen vergehen. Nein, jetzt haben Sie mich völlig falsch verstanden. Mit dem Brüller aus Kärnten meine ich nicht den Landeshauptmann himself, sondern den Witz vom Landeshauptmann himself. Mein Fehler, ich hätte mich rhetorisch etwas klarer ausdrücken müssen.

Aber da Sie dies nicht tun, also mir misstrauen, lasse ich Sie jetzt am brüllend komischen Humor eines Gerhard Dörfler teilhaben. Vielleicht kennen Sie ihn aber sowieso schon, denn er wurde von ihm immerhin schon im Jahr 2008 zum Besten gegeben. Der Witz, ich spreche der Einfachheit halber eben auch von einem solchen, wenn dies auch ziemlich witzlos ist, geht folgendermaßen:

Sitzen eine “Negermama” und eine weisse Frau in einem Zug. Und beide Mütter stillen ihre Babies. Aber plötzlich hört das weisse Baby auf zu trinken undMarch-Thaya-Auen: Gelsen sollen auf Vorschlag von Landesrätin Karin Scheele mit Hubschrauber bekämpft werden. Rambo Sylvester Stallone bietet Niederöstereich seine Hilfe an. zeigt auf das Negerbaby.” Halten Sie sich jetzt bloß mit beiden Händen irgendwo fest und hören Sie um Gottes willen auf zu trinken oder was Sie auch sonst im Moment machen. Denn nun kommt die Pointe. “Mama, ich will auch Kakao.” Na, habe ich Ihnen zuviel versprochen. Ist das nicht Humor vom Allerfeinsten vom Herrn Landeshauptmann. Einfach genial! Und so genial einfach. Das ruft in mir doch gleich ebenfalls Assoziationen hoch. Aussen weiss und innen braun.

Aber eigentlich wollte ich ja über John Rambo und seine Stippvisite in den March-Thaya-Auen erzählen. Ich habe also irgendwo eine Meldung gelesen, dass ”Land NÖ will Gelsen mit Bakterien bekämpfen“. Die Meldung entspricht ausnahmsweise einmal der Wahrheit, was man ansonsten von “Freie Zeit“, dem Blog für Witzfiguren und Kakaoplantagen, nicht allgemeingültig sagen kann. Und eigentlich sollte dieser Artikel vollkommen anders aufgebaut werden, aber irgendwie bin ich aufgrund der politischen Fröhlichkeit total aus der Bahn geworfen worden. Ich hatte mir gedanklich ein solch abstruses Gerüst aufgebaut, wie ich Herrn Rambo mit nacktem, verschwitztem und muskulösem Oberkörper Seite an Seite mit Erwin Pröll und der Landesrätin Karin Scheele als Ideengeberin für diesen ‘Vorschlag in den March-Thaya-Auen gegen Millionen von Gelsen kämpfen lasse.

Aber jetzt mag ich nicht mehr. Hat doch wieder einmal die Politik meine perfiden und finsteren Pläne durchkreuzt. Einfach genial! Und so genial einfach.   

   

21.3.2011

Mohr im Hemd aus Österreich ausgewiesen

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 23:31

Auf Eis gelegt: Kein Bleiberecht für illegale Süßspeise

Mohr im Hemd von Innenministerin Fekter ausgewiesen.Die österreichische Innenministerin Maria Fekter bleibt bei ihrem harten Kurs gegen AusländerInnen. Der bei einer nächtlichen Polizeirazzia aufgegriffene und unterstandslose Mohr im Hemd Paul Bögle wird nun nächste Woche in seine zweite Heimat Disneyland abgeschoben. Obwohl er einen Asylantrag bei einer Wiener Konditorei stellte, wird ihm keine Aufenthaltsgenehmigung gewährt.

PolitikerInnen der FPÖ begrüssten die Entscheidung der Ministerin und stellten sich geschlossen hinter den Gefangenentransport. Zusammen mit der Innenministerin natürlich. Auch forderten sie die rigorose Verschärfung der Asylregelung gegen nicht Deutsch sprechende Marshmallows, farbige Gummibärchen, rosafarbene und damit klarerweise schwule Zuckerwatte und ganz besonders grüne Bananen aus Afrika sowie Googlehupf aus dem Internet.

Freie Zeit“, der Blog für Schiebe- und Abschiebetüren sagt deshalb zum Abschied leise Servus. Ich hatte Dich zum Fressen gern.         

Abverkauf von Christbaumgooglen

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 21:35

Vor Ostern Christbaumgooglen so günstig wie nie!

