Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken

30.11.2011

Peter Pan tötet Captain Hook im LSD Rausch

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 20:15


Drogenparty im Nimmerland endet tödlich

Der beliebte Captain Hook, welcher erst vor kurzer Zeit noch zusammen mit Käpt’n Blaubär, dem Blaublütigen, Käpt’n Balu, dem Tollwütigen und dessen tollwütiger Crew auf schwankenden blanken Planken stand, als Captain Future, der Zukunftsträchtige von Captain Morgan, dem Mittelprächtigen am Hauptsegel aufgehängt wurde, ist tot. Nebenbei gesagt, wie auch schon Bernd das Brot, doch das war eine andere röstfrische Geschichte.

Der väterliche Freund des als äußerst arbeitsscheu geltenden Peter Pan musste jetzt sein Leben lassen, als er selbstlos versuchte, seinen Ziehsohn von den Drogen weg zu bekommen, an denen der genauso gerne hing wie Käpt’n Iglo, der Fischäugige und eben Captain Future, der Frischgehaltene, am Hauptsegel, von dem wir schon sprachen. Der bei seiner Belegschaft angesehene Captain wurde letzte Nacht von seinem erstbesten Steuermann zusammen mit Peter Pan in der Kombüse aufgefunden, als der gerade dabei war, aufgrund eines unbestimmten Hungergefühls in der Magengegend Herrn Kapitän zur See Hans Heinrich Hook fachgerecht zu tranchieren, um ihn Peter Pan, ein arbeitsscheuer Drogensüchtiger aus Nimmerland, tötet seinen Ziehvater Captain Hook im LSD Rausch. Paul Boegle war bei der Verhaftung dabei.dann gemeinsam mit der ebenfalls schwerstens drogensüchtigen Fee “Glöckchen”, einer Schwester von Dressurreiterin Santa Fee aus Saas Fee und dem schon wegen tausendfacher Kindesmisshandlung einsitzenden Santa Claus, in der Fritteuse knusprig und goldgelb zu frisieren und mit Ketchup zu verspeisen. Dass Hans Heinrich Hook nicht vollkommen aufgeweicht und knusprig zart gebacken in den sauren Magensäften von Peter Pan und seinem fliegenden Flittchen Gertrude Glockendock-Trockenschlag (geborene Gundula Lockenstab) wie der bürgerliche Name der drogensüchtigen Fee eigentlich lautet, auf Nimmerwiedersehen verschwand, ist dabei dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass nach 20:00 Uhr auf dem Schiff nur Kriechstrom vorhanden ist und deshalb das Zubereiten von Speisen erheblich länger dauert als tagsüber, wenn rasante Stromschnellen zur Verfügung stehen. 

Peter Pan, für den bisher die Jungfräulichkeitszumutung, Altherrenvermummung und Unschuldsvermutung gilt, konnte laut Staatsanwaltschaft noch nicht einvernommen werden, weil er sich immer noch für unbestimmte Zeit auf einem aufregenden LSD-Trip befindet und wegen solch einer Lappalie nicht seinen Urlaub unterbrechen möchte, was “Freie Zeit“, der Blog für rosarote Elefanten und himmelblaue Warzenschweine, jedoch durchaus verstehen kann. Bei der Einvernahme der ebenfalls an Steuerbord befindlichen Wendy Darling und deren Brüder John und Michael Darling, zwei blinden Passagieren, welche jedoch nach Meinung der Polizei bestens sehen können und wahrscheinlich gar keine blinden Passagiere seien, sagten diese einhellig aus, dass sie weder etwas gesehen hätten und sich auch sonst an nichts erinnern können. “Es ist natürlich gut möglich, dass die schon was gesehen haben, aber jetzt diesen kleinen, räudigen, arbeitsscheuen, verfluchten, drogensüchtigen, nichtsnutzigen, hundsgemeinen, verlogenen Mistkerl decken wollen. Der hat sein ganzes Leben noch nichts gearbeitet, fliegt jeden Tag im LSD-Rausch durch die Gegend und sieht grüne Krokodile, die scheinbar ticken. Der hat sie nicht mehr alle.” Der erstbeste Steuermann, welcher seinem zweitbesten Bootsmaat das Ruder in die Hand gibt, versteht die Welt in Nimmerland und auch sonst nicht mehr, weil er aufgrund einer angeborenen Taubheit die Welt noch nie verstanden hat. Als er endlich sein Trommelfell gestimmt hat, beginnt er mit langsamen Schlägen, das Totenlied für den toten Captain Hook auf dem Fell zu trommeln.  

Captain Hook hinterlässt 422 arbeitslose Piraten, einen arbeitslosen Haken, einen wunderschönen arbeitslosen Federhut, mehrere arbeitslose Pistolen, einen arbeitslosen Degen und ein ratloses Krokodil samt eingebautem Wecker. “Freie Zeit“, der Blog für steife Brisen, brisante Streifen, rosarote Feldhamster, himmelblaue Feldbetten, frittierte Seebären und labile Segeltörns, ist natürlich mit den Gedanken und den Planken bei den halbweichen Angetörnten und unzähligen von Peter Pan geschwängerten Meerjungfrauen. Ob Peter Pan allerdings seiner gerechten Strafe zugeführt werden kann, ist mehr als fraglich, da er zum Zeitpunkt der Tat noch im Kindesalter war und deshalb als strafunmündig gilt. 

