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31.8.2011

Samenspenden ab 2012 steuerlich abzugsfähig

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 15:02


Steuerzahler aufgepasst! Neuregelung für absetzbare Samenspenden

Wer gut und gerne spendet, hat ab dem Jahr 2012 die Möglichkeit, sogar die eigene Samenspende bei der jährlichen Einkommenssteuerklärung als Sonderausgabe steuermindernd geltend zu machen. Damit Sie jedoch die eigenen Samenspenden, es können ab 2012 bis zu 52 Samenspenden einkommensmindernd berücksichtigt werden, in Abzug bringen können, sind bestimmte Dinge zu beachten, um nicht eine unangenehme Überraschung wie jene junge Dame, welche durch einen tödlichen Computervirus infiziert wurde, von seiten des Finanzministeriums zu erleben. Fazit: Ab dem nächsten Jahr sind gebrauchte Kondome bares Geld wert! “Freie Zeit“, derSamenspenden ab 2012 steuerlich abzugsfähig. Steuerzahler aufgepasst! Neuregelung für absetzbare Samenspenden. Gebrauchte Kondome beim Einkommen- und Lohnsteuer-Jahresausgleich als Sonderausgabe steuermindernd absetzen. finanzschwache Blog für kapitalstarke Samenbanken und potenzstarke Finanztransaktionen, zeigt, was Sie alles wissen müssen, um Ihre Samenspende steuerlich geltend zu machen. 

Samenspenden sind nur dann als einkommensrelevante Sonderausgabe anzusehen, wenn es sich nicht um eine verdeckte Gewinnausschüttung handelt. Dies bedeutet, dass Onanieren auf dem WC oder im stillen Kämmerlein ebensowenig geltend gemacht werden kann wie das Wichsen hinter heruntergelassener Jalousie. Um die eigenen verschleuderten Spermien beim Einkommenssteuer-Jahresausgleich auch dem Finanzministerium schmackhaft machen zu können, empfiehlt deshalb unser Experte für Steuerrecht und Spendenbescheinigungen Paul Boegle von “Freie Zeit”, dem Blog für Schleudertraumata und Proteinmangel, jede Samenspende möglichst unter Aufsicht von Dritten oder sogar in der Öffentlichkeit vor glaubwürdigen Zeugen durchzuführen. Noch besser ist es, sich ein Spermienbuch, ähnlich einem Fahrtenbuch, zuzulegen und darin akkurat Datum und Uhrzeit des Abspritzvorganges einzutragen und die Personendaten der anwesenden Personen zu notieren, welche diesen Vorgang bei eventuellen Nachfragen der Steuerbehörde eidesstattlich bezeugen können.

Dazu gibt es mittlerweile sogar ein höchstrichterliches Urteil des Obersten Landesgerichts für die steuerliche Gleichbehandlung von Parteibüchern und Samenspenden, welches in seinem Urteil vom 04.07.2011 (siehe dazu OLSB 11 SaBa 07/11 und die folgende Rechtsprechung der Juristischen Abteilung für Unerlaubte Lustschreie (JAUL) vom 12.08.2011) zu dem Entschluss kam, dass dem Kläger, es handelt sich um einen 94-jährigen ledigen Mann, welcher noch bei seiner erst kürzlich geschiedenen Mutter wohnt, ohne glaubhafte Belege und Nachweise die 1452 Samenspenden, welche er für den Monat Juni geltend machen wollte, nicht zuerkannt werden können.

Weiterhin sollten Sie die einkommenssteuerlich relevanten Samenspenden einer gemeinnützigen Organisation zufließen lassen. Hierbei ist es allerdings unerheblich, ob der Samenfluß einer politischen Partei zugute kommt oder ob Sie mit Ihren Spermien eine Stiftung glücklich machen möchten. Allerdings gilt auch hier zu beachten, dass Sie auf Ihren Spendenbelegen die Anzahl der gespendeten Samen nachweisen müssen. Bis zu einer Obergrenze von 12 Milliarden Spermien können Sie dabei pro Jahr 50 Prozent der Samenspende in Abzug bringen. Bei entsprechender Zusammenveranlagung mit der Ehegattin haben Sie dementsprechend die Möglichkeit, maximal 12 Milliarden in umlauf gebrachte Samen dem Finanzamt vorzulegen. Lassen Sie sich aber auf alle Fälle in einer Sammelbestätigung die einzelnen Samenspenden detailliert auflisten und beschreiben Sie möglichst genau, ob Sie die Samenspende gegen eine entsprechende Gegenleistung getätigt haben oder ob es sich nur um einen Freizeitzweck gehandelt hat.

Und schlussendlich gilt zu unterscheiden, ob sie die Samenspende im Rahmen einer sogenannten Sponsoringmaßnahme geleistet haben oder aus rein privaten Gründen. Denn steuerrechtlich gilt immer der Grundsatz, dass Spermien, welche zur Erlangung wirtschaftlicher Vorteile oder zur Erhöhung des unternehmerischen Ansehens gemacht wurde, keine Sonderspermien, sondern Betriebsspermien sind. Klassische Beispiele hierfür sind, wenn Sie z.B. für Ihr Gemächt auf Plakaten oder Litfaß-Säulen werben, wenn Sie Ihren Penis aus dem Fenster des Firmenfahrzeuges zwecks Öffentlichkeitsarbeit baumeln lassen oder versuchen, auf der jährlichen Pressekonferenz im Duett mit der Geschäftsführung zu onanieren. Ebenfalls als Betriebsausgabe gilt, wenn Sie sich das Firmenlogo auf Ihr bestes Stück tätowieren lassen und statt “Ich komme!” Sätze wie “Ich empfehle Haferflocken der Firma XY!” beim Orgasmus brüllen.

Sollte Ihre Samenspende die Höhe von 12 Milliarden in einem Jahr übersteigen, haben Sie immer noch die Möglichkeit, die überschüssigen Samenspenden in das Folgejahr zu übertragen. Wenn Sie also keinen mehr hochkriegen oder sollte also die Potenz nachlassen oder Sie haben einfach zuviel Samen verschleudert, machen Sie einfach von dieser Möglichkeit Gebrauch. Allerdings gilt auch hier der Grundsatz: Samenspenden-Vorträge sind erblich nicht übertragbar.

In diesem Zusammenhang möchte “Freie Zeit“, der Blog für wohltätige Zwecke und parteipolitische Untätigkeit, noch auf die große Verkaufsaktion “Selleriestangen für echte Männer” und den Exportschlager “Brustimplantate aus holländischen Gen-Tomaten” aufmerksam machen. Eine Spendenbescheinigung kann bei Bedarf selbstverständlich ausgestellt werden.