Christbaumgooglen jetzt besonders günstig. Vor Ostern wird die Google Suche mit günstigen Preisen und Sensationsrabatten belohnt.Alles muss raus! Pünktlich vor dem einsetzenden Ostermaserngeschäft räumt der Einzelhandel seine Lager. Nachdem das Geschäft mit Weihnachts- und Christbaumgooglen sehr zu wünschen übrig ließ und der Markt aufgrund der weltweiten Börseneinbrüche zum grossen Teil auf den googlerunden Googlen sitzenblieb, machen die Händler jetzt vor den Oster-Firefox-Tagen noch einmal richtig mobil. Rabatte von bis zu 120 Prozent werden gewährt. Sogar bei Discogooglen und Googlefischen werden mittlerweile Preisnachlässe von 210 Prozent und mehr erwartet.

Sollte sich also noch jemand auf Google Suche befinden, wäre jetzt der günstigste Zeitpunkt.Wer da nicht zuschlägt, ist selber schuld!

20.3.2011

Ernst Strasser: Kernreaktor “Made in Austria”

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 13:06

Nimmersatter EU-Parlamentarier Ernst Strasser?

Ernst Strasser: Bestechungsvorwürfe gegen den EU-Parlamentarier. Ich bin ein Lobbyist.Bildquelle: Christian Wind für Falter 

Vorab eines: Das mit dem Kernreaktor in der Überschrift ist natürlich nicht wörtlich zu verstehen. Aber Ernst Strasser hat in der Vergangenheit immer einen solch strahlenden Eindruck auf mich gemacht. Besonders dann, wenn er über seine Firmen sprach. Und deshalb zolle ich ihm mit diesem metaphorischen Vergleich den gebührenden Respekt. Aber jetzt zum Thema “Änderungsantrag eines EU-Gesetzes gegen Bares” und seinem Sager “Of course I am a lobbyist“.

Selbstverständlich gilt für Herrn Ernst Strasser die Unschuldsvermutung. Wie auch für all jene, welche im Verlauf dieses Artikels genannt werden. Fällt mir zwar schwer, aber muss eben so sein. Also Unschuldsvermutung, was auch sonst, schließlich handelt es sich um eine ausgemachte politische Kampagne gegen den EU-Parlamentarier Ernst Strasser. Zumindest verkündet er dies lauthals. Und doch tritt er nun aus lauter parteipolitischer Liebe zur ÖVP zurück. Das ist altruistisches Verhalten vom Feinsten und im Falle des Herrn Strasser natürlich vom Schwärzesten. Schließlich ist er nicht bei den Blauen, Roten, Grünen, sondern eben bei den Schwarzen. So muss sich ein Politiker der Öffentlichkeit präsentieren. (Standard: Ernst Strasser tritt zurück).

Wird Herr Strasser doch tatsächlich der Bestechung bezichtigt. Von der britischen ”Sunday Times“.  Eine (oder mehrere?) Videoaufzeichnungen soll es sogar über die Bestechungsversuche gegen den Herrn Strasser geben. Ein Lobbyist sei er, der ehemalige österreichische Innenminister. Gerade er, welcher sich zu Anfang seiner Innenminister-Laufbahn den Donnerstags-DemonstrantInnen gegenüber so loyal zeigte. Und der sich dann gegenüber den Polizeibeamten weiterhin loyal zeigte, als der Asylwerber Seibane Wague bei einem Polizeieinsatz im Juli 2003 ums Leben kam.

Der Ernst hat es nicht leicht in Zeiten wie diesen. Am 11.02.2011 denunzierte ihn das Nachrichtenmagazin “Profil” und warf ihm vor, 100 000 Euro vom Lobbyisten Peter Hochegger genommen zu haben (Ernst Strasser kassierte 100.000 Euro Beraterhonorar von Peter Hochegger). Sie wissen schon, jener Peter Hochegger, welche zusammen mit dem Ex-FPÖ-Politiker Walter Meischberger in der Buwog-Affäre ein paar Millionen Euro unversteuert am Finanzapparat vorbeibringen wollte (Schwarz-Blau: Regiert, geschmiert, kassiert, Teil 2).

Sie wissen schon, jener Walter Meischberger, der ehemals beste Freund vom ehemaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser, der wiederum in den Schlagzeilen steht, weil er am Telefon vom Meischberger zu hören bekam: “Da bin ich jetzt supernackt.” (Falter: “I hob mitkassiert, oder?“). Sie wissen schon, jener Karl-Heinz Grasser, der ehemals gute Freund von Julius Meinl V., der seinerseits wegen dubioser Zertifikatsrückkäufe im Zusammenhang mit der Meinl European Land so furchtbar medial verunstaltet wurde (Neue Gerichtsakten belasten Karl-Heinz Grasser in den Affären Buwog und Hypo).