29.11.2011

Die Mumie fährt gegen die Einbahnstrasse zurück

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 05:50


Actionfilm mit Horrorelementen und viel christlicher Nächstenliebe

Nachdem die Macher der Produktionsfirma Arsch Vivendi mit dem Überraschungserfolg “The After - Voll im Arsch” bereits satte Gewinne an den Kinokassen einfahren und nach der Vorstellung auch wieder hinaustragen, kommt nun endlich die lang ersehnte Fortsetzung von “Die Mumie kehrt zurück” in die heimischen Lichtspieltheater. Unter dem Titel “Die Mumie fährt zurück” erwartet uns wieder Altbekanntes und Altbewährtes. “Freie Zeit“, der Blog für eingewickelte Butterbrote und abgewickelte Offenbarungseide, war selbstverständlich bei der Die Mumie fährt zurück. Die Fortsetzung von “Die Mumie kehrt zurück” besticht nach Meinung unserer Filmexperten Paul Boegle durch Wortwitz, eine spannende Handlung und jede Menge anbetungswürdiger Menschen.Kinopremiere dabei und hat sich den Blockbuster zusammen mit einigen anderen Gläubigen angesehen und versank voller ungläubigem Staunen und vergehendem Hören und Sehen. Und vorab eines: Die Performance des Hauptdarstellers ist einfach nur anbetungswürdig und verdient uneingeschränkt das unglaubliche Prädikat “Weltkirche“. Hätte es vor 2000 Jahren schon Kino gegeben, wäre der Welt sicherlich vieles erspart geblieben und ich würde immer noch bereitwillig Kirchensteuer zahlen und mir die Hostie auf der Zunge zergehen lassen, um dann ordentlich mit einem Schlückchen Messwein nachzuspülen. Aber so bleibt mir eben nur die dicke Bertha und die noch dickere Bibel, um damit die dicke biblelfeste Bertha bei Lust und Laune zu halten, bis ihr vor lauter Staunen Hören und Sehen und mir das Lachen vergeht. 

Denn Papst Benedikt entwickelt nach seinem Erstling “In The Line Of Desire“, in dem er zusammen mit Clint Eastwood vor der Kamera und auch im Papamobil mehr stand als saß, auch in seiner Rolle des Dr. Allan Quadrantbein ein unglaubliches Gespür für akzentuierte Situationskomik, ohne jedoch gleich aus der päpstlichen Rolle zu fallen. Feiner Humor vom Allerfeinsten, gepaart mit allerfeinstem Humor vom Allerheiligsten und natürlich auch ein Schuss Erotik, in einer Stuntszene zeigt der Heilige Vater für einen kurzen Moment das Heilige Vater Wadenbein ohne Wenn und Aber und auch sonst ohne irgendwas, machen “Die Mumie fährt zurück” zu einem Erlebnis für alle Sinne bis hin zur erlebten Besinnungslosigkeit. Was aber den Film so ungläubig unglaublich glaubhaft wahrhaft sehenswert macht und die Zuschauer für 90 Minuten sämtliche gehandelten und angesammelten Sünden bis hin zum Ablasshandel vergessen machen lässt, ist die unglaubliche Maskenarbeit. Denn obwohl durch Hin-, Zurück-, Ab-, Aus-, Apertur- und Gesichtsfeldblenden ständig hin-, zurück-, ab-, aus- apertur- und gesichtsfeldgeblendet wird und dadurch oftmals das Aufblenden beim Abblenden nur durch entsprechende Lichthupen erkennbar wird, spielt Benedikt sämtliche Rollen mit Bravour.

Denn gerade dieses facettenreiche Spiel mit dem scheinheiligen Dasein und dem durchscheinenden Heiligenschein, welcher immer wieder in ein farbloses heiliges Scheinheiligendasein abtriftet, verlangt dem Hauptdarsteller alles und sogar noch viel mehr ab. Großartig, welch Leistung hier erbracht wurde und tagtäglich kolossal erbricht.

Etwas getrübt wird das Mumien-Erlebnis allerdings durch die unzähligen Nebendarsteller, welche nicht immer ganz sattelfest in ihrer Rolle daherkommen. Obwohl die Concelebranten sichtlich bemüht sind, dem päpstlichen Hauptcelebranten das Wasser und die heiligen Öle zu reichen, können sie ihm eigentlich in keiner einzigen Szene wirklich das Wasser und schon gar nicht die heiligen Öle reichen. Ebenfalls eine nur mäßige Vorstellung liefern die ganzen Diakone ab, welche zwar in ihren Dalmatiken recht hübsch anzuschauen sind, aber leider den Concelebranten nie und nimmer das Wasser und in keinster Weise die heiligen Öle reichen können, welche diese aber wiederum nie und nimmer dem Hauptdarsteller reichen können. Hier hätten sich die beiden Filmemacherinnen Maria Ave und die hochbetagte hochbegabte Johanna von Orlando vielleicht besser an Indiana Jones orientiert und noch einmal einen allerletzten Kreuzzug mit einem gemeinsamen vorletzten Abendessen oder möglicherweise einen vorletzten Kreuzwirbel mit allerletztem Bandscheibenvorfall mit richtig viel Kawumm übers Knie brechen sollen.

Allerdings darf man nicht vergessen, dass das Budget für die Kinoproduktion aufgrund widriger Umstände und umständlicher Widrigkeiten vor Beginn der Liturgie schon auf die Hälfte zusammengekürzt wurde und beim abschließenden Hochgebet inmitten der anwesenden Volksmenge musste dann auch noch der Aston Martin gegen einen schäbigen Volkswagen mit ausgetauschtem Austauschmotor ausgetauscht werden. Andererseits entschädigt die liebevolle Gestaltung der Beifahrertüre für einige schwache Längen und lange Schwächen. Wenn der Hauptdarsteller gegen die Einbahnstrasse fährt und die Kamera dabei auf das flammendrote “I love Papa” gerichtet ist, entfährt und entfleucht dem begeisterten Publikum ein “Sakrament, das ist gut!” nach dem anderen.

Weshalb der Film jedoch den Titel “Die Mumie fährt zurück” erhalten hat, bleibt bis zum Schluss merkwürdig und rätselhaft. Denn es kommt während der rund 90 Minuten nicht eine einzige Mumie vor.        

28.11.2011

Koloss von Rhodos leidet unter Größenwahn

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 22:43


Der Held der griechischen Antike wird zur menschlichen Tragödie

Der Koloss von Rhodos leidet seit der griechischen Finanzkrise unter Größenwahn. Ab jetzt nennt er sich nur noch Michael Helios Jacksonopoulos und tanzt nicht mehr Sirtaki, sondern völlig aus der Reihe. Der Held der griechischen Antike wird immer mehr zur menschlichen Tragödie. Paul Boegle beobachtet das seltsame Treiben mit Argusaugen.Griechenland dürfte ein neues Problem haben. Doch dieses Mal nicht nur eine leichte Finanzkrise, welcher sich nächstes Jahr zu einem kapitalen Weltuntergang ausweiten könnte, sondern wirklich ein schwerwiegender Gefahrenherd droht der nach dem Rhododendron benannten Stadt. “Freie Zeit“, der Blog für schamlose Übertreibungen, immergrüne schwarzbraune Sträucher und generöse Teufelsaustreibungen, geht sogar so weit und sagt zur neuen hellenistischen Misere: “Husten, das ist wirklich ein Problem!