30.8.2011

Facebook-Userin mit tödlichem Computervirus infiziert

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 21:22


Trotz aktivierter Facebook-Gesichtserkennung komplettes Gesicht verloren

Wie die “Komm-Puter Bild” in ihrer neuesten Ausgabe schreibt, dürfte ein hochgradig ansteckender Computervirus mit tödlichen Folgen im Internet kursieren. Wie das Fachblatt schreibt, wird Internet-Usern dringend geraten, in Zukunft nicht mehr als zwei Fenster auf dem eigenen Computer gleichzeitig zu öffnen, um die Ansteckungsgefahr durch Durchzug so gering wie möglich zu halten.

Doch unser Computer-Experte Paul Bögle von “Freie Zeit“, dem Blog für Unmengen an Bazillen und verrotzte Taschentücher, sieht gerade in öffentlichen Gebäuden wie Flughäfen, Bahnhöfen oder Postämtern sowie in Großraumbüros und ähnlichen Einrichtungen, wo eine große Anzahl Menschen in unmittelbarer Nähe zueinander ein Fenster nach dem anderen öffnen, die größte Gefahr für eine Ansteckung durch den Computervirus: “Ich denke, dass uns eine Epidemie mit dem hochgradig ansteckenden Tödlicher Computervirus hat Facebook-Nutzerin dahingerafft. Eine Epidemie droht der Menschheit durch den sich schnell ausbreitenden Computervirus. Erste Schweinebande wurde bereits infiziert und verlor trotz aktivierter Facebook-Gesichtserkennung das ganze Gesicht mitsamt den Schweinebacken.Virenherd unmittelbar bevorsteht. Wenn ich immer wieder sehe, wie gedankenlos die Menschen auf dem PC oder ihrem Smartphone ein Window nach dem anderen, wie solch ein Fenster bei uns Experten heißt, öffnen, wird mir schlecht. Dass sich dabei der Virus ungehindert vom Computer auf die Davorsitzenden übertragen kann, ist wohl klar. Es gibt schon erste Fälle bei Facebook, wo der Virus bereits um sich gegriffen hat, wie durch ein entsprechendes medizinisches Computerprotokoll belegt ist. Obwohl die Benutzerin, es handelt sich dabei um junges Mädchen von 16 Jahren mit 1788 Facebook-Freunden, sogar die Facebook-Gesichtserkennung eingeschaltet hatte und vor ihrer Infektion auf über 22500 Bildern erkannt wurde, erkrankte sie innerhalb von wenigen Sekunden an dem Bazillus Influenza-F-Virus. Das “F” steht dabei für Facebook, weil der Virenstamm dort zum ersten Mal auftrat. Wir konnten das arme Ding danach auf keinem einzigen Foto mehr wiedererkennen. Sie war förmlich ausgelöscht. Ein tragischer öffentlicher Fall, aber ich bin sicher, dass die Dunkelziffer noch wesentlich höher liegt. Ich denke, dass ein bereits mit dem Computervirus infizierter Mensch wahrscheinlich, während sie oder er auf Facebook online war, kräftig niesen musste und dabei den Virus ins Internet eingeschleppt hat. Und so hat er erst einmal seine ganzen Facebook-Gemeinde angesteckt und so ging das im Schneeball-System weiter.

Auf die Frage, wie sich der Computervirus auf den menschlichen Organismus auswirke, erklärt uns der Fachmann für Mutationsfrequenzen und Antigendrift: “Wir haben das Ganze an einer Gruppe Schweine simuliert, weil sich keine menschlichen Probanden für die Testreihe finden wollten. Wir setzten also die Schweine vor den Computer und jede Sau musste einen Facebook-Account eröffnen und danach ein eigenes Facebook-Profil anlegen. Und selbstverständlich die Gesichtserkennung aktivieren, dass wir nicht nur die ganzen Schweinebacken, sondern auch das Drumherum der Schweinebacken sehen konnten. Umso schweinischer oder auch nichtssagender, desto besser war dabei die Devise. Dann haben wir entsprechende Bilder von der ganzen Schweinebande hochgeladen und ins Internet gestellt. Z.B. wie ein Schwein gerade einkaufen geht und das den anderen Schweinen mitteilt. Oder auch, wie eine männliche Sau sich vor dem Spiegel fotografiert hat und dies eben sofort auf Facebook gepostet hat. Lauter wichtige Dinge und andere Schweinereien eben, was die ganze Facebook-Schweinegruppe so interessiert. Ja, und dann haben wir unsere Gasmasken aufgesetzt, die Schutzanzüge drübergestreift und die Schweine gebeten, mehrere Fenster gleichzeitig zu öffnen und  dabei weiter zu chatten. Es war grausam, kann ich Ihnen sagen. Innerhalb von vier bis elf Sekunden wurde die ganze Facebook-Schweinebande von dem Virus infiziert. Eine Sau nach der anderen hat dann ihr Gesicht verloren, obwohl, wie gesagt, die Facebook-Gesichtserkennung die ganze Zeit angeschaltet war. Eine arme Sau nach der anderen hat ihr Gesicht verloren. Sämtliche Gesichtszüge sind denen entgleist, das komplette Gesicht ging verloren. Nicht einmal die Schweinebacken waren nachher zu erkennen. Die hatten keine Chance!

Freie Zeit“, der Blog für Schweinerüssel und Sauschädel, empfiehlt deshalb dringend allen Facebook-BenutzerInnen, aber auch Menschen, welche berufsbedingt vor dem Computer arbeiten, nur mit entsprechender Schutzkleidung im Internet zu surfen. Wenn Sie nicht über entsprechende Schutzkleidung und eine Atemmaske verfügen, tragen Sie immer Handschuhe und einen Skioverall und wickeln Sie sich einen Wollschal vor Ihr Gesicht, um eine Kontamination zu verhindern. Vermeiden Sie auf alle Fälle, mehr als zwei Fenster auf der Oberfläche des Computers zu öffnen, um somit einer Ansteckungsgefahr durch den fast inmer tödlich verlaufenden Computervirus zu verringern. Und setzen Sie sich bitte möglichst weit weg von potentiellen Gefahrenherden und BazillenträgerInnen, um nicht von umherschwirrenden Computerviren getroffen zu werden. Wir wünschen Ihnen viel Glück.  