Wir leben in einer gar schlechten Welt. Da kommen zwei Reporter dahergelaufen, fragen ganz höflich bei Ernst Strasser an, ob dieser möglicherweise bereit wäre, gegen ein kleines Salär von 100 000 Euro zum Lobbyisten zu werden und dieser wittert den korrupten Braten natürlich kilometerweit. Und weil eben Scheingeschäfte Scheingeschäfte sind, sagt Herr Strasser zum Schein zu. Natürlich in weiser Voraussicht, die Affäre publik zu machen. Und aus diesem wohl mehr als verständlichen Grund hat er die Leute “angefüttert“, wie er selbst so trefflich von sich gibt. Seit dem 07. Juli 2010 schon wusste er um diese schändlichen Machenschaften. Und aus diesem nachvollziehbaren Grund sei er mit den Mittelsmännern in Kontakt geblieben. Um sie ausforschen zu können, war sein perfide genialer Plan.

Ein Lobbyist ist ein Lobbyist. Und ein solcher hat einen speziellen Riecher. Wir müssen also sehr vorsichtig sein.” erklärte Ernst Strasser seinen Gesprächspartnern. Denn nur als Mitglied des Europäischen Parlamentes UND Lobbyist in einer Person öffnet Türen und Tore, von denen NormalbürgerInnen nicht einmal etwas wissen (dürfen). Und weil solche Türen eben ziemlich gute Schösser haben, braucht es dafür schon 100 000 Euro, um diese wie geschmiert zu öffnen. Fünf dieser Türen habe der Herr Strasser in seiner Funktion als europäischer Kerkermeister schon geöffnet, berichtete er weiterhin mit stolz geschwellter Brust. Kann natürlich auch sein, dass ich dieses Schwellen nun im Eifer nur unterschwellig so deute.

Und Anfang März hat dann der parlamentarische Schlossermeister und EU-Hobbyangler die Hintermänner endlich an der Angel gehabt, sagt er. Zur österreichischen Staatspolizei wollte er im März schnurstracks laufen, rennen, fahren oder fliegen. Anzeige erstatten gegen solch schändliches Verhalten. Doch leider sei er aus terminlichen Gründen nicht dazu gekommen. Kann passieren, schließlich sind auch noch wichtigere Dinge auf EU-Ebene zu erledigen. Und schriftlich wollte er die Einbringung nicht machen. Eh klar, schließlich unterhält sich der ehemalige Innenminister und damit oberste Chef der Polizei nur höchstpersönlich mit dem obersten Chef der Staatspolizei. Und wenn der gerade keine Zeit hat, muss die ganze Causa eben warten. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Und wegen solcher Lappalien nimmt Herr Strasser jetzt seinen EU-Hut. Unverständlich, was solche Schmutzkampagnen gegen ehrenwerte EU-PolitikerInnen alles anrichten können. Da muss ich mich schon fragen, ob Journalisten wirklich für ihren Job geeignet sind. Man kann auch ganz unverfänglich über das Wetter berichten. Gerade bei dem Londoner Sauwetter gäbe es eigentlich immer etwas zu schreiben. Aber nein, diese hinterlistigen Reporter wühlen stattdessen genüsslich im Dreck und suchen sprichwörtlich die Sau in eben demselben.

Bei ihren achtmonatigen Recherchen fanden die “Sunday Times“-Journalisten übrigens noch zwei weitere EU-Abgeordnete, den ehemaligen rumänischen Außenminister Adrian Severin und den ehemaligen slowenischen Außenminister Zoran Thaler, welche scheinbar den “richtigen Riecher hatten“, um im jovialen Umgangston von Herrn Strasser zu bleiben. Gerade, während ich diese Zeilen schreibe, höre ich im Radio einen Werbespot: “Europa rückt zusammen” oder so etwas in der Tonart. Dann passt doch alles bestens ins Bild. Auch ohne Unschuldsvermutung.                

Kate und William: Hochzeit geplatzt

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 09:48

Königliche Hochzeit von Kate und William abgesagt

Schock für England. Die seit langer Zeit geplante Hochzeit zwischen Kate Middleton und Prinz William muss jetzt wegen Terminschwierigkeiten endgültig abgesagt werden. Weil am 29. April 2011 in der Westminster Abby ein anderes Paar heiratet, steht die altehrwürdige Kathedrale an diesem Tag den beiden nicht zur Verfügung. Wie das englische Massenblatt “The Fun” schreibt, soll es sich um zwei bürgerliche Personen handeln, welche ihr blaues Blut nur einer Bluttransfusion zu verdanken haben. Wie die Zeitung weiter schreibt, hat sich ein in akademischen Schwierigkeiten oder besser gesagt Turbulenzen befindlicher Freiherr von und zu Guttenberg bereit erklärt, im Austausch gegen einen Doktortitel vier Liter seiner Blaublütigkeit zu tauschen. Der zur Ader Gelassene und die Neo-Blaublütigen haben den Deal dabei im Einvernehmen mit dem Bischof von Canterbury in dessen Wochenend-Domizil in Lambeth Palace unter Dach und Fach gebracht. Auf zwei Rheumamatratzen im Gästezimmer des Oberhauptes der anglikanischen Kirche, welche schon dem heiligen Augustinus von Canterbury im 6. Jhd. als Nachtlager dienten, floss dabei reichlich blauer Saft.