Denn wie erst beim Einlaufen und folgendem Ausrudern der letzten verbliebenen Triere auf Mallorca, die anderen zwei wurden bereits der britischen Kriegsmarine zu besonders günstigen Konditionen verkauft, unter dem linken handbetriebenen Seitenruder und unter der betreibenden Hand bekannt wurde, leidet der Koloss von Rhodos seit dem griechischen Haushaltsdefizit unter Größenwahn. Der Koloss, aufgrund seiner stattlichen Erscheinung und seines sehr gepflegten Erscheinungsbildes eigentlich ein gern gesehener Gast auf jeder Party, dürfte der vergangene Erfolg zu Kopf gestiegen sein. Ab jetzt nennt er sich nur noch Michael Helios Jacksonopoulos und tanzt nicht mehr Sirtaki, sondern völlig aus der Reihe und reihenweise Moonwalk, funkentstörterweise Walkie Talkie und unverständlicherweise den äußerst anstrengenden Walk of Fame, was aber oftmals mit dreckigen Händen und nicht weniger schmutzigen Füßen verbunden ist.

Naturgemäß zeigte sich der Gemeinderat von Rhodos nicht sehr begeistert von den Starallüren und Sangesambitionen seines berühmten Einwohners, welcher seit langer Zeit ein kleines, aber sehr feines Einfamilienhochhaus vor den Stadttoren besitzt. Denn Michael Helios Jacksonopoulos, der mit bürgerlichem Namen eigentlich Philipp Müller-Schwartenfels heißt und im bürgerlichen Leben zusammen mit Howard Carter einige Semester Archäologie studiert hatte, bevor er im Duett mit der ebenfalls aus Griechenland stammenden Nana Mouskouri durch den Schlager “Schwarzgrün ist die Haselolive, schwarzgrün ist auch mein Gesicht. Schwarzgrün muss mein Tsatsiki sein, gerade so wie ich.” über Rhodos hinaus bekannt wurde, hat der Stadt doch zu mehr oder weniger Wohlstand verholfen. Selbst Viki Leandros, welche neben dem großen Griechen Anthony Quinnopolous selbst eine relativ große Griechin ist und für ihr Leben gerne schwarzgrünes Tsatsiki isst, hat erst unlängst wieder neidlos anerkannt, dass Michael, der eigentlich ja Philipp heißt, wohl der große Grieche schlechthin sei und wohl das stärkste Erdbeben überleben würde. Das daraufhin Otto Rehhagelopoulos, welcher seit einigen Jahren selbst großer Halbgrieche ist, aber weniger gerne schwarzgrünes Tsatsiki für sein Leben gerne isst, weil dieses seinem Teint nicht die notwendige Frische verleihe, wie er selbst immer wieder gerne im griechischen großen Kreise inmitten von Unmengen Sirtaki Tanzender von sich übergibt, heftig und auf das Allerübelste widerbrochen hat, sei hier nur am Stadtrande erwähnt.

Fakt ist: Die Geschichte um Michael Helios Jacksonopoulos oder Michael Jackson, wie sich kurz und bündig Phil Müll-Schwarte auch gerne selbst kurz und bündig und ohne Umschweife und anstandslos umstandslos umschweiflos oder auch kurz und bündig nennt, bleibt sicherlich eine ganz eine spannende. Dass jetzt Plagiatsvorwürfe eines bisher unbekannten großen Nichtgriechen namens Heinopolous auftauchen, welcher kurz und bündig Heinopolo, Heinopo, Heinop, Zyklop oder auch der Einfachheit halber oder hlab und herzig und halbherzig ganz Heino genannt wird, welcher plötzlich behauptet, dass er schon vor Jahrhunderten kurz nach einem großen Erdbeben mit einer schwarzbraunen Haselnuss zusammen, mit welcher er die Grundmauern von Rhodos in Schuttt, Asche sowie Schutt und Asche gelegt hat, erobert haben will und nach der siegreichen Belagerung der Stadt daraus ein Lied komponierte, macht die Sache sicherlich nicht einfacher. “Valeri, juviduvi valera….

27.11.2011

Weltuntergang laut Maya-Kalender ganz sicher

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 10:00


Hohepriester Flippi di Floppi möchte den erzürnten Karel Gott besänftigen

Die Menschheit wird sich höchstwahrscheinlich am 21. Dezember 2012 auf einen ihrer schlimmsten Tage der Geschichte einstellen müssen. Einige behaupten sogar, dass selbst “Deutschland sucht den Superstar” oder die Vertreibung aus dem Paradies nicht schlimmer sei, was aber sicherlich etwas übertrieben sein dürfte. Viele jedoch sprechen bereits jetzt schon davon, dass dieser Tag richtig furchtbar wird und sogar einen Besuch bei McDonalds in den Schatten stellt. Denn die seriöse Gesellschaft “Astronomischer apokalyptischer Alltag” (AAA), die bereits mehrere Male durch punktgenaue Prophezeiungen und noch punktgenauere Landungen Recht behielt, hat nun gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für blutstockende Menschenopfer und schockierte Sockenstopfer, bestätigt, dass an diesem Tag die Welt untergehen wird.

Cosa Nostradamus Weltuntergang am 21.12.2012 ist vorprogrammiert. Der Maya-Kalender hat definitv recht. Paul Boegle hat unwiderlegbare Beweise, dass die Erde und die Menschheit ausgelöscht werden. Deshalb wird jetzt vorsorglich schon einmal die Biene Maja geopfert, um das Schlimmste zu verhindern.der Katastrophale, welcher seit dem letzten prognostizierten Weltuntergang, der aufgrund nicht vorgesehener Zustände und äußerst widriger Umstände jedoch kurzfristig abgesagt werden musste, den Vorsitz steht und darüber hinaus auch im Vorstand der Mondraketing-Agentur “Standalone And Very Poor’s” sitzt und dort für die Vergabe der gefürchteten Triple A, Double A, Einfach A oder manchmal auch griechische gar kein A Bewertungen bis hin zu ABC-Waffen und dem dafür verantwortlichen Bedienungspersonal, den ABC-Schützen verantwortlich ist, begründet den bevorstehenden Weltuntergang mit dem nun entschlüsselten letzten Geheimnis rund um den bisher verschlüsselten geheimnisvollen Maya-Kalender.