28.8.2011

Furchtbar: Beamter von Bahnschranke erschlagen

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 10:21


Horrorunfall überschattet Dienstreise eines Postbediensteten

Ein tragischer Unfall mit Todesfolge ereignete sich am gestrigen Nachmittag in der Nähe der beschaulichen Gemeinde Kriechwalde am Kleinen Schleimbeutel. Wie Augenzeuge Thor Olaf Bunsen-Brenner der Verkehrsredaktion von “Freie Zeit“, dem Blog für Schleichwege und Hochgebirgspässe, berichtete, dürfte sich der Verkehrsunfall aufgrund überhöhter Geschwindigkeit des Beamten ereignet haben, welcher sich gerade auf dem Heimweg von einer beschwerlichen Auslandsreise aus dem benachbarten Briefverteilungszentrum befand, wo er beim Posthörner-Platzkonzert bis zum Erbrechen lag und zum Erliegen brachte.

Ich sah noch, wie er abbremsen wollte, aber er war einfach viel zu schnell und krachte ungebremst in die sich senkende Bahnschranke. Die Reaktionszeit war zwarPostbeamter von Bahnschranke erschlagen. Weinbergschnecke verliert ihren Papa, der sich gerade auf dem Heimweg von einer beschwerlichen Dienstreise befand. Selbst Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel hätte trotz seiner Reaktionszeit den Horrorunfall nicht verhindern können. phantastisch für den Staatsbediensteten, aber so eine Bahnschranke senkt sich ja verdammt schnell. Es war furchtbar, wie der arme Mann direkt vor meinen Augen von der Schranke förmlich erschlagen und dann langsam zerquetscht wurde. Die ganzen Gedärme hat es ihm so richtig rausgedrückt. Da war sogar noch eine halb verdaute Wurstsemmel zu sehen. Mit Gurke. Der Mann hat sicher für einen Beamten einen superschnellen Verdauungsapparat, aber so eine Wurstsemmel ist schließlich verdammt schnell im Dünndarm unterwegs. Da müssen solche verstaatlichten Magensäfte erstmal hinterherkommen. Ich wollte zwar noch Hilfe holen, aber der Mann hat nur dauernd geröchelt, dass er gleich Mittagspause habe und deswegen keine Behandlung gestatten dürfe, weil doch die gesetzliche Mittagspause im Kollektivvertrag so geregelt ist. Dann hat er mir noch gesagt, dass er ab 15:30 Uhr wieder dienstlich zu sprechen sei und bis dahin nicht gestört werden möchte. Naja, und weil es eben noch nicht mal zwei durch war, habe ich eben drauf gewartet, dass es halb vier wird.

Auf die Frage von “Freie Zeit“, dem Blog für explodierende Hauptpostämter und einstürzende Schallmauern, ob der Unfall nicht zu verhindern gewesen wäre, erklärt uns der anwesende Leichenbeschauer, dass es selbst für den amtierenden Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel oder den nicht minder schnellen Valentino Rossi fast unmöglich wäre, aufgrund der extremen Fallgeschwindigkeit solcher Bahnschranken einen Unfall zu verhindern. Wir haben dem “Bundesvorstand für mehrgleisige Beschränkungen und eingleisig entgleiste Gesichtszüge“ schon mehrmals auf die Problematik besonders im Zusammenhang mit querenden BeamtInnen aufmerksam gemacht und darauf hingewiesen, dass sich eine kurz vor der Mittagspause stehende, sitzende und besonders liegende Person der öffentlichen Leblosigkeit, welche vielleicht auch noch zusätzlich direkt aus der morgendlichen Tiefschlafphase gerissen wurde, noch in einer gewissen durch die Tiefschlafphase hervorgerufenen Aufwärmphase mit einhergehender Kaltstartphase und dementsprechend noch nicht vollzogener Warmlaufphase befindet.

Während der Mediziner bedächtig seine Instrumente in den neben dem zeitlebens leblosen Beamten, aber jetzt zeitlosen leblosen und auch noch toten Beamten, stehenden schwarzen Koffer räumt und die Fotografin noch ein paar Bilder des wunderschönen Sonnenuntergangs macht, kriecht eine Weinbergschnecke über den glühenden Asphalt und küsst zärtlich die blutverschmierte Stirn des Toten. Zärtlich flüstert sie: “Papi, wo warst Du solange? Papa, ich hab Dich lieb!

27.8.2011

Ich war noch niemals in New York …

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 18:54

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Mach mit beim Kaplan International Colleges Gewinnspiel und gewinne eine Sprachreise in den amerikanischen Big Apple New York.… ich hab noch niemals eine Sprachreise nach New York gewonnen

Gut, ich gebe zu, den ersten Teil hat Udo Jürgens gesungen. Aber den zweiten Teil habe ich ganz ohne sprachliche Hilfestellung gezwischert. Und weil zwitschern in Zeiten von Kaplan International Colleges zwitschern auch auf Twitter.Twitter und Kaplan International Colleges zwitschern auch auf Twitter.Facebook natürlich sehr modern und grenzenlos, aber doch nicht alles und vor allem grenzüberschreitend ist, singe ich euch jetzt noch etwas vor: “In einem unbekannten Land, vor gar nicht allzulanger Zeit, war eine Biene sehr bekannt, von der sprach alles weit und breit.” Alles schön, alles gut, alles bestens. Nein, weder schön noch gut und bestens schon überhaupt nicht.

Denn erstens sprach diese Biene, nennen wir sie der Einfachheit halber Margit oder Mara oder, jetzt hab ich es, taufen wir sie auf den schönen Namen Maja,Der Big Apple New York ruft Dich. Gewinne eine Sprachreise von Kaplan International Colleges und beiß Dich ins USA-Sprachabenteuer rein. also diese Biene war leider nur der deutschen Sprache mächtig. O.K, sie sprach oder summte auch einige englische Wörter daher, aber so richtig auf englisch unterhalten konnte sie sich nicht. Mit Fühlern und Füßen verständigen ging ja gerade und so eben noch, aber so auf Konversation machen war einfach nicht drin. Und weil sie der englischen Sprache eben nicht prächtig mächtig war, konnte sie auch nicht in die USA abrauschen.

Doch die junge summende Brummerin wollte mit ihrem leicht übergewichtigen Freund, sagen wir, sein Name war schmächtiger Walter, nein schwabbeliger Wolfgang klingt besser, oder Willi vielleicht, ja dicker Willi gefällt mir äußerst gut, genau das tun. Sie wollte über den großen Teich fliegen. Denn dort, so hörte sie, sollte es einen sogenannten “Big Apple” geben. Und, so dachte unsere kleine Freundin weiter, wo ein großer Apfel ist, da können auch andere süße Früchte nicht weit sein. So glaubte sie, unser kleines fliegendes Früchtchen namens Maja zusammen mit ihrem etwas zu klein, dafür aber umso breiter geratenene kleinen früchteliebenden Freund, dem dicken Willi.

