Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken

20.11.2011

Champions League Schwanzparade an Jose Mourinho

Abgelegt unter: Zeit ist Geld — Paul Boegle @ 13:37


Der Star-Trainer von Real Madrid siegt nur um eine Nasenlänge

In einem unglaublichen Finale der diesjährigen Champions League Schwanzparade setzte sich Jose Mourinho gegen seine unmittelbaren Konkurrenten durch. “Freie Zeit“, der Blog für Schwanzlurche und Lustmolche, war natürlich vor Ort, um sich von den Qualitäten der teilnehmenden Spitzenvertreter zu überzeugen. Und die üblichen mächtig prächtig Verdächtigen mit den verdächtig mächtig Prächtigen waren wie fast immer die ganz Großen im internationalen Schwanzvergleich. Neben dem siegreichen Real Coach, welcher sein Halbfinale souverän gegen Sir Alex Ferguson von Manchester United gewann und dabei seinem Gegner nicht den Hauch einer Chance ließ, war die harte Konkurrenz aus Deutschland mit dem Abräumer Jürgen Bei der diesjährigen Champions League der Schwanzparade gab es mit Jose Mourinho einen verdienten Sieger. Er hat der absolut Längsten der Langen. Die Verlierer Jupp Heynckes von Bayern München, Sir Alex Ferguson von Manchester United und Jürgen Klopp gratulieren dem Star Trainer von Real Madrid. Auch Paul Boegle schließt sich den Gratulationen an und freut sich auf eine ähnlich spannende Schwanzparade und hervorragende Schwanzvergleiche auf höchstem europäischem Niveau.Klopp von Borussia Dortmund, dessen zahlreiche Fans ihn immer wieder mit ihrem markerschütternden Schlachtruf “Würg ihn, Jürgen!” nach vorne peitschten und natürlich dem erfahrenen Bayern Trainer Jupp Heynckes vertreten, der sich unter orkanartigen “Jippiaje Jupp!” Rufen zu Höchstleistungen hinreißen ließ. Das an Spannung kaum zu überbietende Endspiel bot sensationelle Zweikämpfe zwischen den behaarten Oberschenkeln, handfeste Auseinandersetzungen auf dem grünen Rasen und eine faustdicke und fast 1,50 Meter lange Riesenüberraschung. Denn die Madrilenen konnten sich doch etwas überraschend gegen die am Schluss butterweiche Konkurrenz durchsetzen und mit exakt 1473 Millimetern oder mehr als 1,47 Metern hatten sie das lange Ende auf ihrer Seite und in der Hose.

Obwohl die Bayern mit ihrem besten Pferd im Stall, dem legendären Jupp “Jippiaje” Heynckes eigentlich als großer Favorit in das Finale der Champions League Schwanzparade gingen und hingen, mussten sie sich wieder einmal einem längeren Gegner geschlagen geben. Heynckes, der sich in einer bis kurz vor Schluss sehr hängenden Partie in einem rein deutsch-deutschen Schwanzvergleich gegen den ebenfalls gut bestückten Jürgen Klopp erst im Elf-Liter-Gießen durchsetzen konnte, war im großen Finale mit seinen Kräften und Säften jedoch völlig am Ende. Spielbeobachter vermuten, dass er sich wahrscheinlich überpaced hatte, denn sofort zu Beginn der alles entscheidenden Partie machte er einen typischen Anhängerfehler, den Jose Mourinho eiskalt verwandelte und mit einem satten Schuss in die Hosenmaschen links oben seine Nüsse einnetzte. Ab da war eigentlich alles ausgelaufen und Heynckes tappte ein ums andere Mal in die Hosenfalle von Mourinho, ohne jedoch zu einer klaren Handgreiflichkeit zu kommen.

Doch sowohl Heynckes, der den Kürzeren zog, weil er den wesentlich Kürzeren an diesem Tag als Mourinho hatte wie auch sein Betreuer Uli Hoeneß zeigten sich als faire Verlierer und gratulierten dem Erstplazierten und ebenfalls den Unterlegenen zu den außerordentlichen Leistungen und den noch außerordentlicheren Längen der verdächtig mächtig prächtigen Gemächte. Besonders dem Großkaliber Jose Mourinho zolllten sie dabei besonderen Respekt und zeigten sich beeindruckt von der taktischen Variante 1-1-1-1 mit zwei zurückgezogenen Einsern hinter der Eichel und einer hängenden Spitze bis zu den Kniekehlen, mit der der Trainer von Real Madrid ins Gemächt-Gefecht und dabei alle Kanister seines Könnens zog.

Das war ganz große Klasse, wie der Jose das gemacht hat. Ich wusste zwar, dass er gut in Form ist, aber mit so einem Mordsdrum in der Hose hatte wohl keiner gerechnet. Der Jupp hatte heute einfach nicht seinen besten Tag. Das soll jetzt nicht als Entschuldigung für die Gliederschwäche dienen, aber ich hab ihn unter der Mannschaftsdusche schon weitaus besser und vor allem viel größer gesehen. Vielleicht war er übertrainiert, aber das werden wir dann später in der Videoanalyse und beim Vermessen noch unter vier Augen besprechen. Dass der Mourinho sooft über die Flanken kam, wussten wir natürlich, weil das hat er bei der letzten Schwanzparade auch schon gemacht. Wie er den Ferguson im Halbfinale mit der rechten Hand ausgekontert hat, da wusste ich, dass das für den Jupp ganz, ganz schwer wird. Aber dass er heute fast nur aus der Tiefe seiner Hose die offenen Räume suchte, hat mich doch überrascht. In manchen Situationen hat er natürlich auch das Glück bei seinem besten Stück gehabt, aber das gehört dazu. Allerdings hätte der Schiri mindestens zweimal freie Hand für uns pfeifen müssen, weil die Tacklings waren da weit unter der Gürtellinie. Aber so ist das eben mit dem Schwanzvergleich. Nächstes Jahr wissen wir jetzt wenigstens, wo unsere Schwächen stehen und unsere Stärken liegen.” Ein letztes Mal winkt Uli Hoeneß gemeinsam mit seinem Schützling Jupp Heynckes in die dicht mit Filzläusen besetzen Ränge, bevor er sich verabschiedet.

Immer wieder wird der Sieger auf dem Podest gefeiert. “Zeig ihn uns, zeig ihn uns. Lass ihn raus! Jose, wir lieben Dich!” skandieren die Fans auf den Tribünen und Jose Mourinho muss immer wieder seine Arme weit, sehr weit, unglaublich weit auseinanderstrecken und seinen an ihm hängenden anhängenden Anhängern zeigen, wie groß seine Siegernudel ist. Unzählige Weitpinkelobjektive sind auf den Sieger gerichtet. Die Champions League Schwanzparade hat einen würdigen und verdienten Sieger. “Freie Zeit“, der Blog für harte Nüsse und genüssliche Harte, freut sich jetzt schon auf das kommende Finale der unglaublichen Schwanzparade auf höchstem europäischen Niveau.

Dass sich auf dem Siegerfoto der in der Vorhautrunde kläglich gescheiterte österreichische Vertreter von Red Bull Salzburg eingeschlichen hat und durch den Hintergrund flitzt, bitten wir zu entschuldigen.

1 Kommentar »

Noch keine Kommentare.

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack-URL

Einen Kommentar hinterlassen

läuft stressfrei mit WordPress ( WordPress.de )