Cosa van Tutte, die holländisch geviertelte Halbschwester von Cosa Nostradamus, welche seit langer Zeit und äußerst erfolgreich den Mezzosopranesischen Malträtierorden am bodenlosen Hosenband betreibt und nach ihrem achtbaren geachtelten Zweidrittel-Mehrheitsbruder die meisten punktgenauen Prophezeiungen auf Komma und Strich Landungen prophezeit hat, spricht unmissverständlich aus, was sich ihr gekürzter Bruder mütterlichseits nicht einmal denkt: “Der Maya-Kalender endet definitv am 21. Dezember 2012. Das wird deshalb auch der letzte Tag der Menschheit sein, weil die Maya bis jetzt noch keinen neuen Kalender zum Drucken in Auftrag gegeben haben. Und solange dies nicht gechieht, geschieht rein gar nichts. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, wobei in der Kirche eigentlich gar kein Amen, sondern eher ein “irch” steckt. So leid es mir für mich tut, aber am 22. Dezember 2012 werde ich mich wohl oder übel nach einem neuen Kalender umschauen müssen. Da wird mir jetzt schon unwohl kotzübel. Das kotzt mich schon irgendwie an. Weil grade vor Weihnachten hab ich sowieso so viel Stress. Die ganzen Geschenke kaufen und so weiter, das macht einen richtig fertig. Wenn ich mich dann auch noch um einen neuen Maya-Kalender kümmern muss, geht mir das gehörig auf die Nüsse. Also eigentlich total am Arsch vorbei.

Doch wie “Freie Zeit“, der Blog für volle Kotztüten und leere Kinderaugen, nun über einige Umwege geradewegs auf dem See-, Land- und Luftwege erfuhr, hat sich der für den zuständigen Weltuntergang zuständige Weltuntergangsgott Karel Gott bereit erklärt, auf den Weltuntergang zu verzichten und sämtliche McDonalds-Filialen zu “Deutschland frisst den Superstar”zu schicken, wenn, ja wenn ein dementsprechendes Maja-Opfer dargebracht wird. Hohepriester Flippi di Floppi ließ sich das natürlich nicht zweimal vorbeten und schlachtete zu Ehren von Karel Gott gestern “in einem unbekannten Land vor gar nicht allzu langer Zeit eine Biene leicht verbrannt. Und diese Biene, die ich meine, nannte sich Maja. Kleine, resche, tote Biene Maja. Maja, alle schlachten Maja! Maja, wir quälen dich heute und hier.“ 

25.11.2011

Ludwig Hirsch: Geh spuck den Schnuller aus

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 08:57

Danke für unzählige dunkelgraue Lieder und wunderbare dunkelgraue Stunden

Noch vor wenigen Tagen ließ ich mich zu meinem Beitrag “Schneewittchen parkt ein: 7 Zwerge unter alle 7 Berge” von Ludwig Hirsch inspirieren. Nun hat auch er endgültig den Schnuller ausgespuckt und ist über alle Berge. Danke an einen Liedermacher mit leiser und doch so lauter Stimme.

Im Gedenken an Ludwig Hirsch. Paul Boegle sagt danke für die wunderbarsten dunkelgrauen Stunden eines herausragenden Liedermachers mit der leisen und doch so lauten Stimme.

24.11.2011

Kirchen Überraschung, das erlösende Überraschungsei

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 05:46


Mehr weltlicher Spaß beim sanktionierten Sanctus Spiritus

Wieder einmal ist der Vatikan für eine handfeste Überraschung gut. Damit der Kirche nicht auch noch die letzten paar Gläubigen davonrennen und die Seelsorge in Zukunft nicht nur für die Katz und den Heiligen Geist da ist, macht nun die päpstliche Marketingabteilung “Enorme Patris et Spirituskocher” mit einer noch nie dagewesenen Werbeaktion mobil. Eine formidable Die geheimnisvollen Überraschungseier des kirchlichen Zölibats für alle neugierigen Kinder wie Paul Boegle. Damit die kleinen betenden Kinderhände auch immer etwas zum Spielen haben, geht der Vatikan neue Wege auf uralten Pfaden.Kirchen Überraschung in Eiform soll die ungläubige Jugend, welche nach Erkenntnis und Meinung der Kirchenoberhäupter die Zukunft der in den Abgrund steuernden Kirche und der abgründigen Kirchensteuer ist, wieder zurück in den Schoß der Glaubensgemeinschaft und besonders auf den Schoß der zahlreichen vom Zölibat geschwächten Geistlichen holen, um die Sorge um die Seele der verwaisten Ökumene wiedererstarken zu lassen. “Freie Zeit“, der Blog für fürstliche Finsternis und finstere Fürsten-Firstdächer, wollte es natürlich neugierigerweise genauer wissen, was es denn mit diesen ominösen Kirchen Überraschungseiern so auf sich hat und bat deshalb um eine pröpstliche Leibesvisitation.

Wir haben den Auftrag, den vielen zölibatsgeschädigten Priestern einen rauszuholen und dann möglichst einen runterzuholen. Und das meine ich durchaus so, wie ich es sage. Denn viele unserer im priesterlichen Büßergewande Wandelnden wandeln mittlerweile nur noch alleine in den heiligen Hallen, wo dann auch nur noch die einsamen wandelnden Schritte dieser wandelnden Heiligen hallen. Und deshalb besteigen viele unserer arbeitslosen Schafhirten das nächstbeste Kirchendach, um dort in selbstgewählter Isolation auf das jüngste Gericht zu warten. Gut, manche essen auch schon vorher oder naschen heimlich von den liegengebliebenen Oblaten, aber die meisten warten schon drauf, bis das jüngste Gericht fertig ist und essen erst mit dem Glockenschlag. Es ist deshalb unsere Pflicht, da stimmt mir übrigens Papa Ratzefatz einstimmig zu, diese schreitenden Schreitenden vom einsamen gemeinsamen ewig wandelnden Wandeln rauszuholen und vom Kirchendach runterzuholen. Doch, ich muss es leider eingestehen, damit uns dies gelingen kann, müssen wir erst einmal die Glaubensnachwuchsgemeinschaft wieder zu uns zurückholen, bevor wir ans Rausholen und Runterholen denken können. Aber dafür benötigen wir mehr Ministranten, welche sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellen wollen. Hat nicht schon unser Glaubensbruder Herbert gesungen, dass diese unsere Priesterwelt in salbungsvolle Kinderhände gehört?