Und hier endet auch schon unser kurzes Märchen. Sozusagen das Ende vom Lied. Denn Maja machte es kurz. Sie nahm am Gewinnspiel von Kaplan International Colleges teil, gewann die Sprachreise in den Big Apple New York, lernte dort nicht nur fürs Leben, sondern auf fließend Englisch und wer weiß, ob sie sich nicht jetzt noch mit der Freiheitsstatue über “good old Europe” unterhält.

Fliegt mit Kaplan Sprachschulen nach New York und gewinnt eine Sprachreise in den Big Apple. “The city that never sleeps” erwartet euch.

Und unser wagemutiger, aber auf der Körperwaage weniger mutige Willi? Der hat mittlerweile neben perfekten Englischkenntnissen auch sein Idealgewicht erreicht. Jeden Tag vor dem Unterricht im altehrwürdigen Empire State Building geht er im Central Park joggen. Und nach dem Englischunterricht noch einmal runter zum Strand von Long Island eine Runde schwimmen.

Ihr haltet dies alles für ein billiges Märchen? Nun gut, alles ist vielleicht an der Geschichte nicht wahr. Aber dass ihr eine Sprachreise nach New York von den Kaplan Sprachschulen gewinnen könnt, das stimmt auf alle Fälle. Und keine Angst! Ihr müsst nicht selbst über den großen Teich fliegen. Aber mitspielen müsst ihr natürlich schon.

26.8.2011

Pete Doherty verliert Kokain-Schnupfrekord

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 19:23


Kater pulverisiert den Koks-Weltrekord von Doherty um vier Nasenlängen

Pete Doherty verliert Kokain-Schnupfrekord an seine Hauskatze. Kater White Christmas pulverisierte den Koks-Weltrekord von Babyshambles-Sänger Doherty um sensationelle vier Nasenlängen.Babyshambles-Sänger Pete Doherty ist seinen Alltime-Weltrekord im Dauerschnupfen von Kokain los. Was selbst Christoph Daum nicht für möglich gehalten hätte, hat vergangene Nacht während einer Party im kleinen Suchtkreis die Katze des Sängers im Vorbeigehen erledigt. “White Christmas“, der acht Monate alte und selbst nur 1244 Gramm Lebendgewicht auf die Kokainwaage bringende Kater von Mister Doherty schaffte es, innerhalb von sage und schreibe nur 42 Minuten 637 Gramm feinstes Kokain, was in Nasenlängen in etwa dem Staubereich einer vierspurigen Autobahn an einem Montag um 7:32 Uhr entspricht, rückstandslos durch verschiedenste Körperöffnungen in den Blutkreislauf zu befördern, ohne dabei ins Koma zu fallen.

Das Musikmagazin “Rolling And Stoned“, welches nach eigener Aussage selbst ungebetener Gast der Party im kleinen Dunstkreis war, stellte uns freundlicherweise das nebenstehende Bild zur Verfügung. Wie die verehrte Leserschaft von “Freie Zeit“, dem Blog für weiße Weihnachten und verstopfte Nasenlängen, unschwer erkennen kann, befindet sich “White Christmas” gerade in der Aufwärmphase für seinen Weltrekordversuch. Beachten Sie bitte die besonders markante Ansaugstellung des süchtigen Fellknäuels. Eine Besonderheit, welche die kokainabhängige Katze von Welt erst durch monatelanges Training mit Herrchen Pete perfektionierte. Mithilfe der Vorderpfoten wird dabei ein unablässiger und nicht abreissender Kokainstrom gewährleistet, welcher es erst ermöglicht, in so kurzer Zeit solche Unmengen an weißem Schnee zu konsumieren.

Pete Doherty, welcher mit stolzgeschwellter Brust und noch stolzer angeschwollenen Nasenschleimhäuten seinem kleinen Schützling zu der hervorragenden Leistung gratulierte, sprach immer wieder kopf- und naseschüttelnd von “That’s unbelievable. Really amazing. I love this guy.” und fuhr andächtig mit dem Handrücken über die glänzende Stupsnase von “White Christmas“, um auch die letzten Reste allerfeinstes Kokain noch selbst zu verwerten, welche sich in den Barthaaren des Katers verfangen hatten.

Freie Zeit“, der Blog für Hanfseile und Schrägseilbrücken, möchte natürlich als einer der ersten Gratulanten zum Weltrekord im Kokainschnupfen dem Schmusekater von Mister Doherty ebenfalls recht herzlich gratulieren und schenkt dem tierliebenden Pete aus diesem Grund einen heroinabhängigen Goldhamster samt Spritzbesteck. Und natürlich freuen wir uns jetzt schon, wenn es heißt: “Pete Doherty hat seinen Kater um weitere sieben Nasenlängen Kokain übertroffen und rauscht stark verschnupft, aber ungebremst clean in die Welt von Amy Winehouse.”

25.8.2011

Traumgage: Mainzelmännchen wechseln zu Rupert Murdoch

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 03:39


Medienmogul Murdoch kauft ZDF-Trickfiguren aus laufendem Vertrag frei

Der wegen des britischen Abhörskandals in die Schusslinie geratene Rupert Murdoch hat die sechs Mainzelmännchen aus ihren bis 2031 laufenden Verträgen losgeeist. Wie die Fernsehzeitschrift “Telegen und genital” in einem kurzen Artikel zwischen dem Fernsehprogramm am Dienstag und jenem am Mittwoch auf Seite 17 schreibt, dürften dem milliardenschweren Medienzar die Dienste der sechs Mainzelmännchen einen dreistelligen Millionenbetrag wert sein. Der ZDF-Programmdirektor bestätigte jetzt auf Nachfrage von “Freie Zeit“, dem Blog für Werbeblocks und Blockhäuser mit Satellitenanschluss, dass das Angebot einfach zu verlockend gewesen sei. “Wir haben zwar erst im Mai 2011 die Staatsverträge für die sechs Mitarbeiter um weitere 20 Jahre bis zum Jahr 2031 verlängert, aber angesichts des Angebots von Herrn Murdoch konntenMainzelmännchen starten großen Lauschangriff in Zukunft für Rupert Murdoch. Der Medienmogul kauft die ZDF-Trickfiguren aus ihrem Staatsvertrag frei. wir einfach nicht nein sagen. Und außerdem darf man nicht vergessen, dass die Mainzelmännchen, welche ab sofort nicht mehr so heißen, sondern wahrscheinlich in “Murdoch-Men” umbenannt werden, in Zukunft in einer ganz anderen finanziellen Liga mitspielen. Ich denke, dass jeder meiner Jungs sicherlich an die vier bis sechs Millionen britische Pfund verdienen wird. Pro Werbeblock-Unterbrechung, nicht pro Jahr, versteht sich. Und in puncto Abhörskandal macht es auch Sinn: Mit dem zweiten hört Herr Murdoch ganz einfach besser.