Bei den beiden Adels-Querulanten soll es sich nach bisher unbestätigten Meldungen um einen Graf Wolfram von Glüh handeln, welcher nach Recherchen des angesehenen Blattes “The Daily Terror” die Bürgerliche Iridium Helene Birne ehelichen will. Obwohl Graf Wolfram von Glüh, von seinen besten FreundInnen nur Wolfi der Erleuchtete genannt, selbst ein direkter Nachfahre von Ludwig Fred von Feuerbach zu Feuerstein ist, bahnt sich ein königlicher Skandal an.        

Königin Elizabeth II., von Willi und Katie nur liebevoll Grandma Lizzi the Secondary genannt, sprach nun vor lauter Enttäuschung sogar davon, den Thron ab sofort zur freien Entnahme zur freien Verfügung zu stellen. Ihr Zorn war sogar so gross, dass die Monarchin Zepter und Krone mit UPS nach Schottland schickte und dem dortigen auf der Lauer liegenden ungekrönten König Heinrich XXXVIII., einem aus der direkten Blutslinie von Heinrich VIII. stammenden Nachfahren, die Thronfolge anbot. Allerdings unter der Bedingung, dass eben jener Heinrich in spe die englische Staatsbürgerschaft annimmt, um eventuelle Streitigkeiten um den Thron mit Prinz Charles, dem Segelohr von Gottes Gnaden, im Vorhinein zu unterbinden.

Die englische Geheimagentin Miss Marple vom MI 5 mit der englischen Krone von Königin Elizabeth II.Erst auf Intervention des britischen Geheimdienstes MI5, welcher das Paket wegen eines neuerlichen Streiks der englischen Postbediensteten auf dem Bahnhof von Paddington um 16:50 Uhr durch die hoch dekorierte Geheimagentin Jane Marple wieder in den Hoheitsbereich des Hauses Windsor brachte, konnte eine Eskalation der ohnehin schon angespannten Situation vermieden werden. Auf dem linken Bild sehen wir Miss Marple, welche bereits seit mehreren Jahrzehnten in Diensten des britischen Empire steht, bei der Sicherstellung von königlichem Zepter und dazugehöriger Krone.

Paul Bögle, High-Society und Low-Tide Reporter von “Freie Zeit“, dem Blog für potentielle Potentatinnen und potente Stammesführer, sieht nur eine Möglichkeit, um die derzeitige Pattstellung zu entschärfen: “Willi sollte zusammen mit Katie Lizzy nehmen und wieder auf den Thron setzen. Und Charlie sollte sich mit Heini bei einer ordentlichen Portion Fish and Chips über mögliche Ausweitungen der Herrschaftsansprüche des britischen Empire unterhalten. Vielleicht könnten die Windsors den Tudors ja die Falkland-Inseln abtreten und dort könnte man einen Thron aufstellen.”

Jetzt hat sich aber eine gewisse Camilla Parker Bowles Mountbatten Windsor zu Wort gemeldet. Unbestätigten Meldungen des Boulevardblattes “Königsmord heute aktuell“ zufolge soll es sich dabei um eine Dreiachtel-Schwester besagter Jane Marple handeln, aber der Wahrheitsgehalt dieser Vermutung wurde noch nicht überprüft. Und “Mounti-Milla”, wie die Dame liebevoll genannt wird, pocht darauf, dass der Weg zum Thron nur über Charlie führe.

Wolfram von Glüh und Iridium geborene Birne haben sich übrigens unter Ausschluss der Öffentlichkeit und fast unbemerkt in der Dorfkapelle von Wells in Somerset das Ja-Wort gegeben. Die bei RoyalIstinnen beliebte Zeitung “The Daily Terror“ will sogar schon ein kleines Bäuchlein bei der Braut entdeckt haben. Sollte sich da vielleicht schon eine kleine Glüh-Birne unter dem Brautkleid verstecken?

Das wäre allerdings ein Mega-Skandal, wenn dieser dahergelaufene Neo-Adlige seinen Glühfaden schon vor der Hochzeitsnacht in die Birnenfassung der Angetrauten geschraubt hätte.                

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