Der vatikanische Sonderbeauftragte für sonderbare vatikanische Aufträge, Bruder Siegfried der Sonderbare, bringt gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für überraschende Enthüllungen und katastrophalen Katechismus, klar und deutlich zur Sprache, welch brisante Überraschung das neu besiegelte Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und der Kirchen Überraschung, das heilige Überraschungseier für den kirchlichen Nachwuchs. Das Überraschungsei aus dem Vatikan für mehr Spaß zwischen Priester und Ministranten. Denn in jedem siebten Priester steckt ein Ei. Und manchmal hängen auch zwei. Paul Boegle findet die Idee des Vatikans eine sehr gute und fromme, um den Nachwuchs wieder in die Glaubensgemeinschaft zurückzuholen und dann auch den vom Zölibat vollkommen ausgelaugten Pfarrern einen runterzuholen.für die Verpackung der Überraschungen zuständigen Firma “Ferromon” bereit hält. Denn in jeder siebten Kirchen Überraschung befinden sich drei Viagra, von denen wiederum jedes siebte höchstpersönlich vom vatikanischen Sonderbeautragten für Seligsprechungen, Bruder Vizenz dem Verstorbenen, selig gesprochen wurde, der wiederum selbst schon von Bruder Waldemar dem Wankelmütigen unter lebloser Mithilfe von Bruder Menowin dem Mithelfenden überraschenderweise glückselig heilig gesprochen wurde.

Während Bruder Egidius der Ehelose und Bruder Urban der Unvermählte die ersten Kirchen Überraschungen an die versammelten Kinder verteilen, welche mit betenden kleinen Kinderhänden und leuchtenden seelig selbstvergessenen Kinderaugen den beiden netten Männern die Eier aus der Hand nehmen, um sie dann vorsichtig auszupacken, ertönt plötzlich eine Kinderstimme und glockenhell erklingt ein “Ich hab die drei blauen Seligsprecher gefunden!” Sanft nimmt ihn Egidius der Ehelose bei der einen Hand, Bruder Urban der Unvermählte nimmt zärtlich das andere Händchen und dann führen sie ihren Erlöser unter den neidischen Blicken der anderen Kinder in die angrenzende Sakristei. Lange hallen die schweren Schritte und das leichtfüßige Trippeln noch nach. “Gelobt sei Jesus Christus! Gelobt sei, was hart macht!” murmeln die kleinen Gläubigen und bekreuzigen sich hastig, während sie die nächsten Kirchen Überraschungen öffnen.

23.11.2011

Bundeskanzler Werner Faymann, das Facebook-Pokerface

Abgelegt unter: Zeit-GenossInnen — Paul Boegle @ 08:11


Österreichs führender fuhrwerkender Netzwerker und sein neuer Freundeskreis

Der österreichische Kanzler Werner Faymann hat sich nun doch entschlossen, im Facebook-Geschäft groß einzusteigen und sämtlichen Hemmungen bezüglich gekaufter, geschenkter und sonstiger Fans (soll es unbestätigten Meldungen zufolge sogar geben) abzulegen. Denn er hat herausgefunden: Man mag ihn. Mag liked ihn. Auch wenn es den meisten nicht gefällt, gefällt es trotzdem den meisten. Klingt seltsam? Ist es auch.

Ja, es stimmt. Ich möchte der Facebooker des Jahrtausends werden. So wie damals Jesus Wein zu Wasser gemacht hat oder einmal sogar auch umgekehrt mache ich Fremde zu Freunden. Denn bei mir gibt es fürwahr keine anonyme Fremdenwirtschaft, sondern nur astreine Facebook-Freunderlwirtschaft. Elf Freunde müsst ihr sein wird bei mir innerhalb von Tagen zu elf Millionen Freunde müsst ihr sein. Aber damit ich dieses Ziel erreiche, brauche ich euch alle. Nicht nur in Österreich, sondern am besten in ganz Europa. Am besten natürlich auf der ganzen Welt. Oder noch besser dort, wo noch mehr Welt ist. Also hinter den sieben Bergen bei den sieben toten Zwergen. Und was sonst noch dahinter kommt. Ich nehme alles, was ich so kriegen kann. Sogar den Heinz-Christian, also den blauen Werner Faymann Facebook Aktionsgruppe “Menschen liken Werner F.” von Paul Boegle. Machen Sie den österreichischen Bundeskanzler zum Facebbok-Pokerface des Jahrtausends. Österreichs führender fuhrwerkender Netzwerker hat viele falsche FreundInnen.Heinzi und von mir aus auch den blauen Paul und wenn der blaue Reiter will, darf er auch auf meiner Facebook-Seite als Fan in den Sattel steigen. Gut, ich weiß, dass das mit dem größten Facebooker nicht einfach wird, weil die Angela hat schon viel mehr Fans als ich. Aber die hat natürlich auch ein viel größeres Budget. Noch! Und auch der Wladimir und der Barack, der hat überhaupt hat so eine tolle Seite. Noch! Wo der die Fans herkriegt, ist uns, also mir allerdings ein Rätsel. Noch! Wahrscheinlich haben da FBI und CIA die Finger im Spiel, aber das kriegen wir, also ich halt auch noch raus. Oder die haben dort drüben in Guantanamo gar kein Internierungslager, sondern rekrutieren dauernd neue Facebook-Fans für ihren Präsidenten. Muss ich mal die Hanni (Anm. d. Red.: Innenministerin Johanna Mikl-Leitner) fragen, ob sowas nicht auch in Traiskirchen geht. Internetanschluss werden die dort ja wohl haben. Und bei Facebook ist eh ein jeder. Wir geben denen Asyl und die werden dafür Fans von uns, also von mir natürlich. Und wenn die sagen, dass sie dann lieber auf Asyl verzichten wollen, zerreiss ich die Asylanträge und die müssen bei mir bleiben. So ein Bleiberecht hat die Welt noch nicht gesehen. Beim Nicolas bin ich mir da nicht so sicher, aber das ist mir ehrlich gesagt auch ganz wurscht. Der hat zwar ein Baby, aber eben nur ein einziges. Weil seit heute hab ich jetzt schon mehr als neun Millionen Fans auf meiner Seite. Und stündlich kommen so an die 20 000 von ebay dazu. Lauter echte Sympathisantinnen und allerbeste Freunde von uns Kanzleramt, also mir Kanzler, also ich Werner. Und ich schwöre, ich kenn alle persönlich, naja, fast alle, weil schließlich hat mir mein Kanzleramt ja fast alle spendiert. Sozusagen mit den roten Spendierhosen auf Kundenfang. Lauter tote Hosen. Sogar die ganzen Pornodarsteller ohne Hosen, welche die so meine treuesten Fans sind, will ich möglichst noch kennenlernen. Sozusagen bei der Stange halten. Haben mein treuer Stab ja auch von der Stange gekauft. Mitsamt der Stange und dem Stab quasi und auch ganz praktisch. Politik war sowieso noch niemals so meine Sache nicht. Da poste ich lieber was. So wie der Häupl Michi, aber der prostet ja eigentlich lieber. Der sollte eigentlich der größte Twitterer werden, so wie der zwitschert. Sagenhaft, wieviele Prostings der pro Woche raus- oder halt reinhaut. Spiegelblank, sein Rathaus, weil er immer mit einem Fetzen durchwankt. Alle Achtung, sag ich da. Braucht nicht mal 140 Zeichen zum Prosten. Dem genügt ein Finger oder maximal Zeigefinger und Daumen für sein Permanent-Prosting. Praktisch, so ein politisches Permanent-Makeup. Immer blau mit grünem Veltliner und trotzdem rot und wischfest. Grandiose Leistung von dem Michi. Der bei Twitter und ich bei Facebook, so stell ich mir meine, also natürlich die Zukunft von Österreich vor. Sieben Milliarden Facebook-Fans jubeln jeden Tag dem Werner zu und ich mitten drin statt nur dabei. Freunde, was kostet die Facebook-Welt. Ich kauf sie mir. Bundeskanzler sein, das ist fein.