Ein zufällig herumliegendes Abhörband, welches mehr als zufällig unserer menschlichen Zufallswanze Paul Boegle zugespielt wurde, enthüllt die Details des Millionen-Deals. So sollen die Mainzelmännchen als “Magic Murdoch-Men” oder kurz “Triple M” in Zukunft im Hause Windsor, in den Schlafgemächern der Queen, dem britischen Ober- und Unterhaus sowie bei der jeweiligen Premierministerin, welche aber durchaus auch ein jeweiliger Premierminister sein darf und anderen britischen Persönlichkeiten von Interesse, Rang und Namen großangelegte Lauschangriffe starten. Ein Budget von einer Milliarde britischen Pfund, pro Werbeblock-Unterbrechung, nicht pro Jahr, versteht sich natürlich, soll dafür Sorge tragen, dass auch wirklich alles auf den Zeitungstisch und in die Fernsehsender kommt, was von Interesse sein könnte oder auch nicht.

Um eine möglichst hohe Effektivität und größtmöglichen Nutzen für die LeserInnen und ZuschauerInnen nicht nur in Großbritannien zu bekommen, ist bis auf weiteres geplant, die “Murdoch-Men” in drei Observationsteams aufzuteilen und mit speziellen Sonderaufgaben zu betrauen. Wie “Freie Zeit“, der Blog für Flüsterparolen und LeisetreterInnen, aus den Protokollen erfahren hat, werden die beiden Ex-Mainzelmännchen “Edi” und “Det“, welche unter den Namen “Magic Eye Edi” und “Magic Mushroom Det” im Murdoch-Imperium Spitzeldienste leisten sollen, eine besonders verantwortungsvolle Aufgabe bekommen. Die beide, welche schon in Deutschland und dort beim ZDF mit dem zweiten immer besonders gut gesehen haben, dürfen sich rund um die Uhr mit den Schlafgewohnheiten der britischen Queen beschäftigen, was in den heutigen sehr hektischen Zeiten sicherlich eine anspruchsvolle Aufgabenstellung ist und nach Dafürhalten unseres Sonderkorrespondenten sicher für mehr als nur eine schlaflose Nacht sorgen wird.

Dass sich das House of Lords, welches das Oberhaus im britischen Parlament darstellt, nicht gerade begeistert von den Plänen von Mudoch zeigt, dürfte dementsprechend klar sein. Wie der Vorsitzende des House of Lords, Lord J.R.R. Fellowship of Rings and Firearms seiner Frau Lady J.R.R. Fellowship of Rings and Firearms während des täglichen 5-Uhr-Tees auf der wöchentlichen Boston Tea Party zuflüsterte, sei er “not amused” und hätte es viel lieber gesehen, wenn die Teletubbies diese Rolle altehrwürdiger Spionagetätigkeit übernommen hätten. Dass diese unbedacht geäußerten Worte bereits sieben Minuten später im Murdoch eigenen Pay-TV-Sender “SpySky” gegen Gebühr zu hören und durch ein farbiges Standbild des Lords und seiner Lady zu sehen war, dürfte an den beiden ehemaligen Mainzelmännchen “Magic Bullet Berti” und “Fritzchen the Wise Man” liegen, welche eine Spezialausbildung in Sachen großer Lauschangriff absolviert haben.

23.8.2011

Anthropologen finden bisher unbekannte Urzeitmenschen

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 08:51


Menschheitsgeschichte muss vollkommen neu geschrieben werden

Eine Forschergruppe der University of Dartford in der britischen Grafschaft Kent hat während Baggerarbeiten für eine Umgehungsstrasse vom Bahnhof der kleinen Stadt Dartford nach London vier bisher vollkommen unbekannte Urzeitmenschen entdeckt. Die bestens erhaltenen menschlichen Vorläufer des heutigen Homo sapiens lagen nur wenige Meter abseits eines schon lange geschlossenen Grammophon-Ladens sehen aus, als würden sie förmlich noch leben, teilte der Leiter der anthropologischen Abteilung am Institut für Menschheitsgeschichte “Freie Zeit“, dem Blog für Ausgrabungen und Einäscherungen, mit. “It is really amazing, how naturally the four men are looking. It seems they were alive.” Dr. J. Kyll-Hyde führt diesen Umstand darauf zurück, dass sich die Menschen wahrscheinlich wesentlich gesünder ernährt haben als es der moderne Mensch heutzutage tut, wie das internationale Wissenschaftsmagazin “Suspect Science” in seiner August-Ausgabe berichtet.

Anthropologen entdecken vierköpfige Sippe von männlichen Urzeitmenschen in Dartford in der englischen Grafschaft Kent. Die Fossile der Frühmenschen weisen frappierende Ähnlichkeiten mit Mick Jagger und Keith Richards von den Rolling Stones auf.Besonders einer der Urzeitmenschen, welchen die Wissenschaftler mittels einer DNA-Probe des rechten Leberlappens, welcher durch noch unbekannte konservatorische Techniken wie der eines Neugeborenen auf dem Seziertisch liegt, eingehend untersuchten, könnte nach Meinung der Experten ein Alter von schätzungsweise 20 bis 25 Jahren erreicht haben. “Für unsere heutigen Verhältnisse erscheint das sicherlich nicht viel. Aber wenn wir bedenken, in welchen Verhältnissen diese damaligen Menschen lebten, ist das eigentlich ein Methusalem der Steinzeit. Es ist beachtlich, wie sich diese Menschen, ich denke, dass sie sogar noch vor den Neandertalern den Erdball bevölkerten, gegen die Naturgewalten und natürlichen Feinde mit ihren primitiven Waffen und Gerätschaften behaupten konnten.” Dass es sich um eine bewusste Konservierung des inneren Organs dieses Mannes handelt, beruht allerdings nur auf einer geäußerten Vermutung, da auch bei den anderen drei vorgeschichtlichen Menschen eine Analyse von Gewebeproben ergab, dass sich in den Körpern Unmengen von Spuren und Substanzen abgelagert haben, welche aber erst noch eingehend untersucht werden müssen. “Was wir aber definitiv sagen können. Diese Urzeitmenschen hatten ein sehr fundiertes und ausgeprägtes Wissen über die Anwendungsmöglichkeiten von Heilpflanzen, Kräutern und mit Sicherheit auch flüssigen Elixieren. Gut möglich, dass sie aufgrund dieser sehr hohen pharmazeutischen Qualität dieser Mittelchen, wie wir heute im 21. Jahrhundert sagen würden, so ein hohes Alter erreichen konnten.”

