Der Apnoetrinken Weltrekord des Herrn Herbert Trinkdas
Berufsschlucker und Leistungstrinker Herbert mit sensationeller Leistung
Unglaubliche 8554 Liter reinstes chloriertes Leitungswasser und hinterher zusätzlich noch einen halben Becher geschmacklosen Naturjoghurt mitsamt einem weichgekochten Frühstücksgeier hat der Profischlucker Herbert Trinkdas, der Mann mit der magenfreundlichen Eisenröhre, im Rahmen der Challenge “Glückauf - Schluckauf“, die Versoffenen Meisterschaften für Gelegenheitstrinker, Quartalssäufer und Vollzeittrinker beiderlei Geschlechts in der nach oben offensichtlich versoffenen Kategorie “Ein Leberlappen - zwei Leberhaken” auf einen Schlag und Schluck in sich hineingesaugt, ohne ein einziges Mal Suff zu holen.
Herbert Trinkdas, der von seinen trinkfreudigen Anhängern gerne der Mann mit der verlängerten Magensonde genannt wird und der seit mehreren Jahren den Weltrekord im Apnoetrinken innehat und erst im letzten Oktober kurz vor der ersten Gerippewelle mit 6711 Litern Süßwasser eine nicht für möglich gehaltene Trink- und Komaleistung im 50-Meter Olympiabecken von London aufgestellt hatte, zeigte sich nach der neuerlichen Höchstleistung sichtlich erleichtert, wie er gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für prächtige Schluckspechte und rechnerisch richtige Promillegrenzen, zugab: “Nachdem es ja nach meinem letzten Weltrekord immer diese Gerüchte um eine positive Actimel-Probe gab, hab ich es jetzt wohl allen meinen Kritikern ordentlich gezeigt. Alle wissen, dass damals die Actimel B-Probe ebenfalls negativ war. Ich kann hier und heute versichern, dass ich weder unerlaubte Hilfsmittel, erlaubte Laubsauger noch sonstige Sachen genommen habe. Außer meinen Betonschuhen und einem extragroßen Urinbeutel hab ich ganz sicher nichts bei mir gehabt.” “Herr Trinkdas, haben Sie eigentlich keine Angst vor bleibenden Langzeitschäden durch langzeitliche Bleibeschäden. Schließlich ist Apnoetrinken in Ihrer Leistungsklasse nicht ungefährlich. Man hört ja manchmal solche Sachen, dass Apnoetrinker ihre ganzen Trinkvorräte beim Saufgelage auf einmal verbraucht haben und dann plötzlich vor nüchternen Tatsachen und leergepumpten Mägen standen.” “Das stimme ich Ihnen zu. Bei was auch immer, aber es wird natürlich stimmen, was Sie sagen. Aber bei mir ist das Schlucken nach jahrelanger Übung schon ein unwillkürlicher Trinkvorgang. Je länger ich vor dem eigentlichen Apnoetrinken vortrinke, desto länger kann ich dann auch meinen Durst unterdrücken. Ich saufe praktisch wie ein Pferd, obwohl ich eigentlich gar keines bin. Also glaube ich halt zumindest. Der Schluckunterschied ist schon enorm. Manchmal bis zu acht Bar, auch wenn ich nur an einer Bar stehe. Aber durch spezielle Schlucktechniken kann ich meinen Leberlappen an den Umgebungsschluck so anpassen, dass ich dann sogar einige Promille mit der Stirn- und sogar mit der Kieferhöhle und einigen ziemlich ausgeprägten Gedächtnislücken abfangen kann.“
“Freie Zeit“, der Blog für druckfeste Harnröhren und harnherablassende Urinproben, wollte natürlich ziemlich ganz genau wissen, wie Herr Herbert Trinkdas, der Mann mit der eisernen Magenschleimhaut, den neuen Weltrekord im Apnoetrinken geschafft hat: “Herr Herbert Trinkdas, Sie sagten gerade, dass Sie völlig sauber waren. Inwieweit hat Ihnen aber die neue Technik geholfen, die Sie heute zum ersten Mal ins Becken mitnahmen? Ich meine, diesen neuen Betonschuhe, die ja scheinbar unglaublich leicht sind, müssen ja unwahrscheinliche Vorteile beim Apnoetrinken bringen.” “Das stimmt natürlich. Die sind aus hochwertigem Magerbeton hergestellt und enthalten außer Kies und Zement nur erdfeuchte proidiotische Feuchterde. Da wiegt einer gerade einmal 272 Kilogramm, was bei zwei Stück dann sagenhafte 344 Kilo macht, wenn ich richtig gerechnet ha..” “Sie haben richtig gerechnet. Bravo, Herr Herbert, das muss ich Ihnen lassen, rechnen konnten Sie immer schon recht richtig recht gut. Nur um 200 Kilo verschätzt bedeutet noch einen weiteren Weltrekord im recht richtig Rechnen. Sie sind richtig gut!” “Äh, ja danke. Das wusste ich jetzt gar nicht, dass ich so ein recht richtiger Rechner bin. Da stecke ich ja alle anderen so richtig in die Tasche. Quasi ein recht richtiger Taschenrechner, haha, ein kleiner Joke meinerseits, hahahahaha. Herbert trinkt was und Herbert rechnet was, ich glaub, ich spinne. Gott, bin ich gut. Aber Scherz beiseite.”
Paul Boegle, der das Interview mit Herrn Herbert Trinkdas führen darf und schlucken muss und der von seinen zahlreichen beisitzenden Fernsehzuschauer, die seinen noch zahlreicheren Liveübetragungen immer beiwohnen und beischlafen dürfen, Herr Trinkdas, der ehrfurchtsvoll der Mann mit dem käuflich erworbenen öffentlich-rechtlichen Magenpförtnerkrampf genannt wird, muss jetzt ein kleine Werbeunterbrechung einlegen, weil er sich vor lauter krampfhaftem Lachen über den gelungenen Joke auf der Erde vor Scherzen krümmt, bis ihm endlich der Pförtner zu Hilfe eilt und ihn von seinen Leiden befreit, indem er ihm mitleidig die Fernbedienung reicht. Es reicht!

