Freie Zeit“, der Blog für virtuellen Herdentrieb und käufliches Lemmingverhalten, möchte aus diesem Grund alle LeserInnen jetzt, hier, heute, sofort und wann auch immer aufrufen, sich als wahre Werner Faymann Fans zu outen und deshalb auf Facebook Flagge zu zeigen. Posten Sie, was das Zeug hergibt. Prosten Sie, was die Leber hergibt. Schreiben Sie “Werner, Deine Politik ist Weltklasse. Möchtest Du mich heiraten?“. Lassen Sie ihrer Kommentierfreude freudig freien Lauf und erklären Sie sich einverstanden mit der SPÖ-Führungs-Facebook-Spitze, indem Sie z.B. hochlebend von sich geben: “Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, Ihre Qualitäten haben echt Qualität. Sie sind meine absolute Qual der Wahl. Und nach der Wahl sowieso. Darf ich zusammen mit Ihnen ein Kind quälen haben?

Lassen Sie beherzt die Hosen herunter und spendieren Sie dem österreichischen Kanzler, was die Stange so hergibt und sein Stab sich nicht zu schreiben traut. Egal ob Sie Heinz-Christian Strache, Christian-Heinz Stange oder Stanglwirt Heinz, Blauer Paul, Schwarzer Abt, Grüner Bogenschütze, Roter Baron oder Toter Winkel heißen. Machen Sie jetzt mit bei dieser einmaligen Solidaritätserklärung im Namen unerklärlichen Kaufverhaltens und werden Sie Teil der unvergleichlichen Bewegung “Aktionsgruppe Menschen liken Werner F“. Denn es kann nur einen facebackenen facebuchenden fansuchenden facebookenden Heiländer Heiland Highlander und internetten Lowländer Lowlevel Löwenbändiger geben: Werner Faymann!

Aus diesem Grund setze ich hiermit ein Zeichen, die anderen 139 bekommt Wiens Bürgermeister Michael Häupl gratis, und werde schon morgen Facebook-Fan Nummer 432 537 771 065 691 442 vom Herrn Bundeskanzler Werner Faymann. Oder übermorgen. Oder spätestens in drei Tagen. Oder vielleicht in sieben Monaten. Oder irgendwann. Sofern die Facebook-Server unter der Last der ganzen Likes nicht zusammenbrechen. Das würde mir ganz und gar nicht gefallen. Und Herrn Faymann wohl noch viel weniger.Wer benötigt denn schon echte gefallene Engel, wenn tausende gefakte “Gefällt mir”-Engel in der virtuellen Kanzleramtslandschaft herumgeistern? “Like A Rolling Stone” war gestern. Heute heißt es: “Like a Werner Faymann“.

22.11.2011

König der Löwen wird staatlich geprüfter Bettvorleger

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 10:22


Im Streit mit seinem Dompteur mit Teppichklopfer erschlagen

Der unbestrittene und einzig wahre König der Löwen ist tot! Die Katze ist definitiv mausetot und unwiderbringlich ausgelöscht wurde bei der letzten zirkusreifen Vorstellung seines Lebens sein königliches Großkatzenleben. Insider der Szene sprechen davon, dass sich das Drama schon lange angekündigt hatte. Denn der permanente Streit mit seinem Dompteur sorgte bereits in der Vergangenheit für mehrere unschöne Szenen in der Manege. Immer wieder kam es während der Darbietungen zu handfesten Auseinandersetzungen, welche meist damit endeten, dass sein Dompteur ihm das schöne Katzenfell gerbte. Doch was sich jetzt den kleinen Besucherinnen und großen König der Löwen ist tot. Laut Augenzeuge Paul Boegle wurde der unbestrittene Herrscher der Wildnis und der Zirkusmanege von seinem Dompteur im Streit mit einem Teppichklopfer erschlagen. Die Welt trauert um den König der Löwen.Zuschauern bot, grenzt an Sadismus. Denn der König der Löwen wurde von seinem Herrn und Gebieter förmlich hingerichtet. Laut Augenzeuge Paul Boegle, welcher sich gerne in den Zirkuszelten dieser Welt herumtreibt, wurde der Löwenkönig dabei solange mit einem Teppichklopfer malträtiert, bis er auch das letzte Staubkorn von sich gab und sein königliches Leben gleich dazu.