Interessant ist außerdem, dass eines dieser menschlichen Fossile eine ausgeprägte und überdurchschnittlich große Mundpartie aufweist, wie Vermessungen des Schädels ergeben haben. Die Anthropologen vermuten, dass es sich bei dem Mann dementsprechend um einen Hohepriester oder Druiden handeln könnte, welcher durch Sprechgesänge oder Beschwörungsformeln eine besondere Stellung innerhalb der kleinen Gemeinschaft eingenommen hat. “Die Sippe war sicherlich nicht viel größer als vielleicht sechs bis acht Personen. Aber bis jetzt haben wir nur diese vier Urzeitmenschen ausgegraben. Dass es sich bei allen vieren um Männer handelt, davon können wir mit Sicherheit ausgehen. Aber anhand des Kaumuskels und der Ausformung des Jochbogens können wir davon ausgehen, dass sich die gefundenen Fossile von den Schimpansen abgegrenzt haben. Das fehlende Oberkiefer-Diastema zeigt uns deutlich, dass es sich nicht um Primaten, sondern um menschliche Wesen handelt.”

Ob an der Fundstelle in der Nähe des kleinen Bahnhofs “Rolling Stoned Train” auch noch weibliche Sippenmitglieder gefunden werden, wollte Dr. J. Kyll-Hyde zwar nicht ausschließen. Doch dies erscheint eher unwahrscheinlich, da es sich bei dem kleinen Verband wohl eher um Jäger gehandelt haben dürfte, welche gerade auf Beutezug waren oder von einer erfolgreichen Pirsch in die heimischen Höhlen zurückkehrten. Dr. Kyll-Hyde und sein Forschungsteam haben zu Ehren der Fundstelle die bereits aufrecht gehende Gattung als “Rollingopithecus stonarensis” getauft.

Um Ihnen nun einen Eindruck zu geben, wie diese Frühmenschen und Vorgänger unserer heutigen Gattung Homo sapiens ausgesehen haben könnten, haben wir die gefundenen Fossilreste in die Gerichtsmedizin am Wiener Narrenturm überstellen lassen, um dort ein zwei irrsinnig teure 3-D-Modelle dieser Urzeitmenschen anfertigen zu lassen. “Freie Zeit“, der Blog für kostspielige Angelegenheiten und exorbitant hohe Spesenabrechnungen, möchte sich in diesem Zusammenhang bei seinem Hauptsponsor “Six Pack - The Origin Ripped Rubber Board” für die finanzielle Unterstützung bedanken, ohne den diese Rekonstruktion nicht möglich gewesen wäre.

21.8.2011

Franck Ribéry verklagt Bayern München wegen Mobbing

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 01:22


Der Mittelfeld-Star der Bayern steht völlig im Abseits

Mobbing beim FC Bayern München. Wegen dauernder Abseitsstellung durch Schweinsteiger, Robben oder den neuen Neuer verklagt der Franzose Franck Ribéry jetzt die Bayern und Uli Hoeneß. Das Arbeits- und Distanzschützengericht muss in erster Instanz über den Fall entscheiden.Der begnadete Franzose Franck Ribéry, welcher bereits seit mehreren Jahren die Nummer 7 für den deutschen Rekordmeister FC Bayern München trägt, hat nun gegen seinen Arbeitgeber Klage wegen fortgesetzten Mobbings am Arbeitsplatz vor dem Unterlandesgericht München eingereicht. Als Hauptgrund nennt seine Anwältin gegenüber dem Fußballmagazin “Sport Tilt! - Der kaputte Sportstammtisch” die permanente Abseitsstellung im Verein und besonders auf dem grünen Rasen, welche für den Dribbelkünstler nach Meinung eines psychologischen Gutachters zu ungerechtfertigten seelischen Qualen geführt hat, welche wohl nur durch einen Wechsel zu Real Madrid oder dem Münchner Konkurrenten TSV 1860 München beendet werden könnten. Nachdem Ribérys Wunschverein, die SpVgg Unterhaching, den Bayern wegen der kolportierten Ablöseforderung in Höhe von 216 Mio Euro in letzter Minute eine Absage erteilte und sich um das Geld lieber den Münchner Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg kauften, wird der Fall wohl demnächst vor dem freistaatlichen Arbeits- und Distanzschützengericht Feldmoching-Hasenbergl in erster Instanz verhandelt werden.  

Die Fronten mit dem Management sind verhärtet. Und das, obwohl jeder Woche für Woche auf dem Platz sieht, dass mein Mandant dauernd ins Abseits gestellt wird. Der wird gemobbt, aber vom Allerfeinsten. Ich möchte ja diesem neuen Neuer und diesem alten Robben nichts unterstellen, aber wenn ich mir das so anschaue, glaube ich schon, dass die beiden den Franck ganz bewusst ins Abseits stellen. Und dass der Basti, also der Herr Schweinsteiger, der immer so lieb tut auf dem Platz, wahrscheinlich sogar mit diesen schwarzen Männern, welche da die ganze Zeit nebenher laufen und dauernd so laut pfeifen, der Ober-Mobber überhaupt ist, steht doch für mich außer Frage. Weil, und das sollten Sie einmal beobachten, jedes Mal, wenn Herr Ribéry zu rennen anfängt und den Ball will, gibt der Basti ihm den erst, wenn er ganz weit weg von den anderen steht. Das zeigt doch deutlich, dass die mit ihm nichts zu tun haben wollen. Und sobald der Franck diesen runden Ball hat, fängt der schwarze Mann wie wild an zu pfeifen und alle heben die Hand und zeigen mit ihren dreckigen kleinen vermobbten Fingern auf meinen armen Klienten. Und dann beschimpfen sie ihn ganz furchtbar und drohen ihm mit der Faust und klatschen in Richtung von diesem korrupten schwarzen Mann, weil der das wieder richtig toll gemacht hat. Und draußen an dieser weißen Linie steht sein Freund und winkt ihm mit so einer Fahne zu und zeigt, dass es wieder mal der Franck gewesen sein soll. Jedes Mal denke ich, dass kann’s doch nicht sein. Aber die stellen ihn 90 Minuten oder manchmal, wenn sie so richtig pervers drauf sind, sogar über zwei Stunden lang ins Abseits. Meist fragt der schwarze Mann nach eineinhalb Stunden oder so etwa, ob sie den Herrn Ribéry für heute schon genug gemobbt haben. Und wenn die nein sagen, dann dürfen sie nochmal für eine halbe Stunde ihren Spaß mit dem armen Hund haben, also den Franck meine ich natürlich.”