Der hat ihn förmlich windelweich geklopft. Am Schluss hab ich geglaubt, der prügelt ihm auch noch die letzte Mahlzeit aus den Eingeweiden. Es war schrecklich. Ganz furchtbar furchtbar. Aber ich hab mich nicht getraut, irgendwas zu tun, weil ja gleich die Vorstellung mit dieser hübschen Seiltänzerin begonnen hat. Weil, wenn die so da oben auf dem Seil tanzt, macht mich das immer so richtig geil. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Gut, das mit dem toten Löwen hätte mich wahrscheinlich auch ganz geil gemacht, aber eben nicht ganz so geil. Löwe hin und König her, aber wenn die Kleine da oben so vor sich hin balanciert, muss ich eben Prioritäten setzen. Schließlich geht es mir ja hier ums Prinzip. Sie verstehen das hoffentlich? Es geht schließlich immer nur ums Prinzip. Das hab ich mein ganzes Leben so getan. Immer geht es mir nur ums Prinzip. Das hat jetzt nichts mit Wegschauen zu tun, schließlich habe ich da so meine Prinzipien. So wie jeder die hat. Die anderen schauen natürlich immer weg, aber ich sicher nicht. Ich hab mir das ganz genau angeschaut. Wahrlich ein Engel, dieses Mädchen. Besonders zwischen den Schenkeln ganz zauberhaft. Kaum zu glauben, was die so alles leisten müssen. Diese Akrobatik ist natürlich auch nicht schlecht. Aber alleine diese Schenkel. Da muss man eben Prioritäten setzen. Sie wissen ja, das Prinzip und so.

Freie Zeit“, der Blog für gefallene Engel und tote Könige, kann den freundlichen Herrn nur allzu gut verstehen. Was wäre denn so ein Zirkus ohne gesetzmäßige Prinzipien. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder nur das tut, was gerade so in den Kram passt? Nein, nein, Prinzipien müssen sein. Tote Löwen hin und schwebende Engel her.

Der tote König der Löwen wird im Moment noch von den letzten Resten seiner Henkersmahlzeit befreit und kommt dann bei ebay oder wo auch immer als Bettvorleger unter den Hammer. Sofern er die staatliche Prüfung für staatlich geprüfte Bettvorleger besteht, woran aber niemand zweifelt. Was mit dem toten Dompteur geschieht? Keine Ahnung, aber wahrscheinlich wird er den Löwen zum Fraß vorgeworfen. Und ein kleiner Engel tanzt unter den Wolken und sieht mit toten Augen auf den ganzen Zirkus herab. Die Welt ist um eine Attraktion ärmer. 

21.11.2011

Todsicheres System für Poker, Lotto und andere Glücksspiele

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 10:54


Traumhafte Millionengewinne in Milliardenhöhe ohne jedes Risiko

Endlich gibt es das absolut sensationelle und vollkommen legale Spielsystem für jede Art von Glücksspiel. Egal ob Sie dem Roulette verfallen sind, Ihre Spielsucht mit Poker bekämpfen möchten oder ganz einfach nur einen schnellen Quickie beim Lotto machen wollen. Vergessen Sie ab jetzt die Brieflosshow mit Peter Rapp und machen Sie endlich richtig fette Kohle. Sie werden reich, stinkreich, unglaublich stinkreich und furchtbar unglaublich stinkreich.

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Worauf warten Sie dann noch? Bestellen Sie noch heute Ihr ganz persönliches und handgeschriebenes Super-Glücksspielsystem mit der maximal maximierten garantierten Gewinnmaximalmaximierungsgarantie für jede Art von Glücksspiel. Bügeln Sie schon jetzt Ihren allerbesten und sicherlich einzigen Hochzeitsanzug, den Sie aufgrund Ihrer Spielsucht wahrscheinlich auch bei Ihrer Scheidung getragen haben und üben Sie schon einmal den Windsor-Knoten, damit Ihr alter Ledergürtel zumindest so aussieht wie eine Krawatte, bevor Sie die große Welt der Roulettetische, Spielhallen und Lottoannahmestellen erobern. Zwängen Sie sich in Ihr altes Cocktailkleid aus den 70ern, das Ihre Schwangerschaftsstreifen aufgrund der Tatsache, dass es blickdicht ist, wenigstens in den dunklen Abendstunden einigermaßen kaschiert und an ein trächtiges Zebra auf dem Laufsteg erinnern lässt. Und dann machen Sie sich endlich die Welt der Schönen und Reichen untertan. Gewinnen Sie, bis Sie nicht mehr wissen, warum Sie eigentlich zu spielen begonnen haben. Mit unserem Höchstgrenzengewinnmultiplikatorenbegrenzer ohne Tempolimit sind morgen schon dort, wo Sie heute nicht sein möchten.

Sollten Sie aus irgendeinem zweifelhaften Grund nicht gewinnen oder gründliche Zweifelhaftigkeit an der bedenklichen Unbedenklichkeit des Glücksspielsystems haben, besteht für Sie selbstverständlich die Möglichkeit, kostenfrei Ihr Glücksspielsystem gegen einen wunderschönen Strick Ihrer Wahl mit Reissfestigkeitsmaximalmaximierungsprüfungszertifikatsgarantie einzutauschen.  

20.11.2011

Champions League Schwanzparade an Jose Mourinho

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 13:37


Der Star-Trainer von Real Madrid siegt nur um eine Nasenlänge

In einem unglaublichen Finale der diesjährigen Champions League Schwanzparade setzte sich Jose Mourinho gegen seine unmittelbaren Konkurrenten durch. “Freie Zeit“, der Blog für Schwanzlurche und Lustmolche, war natürlich vor Ort, um sich von den Qualitäten der teilnehmenden Spitzenvertreter zu überzeugen. Und die üblichen mächtig prächtig Verdächtigen mit den verdächtig mächtig Prächtigen waren wie fast immer die ganz Großen im internationalen Schwanzvergleich. Neben dem siegreichen Real Coach, welcher sein Halbfinale souverän gegen Sir Alex Ferguson von Manchester United gewann und dabei seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance ließ, war die harte Konkurrenz aus Deutschland mit dem Abräumer Jürgen Bei der diesjährigen Champions League der Schwanzparade gab es mit Jose Mourinho einen verdienten Sieger. Er hat der absolut Längsten der Langen. Die Verlierer Jupp Heynckes von Bayern München, Sir Alex Ferguson von Manchester United und Jürgen Klopp gratulieren dem Star Trainer von Real Madrid. Auch Paul Boegle schließt sich den Gratulationen an und freut sich auf eine ähnlich spannende Schwanzparade und hervorragende Schwanzvergleiche auf höchstem europäischem Niveau.Klopp von Borussia Dortmund, dessen zahlreiche Fans ihn immer wieder mit ihrem markerschütternden Schlachtruf “Würg ihn, Jürgen!” nach vorne peitschten und natürlich dem erfahrenen Bayern Trainer Jupp Heynckes vertreten, der sich unter orkanartigen “Jippiaje Jupp!” Rufen zu Höchstleistungen hinreißen ließ. Das an Spannung kaum zu überbietende Endspiel bot sensationelle Zweikämpfe zwischen den behaarten Oberschenkeln, handfeste Auseinandersetzungen auf dem grünen Rasen und eine faustdicke und fast 1,50 Meter lange Riesenüberraschung. Denn die Madrilenen konnten sich doch etwas überraschend gegen die am Schluss butterweiche Konkurrenz durchsetzen und mit exakt 1473 Millimetern oder mehr als 1,47 Metern hatten sie das lange Ende auf ihrer Seite und in der Hose.

Obwohl die Bayern mit ihrem besten Pferd im Stall, dem legendären Jupp “Jippiaje” Heynckes eigentlich als großer Favorit in das Finale der Champions League Schwanzparade gingen und hingen, mussten sie sich wieder einmal einem längeren Gegner geschlagen geben. Heynckes, der sich in einer bis kurz vor Schluss sehr hängenden Partie in einem rein deutsch-deutschen Schwanzvergleich gegen den ebenfalls gut bestückten Jürgen Klopp erst im Elf-Liter-Gießen durchsetzen konnte, war im großen Finale mit seinen Kräften und Säften jedoch völlig am Ende. Spielbeobachter vermuten, dass er sich wahrscheinlich überpaced hatte, denn sofort zu Beginn der alles entscheidenden Partie machte er einen typischen Anhängerfehler, den Jose Mourinho eiskalt verwandelte und mit einem satten Schuss in die Hosenmaschen links oben seine Nüsse einnetzte. Ab da war eigentlich alles ausgelaufen und Heynckes tappte ein ums andere Mal in die Hosenfalle von Mourinho, ohne jedoch zu einer klaren Handgreiflichkeit zu kommen.

Doch sowohl Heynckes, der den Kürzeren zog, weil er den wesentlich Kürzeren an diesem Tag als Mourinho hatte wie auch sein Betreuer Uli Hoeneß zeigten sich als faire Verlierer und gratulierten dem Erstplazierten und ebenfalls den Unterlegenen zu den außerordentlichen Leistungen und den noch außerordentlicheren Längen der verdächtig mächtig prächtigen Gemächte. Besonders dem Großkaliber Jose Mourinho zolllten sie dabei besonderen Respekt und zeigten sich beeindruckt von der taktischen Variante 1-1-1-1 mit zwei zurückgezogenen Einsern hinter der Eichel und einer hängenden Spitze bis zu den Kniekehlen, mit der der Trainer von Real Madrid ins Gemächt-Gefecht und dabei alle Kanister seines Könnens zog.

Das war ganz große Klasse, wie der Jose das gemacht hat. Ich wusste zwar, dass er gut in Form ist, aber mit so einem Mordsdrum in der Hose hatte wohl keiner gerechnet. Der Jupp hatte heute einfach nicht seinen besten Tag. Das soll jetzt nicht als Entschuldigung für die Gliederschwäche dienen, aber ich hab ihn unter der Mannschaftsdusche schon weitaus besser und vor allem viel größer gesehen. Vielleicht war er übertrainiert, aber das werden wir dann später in der Videoanalyse und beim Vermessen noch unter vier Augen besprechen. Dass der Mourinho sooft über die Flanken kam, wussten wir natürlich, weil das hat er bei der letzten Schwanzparade auch schon gemacht. Wie er den Ferguson im Halbfinale mit der rechten Hand ausgekontert hat, da wusste ich, dass das für den Jupp ganz, ganz schwer wird. Aber dass er heute fast nur aus der Tiefe seiner Hose die offenen Räume suchte, hat mich doch überrascht. In manchen Situationen hat er natürlich auch das Glück bei seinem besten Stück gehabt, aber das gehört dazu. Allerdings hätte der Schiri mindestens zweimal freie Hand für uns pfeifen müssen, weil die Tacklings waren da weit unter der Gürtellinie. Aber so ist das eben mit dem Schwanzvergleich. Nächstes Jahr wissen wir jetzt wenigstens, wo unsere Schwächen stehen und unsere Stärken liegen.” Ein letztes Mal winkt Uli Hoeneß gemeinsam mit seinem Schützling Jupp Heynckes in die dicht mit Filzläusen besetzen Ränge, bevor er sich verabschiedet.

Immer wieder wird der Sieger auf dem Podest gefeiert. “Zeig ihn uns, zeig ihn uns. Lass ihn raus! Jose, wir lieben Dich!” skandieren die Fans auf den Tribünen und Jose Mourinho muss immer wieder seine Arme weit, sehr weit, unglaublich weit auseinanderstrecken und seinen an ihm hängenden anhängenden Anhängern zeigen, wie groß seine Siegernudel ist. Unzählige Weitpinkelobjektive sind auf den Sieger gerichtet. Die Champions League Schwanzparade hat einen würdigen und verdienten Sieger. “Freie Zeit“, der Blog für harte Nüsse und genüssliche Harte, freut sich jetzt schon auf das kommende Finale der unglaublichen Schwanzparade auf höchstem europäischen Niveau.

Dass sich auf dem Siegerfoto der in der Vorhautrunde kläglich gescheiterte österreichische Vertreter von Red Bull Salzburg eingeschlichen hat und durch den Hintergrund flitzt, bitten wir zu entschuldigen.

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