Während sich die Anwältin richtig in Rage geredet hat und ihrem Schutzbefohlenen, welcher die ganze Zeit mit leeren, traurigen und verträumten Augen auf das Trainingsgelände der Münchner schaut, wo seine Mitspieler lachend in der warmen Nachmittagssonne die LohnzMittelfeldstar Franck Ribéry vom FC Bayern München steht dauernd im Abseits. Deswegen verklagt er jetzt seinen Arbeitgeber Bayern München wegen Mobbing. Uli Hoeneß fällt fast vom Münchner Thron.ettel und Spielerprämien miteinander vergleichen, die zarte Hand streichelt, wird unser Fußballexperte Paul Bögle von “Freie Zeit“, dem Blog für Moby Dick, dicke Gehaltsschecks und fettes Mobbing, plötzlich Zeuge, wie der im Dress des FC Bayern München neben uns sitzende Ribéry plötzlich aufsteht und zornentbrannt auf den Platz rennt. In seiner Hand hält er die vorbereitete Klage wegen andauernden Mobbings. Und fuchsteufelswild rennt er auf einen älteren Herrn mit schütterem Haar zu und übergibt ihm die Anklageschrift.

Das da ist der Uli Hoeneß, habe ich mir sagen lassen. Was der genau bei diesem Verein macht, habe ich noch nicht rausgefunden. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass er der Platzwart oder sowas in der Art ist. Kann aber auch sein, dass er nur die verschwitzten und dreckigen Spielertrikots waschen muss. Warum er dem die Mobbing-Klage gibt, weiß ich zwar auch nicht, aber was soll’s. Ist ja eh nur eine Kopie.” Achselzuckend beobachtet die gut gekleidete Dame die Szene, während sie gelangweilt in ihrer Teetasse die letzten Reste Süßstoff verrührt.  

20.8.2011

Mann hat nach Gehirnwäsche Schleudertrauma

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 06:46


Tragisches menschliches Schicksal des lesenden Fernsehzuschauers Paul Boegle

Paul Boegle erleidet nach jahrelanger Gehirnwäsche ein telegenes Schleudertrauma auf Lebenszeit. Der Bild und Buchstaben Leser Boegle wird nun auf Wunsch verschiedener Privatsender in der brandneuen Castingshow “Gehirnwäsche-Stars” als Juror auf Lebenszeit beginnen. “Freie Zeit” gratuliert ganz herzlich!Was bereits in mehreren erstklassigen Naherholungszonen für angewandten Stillstand, ebensowenig in ein paar zweitklassigen Mittelstreckenraketen für geistigen Tiefflug und auch in einigen letztklassigen sogenannten Tageszeitungen stand, wurde nun auf Nachfrage von “Freie Zeit“, dem Blog für Einzeller und Mehrzeiler, Gewissheit.

Wie uns die vollkommen konsternierte und von den Folgen des Schocks gezeichnete Ehefrau von Paul Boegle, welchem die Gehirnwindungen im letalen Oberstübchen blütenweiß reingewaschen und abgekocht wurden, in einem ersten Telefongespräch mitteilte, wurde ihr über alles geliebter Gatte ohne synaptisches Spaltmaterial Opfer einer gut durchdachten Gehirnwäsche auf allerhöchstem Niveau, welche nach Meinung verschiedener Mediziner durch das anschließende Schleudertrauma wohl für einen lebenslangen geistigen und zugleich motorischen Endplatten-Durchhänger verantwortlich sein dürfte. Selbst eine sofort eingeleitete öffentlich-rechtliche Defibrillation konnte Herrn Boegle nicht mehr aus seinem Privatsender-Wachkoma zurück in die Realität holen.

Frau Boegle: “Wir haben nach Rücksprache mit unserer Hausärztin wirklich die besten Ärzte und Spezialisten konsultiert. Als erstes bin ich natürlich zu dem sehr kompetenten Dr. Stefan Frank gefahren. Weil dem kann ich als Frau einfach vertrauen. Aber ich glaube, das lass’ ich ab jetzt lieber, so nebenbei gesagt. Dann habe ich meinen Mann zu diesem äußerst sympathischen Bergdoktor geschleppt. Und danach zum benachbarten Landarzt unten im Dorf. Der hat uns aber sofort in die Schwarzwaldklinik überwiesen. Aber weil die gerade renovieren und erst noch die Berge von Leichen im Keller waschen müssen, sind wir direkt zu diesem wirklich entzückenden Dr. Bruckner. Aber der war gerade mit dem hervorragenden Alphateam im OP, also habe ich meinen Gehirngewaschenen und Traumageschleuderten gepackt und bin …

Es ist für einen kurzen Moment still in der Leitung und die liebevolle Gattin holt hörbar Luft, bevor sie uns weiter vom unvorstellbaren Telenovela-Elend ihres geliebten Synapsen-Zombies und Rezeptor-Regungslosen erzählt. “Ja, also wo war ich? Richtig, also weil die alle im OP waren, sind wir dann zuerst in die Praxis Bülowbogen und von dort zu dieser Frau, wie heißt die doch schnell wieder? Auf alle Fälle nicht Prinzessin Stefanie, ich glaube nur Stefanie hieß die. War aber keine Ärztin, sondern nur eine ordinäre Krankenschwester. Aber ich sag Ihnen jetzt was. Diese deutschen Ärzte, die sind alles nur Kurpfuscher und Dilettanten. Also hab ich zwei Flugtickets gekauft, weil fliegen darf er ja, trotz seines Schleudertraumas und dann sind wir ab nach Amerika. Wollte ich sowieso schon immer mal hin, aber mit dem Alten war das kein Spaß. Und …

Wieder ist es still in der Leitung. Nur das deutliche Luftholen unterbricht für einen kurzen Augenblick die furchtbare Leidensgeschichte des Geschüttelten und Gerührten. “Ja, und dann natürlich zu diesem wunderbaren Dr. House. ein bezaubernder Mann, aber ich glaube ja, dass der sich irgendwas den ganzen Tag reinwirft, so wie der drauf ist. Deswegen habe ich meinen Weichgekochten genommen und habe mir erst einen Termin bei Dr. Westphall und danach in dieser anerkannten Klinik Emergency Room ausgemacht. Aber das sind die gleichen Anfänger wie diese Scrubs-Ärzte und diese komische Meredith Grey in ihrem seltsamen Grey’s Anatomy. Meine letzte Hoffung war dann Chicago, aber dort haben sie uns hochkant rausgeschmissen, weil sie grade irgendeine Arztserie gedreht hatten und für Kassenpatienten keine Zeit hatte. Nun ja, das wars dann mit Amerika. So, jetzt muss ich aber Schlus machen. Weil die holen gleich meinen kleinen Gehirnamputierten ab und bringen ihn zu so einer ganz neuen Castingshow mit lauter anderen Einzellern. Und dort darf er sogar mitentscheiden, wer die schönste Gehirnwäsche bekommen hat. Ich denke, dass das wirklich was Schönes für meinen lieben Hirnrinde-Befreiten ist. Weil da spielt er mit seinesgleichen und bekommt sogar eine Schweinegeld für den Dreck, den er dort verzapfen muss. Und natürlich steht mein telegener Doofi auch in ziemlich vielen Zeitungen. Was ich aber für einen absoluten Schwachsinn halte. Weil, wer liest denn heutzutage noch.

19.8.2011

Siedepunkt von Wasser wegen Energiekrise herabgesetzt

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 15:21


EU-Wissenschaftsrat rät zu verpflichtender Regelung für niedrigeren Kochpunkt

In einer aktuellen Debatte rund um Einsparungsmaßnahmen des Energiebedarfes der EU-Mitgliedsstaaten hat der Wissenschaftsrat der Europäischen Union einen ungewöhnlichen, aber nach Meinung des japanischen Professors Hazwei Ozon, welcher an der Universität von Tokio den “Lehrstuhl für Verdampfungswärme. Siedeverzug und molekulare Entzugserscheinungen” innehat, sinnvollen Vorschlag gemacht. Das regierungsnahe Wissenschaftsmagazin “Tropfpolitik aktuell“, welches von der Initiative Canal Grande mitgetragen und gefördert wird, schreibt unter der Überschrift ”Die neue Kochpunkt-Politik der EU hat ihren Siedepunkt erreicht: Das Sahnehäubchen des Energiesparens“:

“… Der Vorschlag ist sicherlich sehr interessant im Hinblick auf überregionale Einsparungspotentiale durch die niedrigere Siedetemperatur von Wasser. Wenn einEU-Wissenschaftsrat rät zu verpflichtender Regelung für Siedepunkt für Wasser. 100 Grad Celsius sind in Zeiten von Energiekrisen einfach zu viel. EU-Mitgliedsstaaten einigen sich auf neue Obergrenze von 65 Grad Celsius für Siedetemperatur von Wasser allgemein verbindlicher Grenzwert für kochendes Wasser, der länderübergreifend für die EU-Mitgliedsländer gilt und eine damit neu zu definierende Maximalgrenze des Siedepunktes beschlossen wird, welche deutlich unter der bisherigen Marke von 100 Grad Celsius liegt, stehen wir dieser Sache durchaus positiv gegenüber. Ob Wasser wie bisher bei 100 Grad zu Kochen beginnt oder in Zukunft bei 75 Grad oder einem anderen Wert, soll dabei nicht entscheidend sein.“ 

Der Wissenschaftsrat, welcher eigentlich nur beratende Funktion besitzt, möchte nun vor der Europäischen Wasserburg, welche seit 1993 ihren ständigen Sitz auf einer stillgelegten Bohrinsel im Bodensee auf neutraler Schweizer Seite hat, die Einführung einer ”Internationalen Kommission zur Herabstufung der Siedetemperatur von Wasser” anregen, welche eine Gesetzesnovelle zur Reduzierung der Europäischen Siedepunkte ausarbeiten soll. Der Vorsitzende des EU-Wissenschaftsrates gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für heißes Wasser und kaltes Entsetzen: ”Wenn sich die einzelnen Staaten dazu verpflichten würden, in Zukunft der Bevölkerung vorzuschreiben, dass Wasser nicht erst bei grob 100 Grad Celsius den Siedepunkt erreicht, sondern schon bei, sagen wir einmal, bereits bei 65 Grad Celsius, könnten wir dadurch riesige Mengen Energie einsparen. Dazu bedarf es aber der Zustimmung sämtlicher Mitgliedsstaaten der EU. Natürlich können wir einen Siedepunkt von 65 Grad Celsius auch erreichen, wenn wir in Zukunft nur noch in etwas 9500 Meter Meereshöhe unser Wasser zum Kochen bringen. Aber die Niederlande und andere Anrainerstaaten der Ost- und Nordsee und sogar Deutschland, wo ja prinzipiell alles machbar ist, haben größte Bedenken, dass sie diese notwendige Meereshöhe nicht erreichen könnten. Und diese Länder haben selbstverständlich auch Anspruch auf kochendheißes Wasser, würde ich so sagen. Dass Österreich seinen Großglockner auf die erforderliche Höhe bringen will, indem sie den Großvenediger sprengen und das Geröll dann zum Aufschütten verwenden, habe ich zwar auch schon gehört, aber nur wegen zwei bis drei Liter Wasser am Tag glaube ich nicht, dass das ein guter Plan ist.

Freie Zeit“: “Herr Vorschwitzender, äh Verzeihung Vorsitzender natürlich, aber es ist hier so verdammt heiß. Angenommen, Österreich, Deutschland und einige andere würden sich verpflichten, in Zukunft Wasser schon bei 65 Grad zum Kochen zu bringen und andere wie Berlusconi, der ja sowieso immer sein eigenes Süppchen kocht oder von mir aus auch Cameron, der ja besonders viel Druck draufhat, machen da nicht mit. Das heißt, ich als Österreicher koche bei mir zuhause mein Wasser bei 65 Grad ab und in England bleibt es bei den 100 Grad. Was dann?“ 

EU-Wissenschaftsrat: “Nun, faktisch würde sich nicht viel ändern. Außer natürlich die Tatsache, dass Sie in Wien viel weniger Energie verbrauchen als in London, weil Sie ja Ihr Wasser wesentlich früher zum Sieden bringen. Das Problem wird aber ein ganz ein anderes sein. Denn wir müssten innerhalb der EU zwei verschiedene Thermometer einführen. Eines für die 65-Grad-Länder und ein anderes oder eben das alte für die 100-Grad-Staaten ebenfalls zulassen. Zusätzlich kommt aber das Problem auf uns zu, dass Sie in London weiterhin eine Basaltemperatur oder Körpertemperatur von normalen 36,6 bis 37,9 Grad haben und ab 38,0 Grad Fieber bekommen. In Deutschland oder Österreich hingegen würden Sie die Medizinerinnen und Allgemeinärzte bei 38,0 Grad aber dann schon eigentlich für tot erklären, weil Ihre Basaltemperatur auf der 65-Grad-Skala ja viel niedriger wäre und der Fieberbereich so cirka bei 26,4 Grad beginnt und bei knapp unter 30 Grad endet. Sie sehen, wo Sie in anderen Staaten eigentlich noch quietschlebendig sind, werden Sie anderswo schon in der Erde verbuddelt.

Freie Zeit“: “Herr Fieberglitzernder, äh Verzeihung Vorsitzender, aber ich glaube, ich muss das Interview wegen Unwohlseins nun beenden und danke Ihnen für den Schüttelfrost.”

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