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9.1.2012

Wal Moby Dick macht Urlaub auf Walhalla

Abgelegt unter: Frei-Zeit — Paul Boegle @ 22:36


Der weiße Wal möchte Sonne tanken und endlich etwas Farbe bekommen

Walhalla, die mondäne Ruhmes- und Ehrenhalle für gestrandete Wale und wallfahrende Strandverkäufer hat prominenten Zuwachs bekommen. Denn Herr August Antonius Möbius Freiherr Dick van Dyke, welcher neben seinem sperrigen Namen auch mit beachtlich korpulenter Sperrigkeit unterwegs ist, hat sich nun zusammen mit seiner Moby Dick, der weiße Wal macht Urlaub auf Walhalla. Laut Paul Boegle möchte er sich endlich einmal für ein paar Tage vom doch sehr anstrengenden und äußerst schmierigen Lebertran-Tagesgeschäft zurückziehen und Sonne tanken, Sand banken, Meer schwanken, Gott danken und ich vor allem mit seiner Frau zanken, über deren Lebendgewicht sich seit langem Legenden ranken, wie er gegenüber dem einarmigen Reporter Elija Ahab dem Einarmigen, Zweiäugigen, Drittzähnigen und Holzbeinigen von “Freie Zeit”, dem Blog für fehlende Gliedmaßen und schwelende Maßanzüge, in seinem Urlaubsziel in der Ruhmes- und Ehrenhalle erzählte.entzückenden, wenngleich etwas fettleibigen Gattin entschlossen, für 14 Tage in der Luxus-Eingangshalle mit angeschlossenem Strandkorb, schalldichtem Halltricher und einem Bronzeartefakt der Schnute ziehenden Wunderstute Halla des renommierten Strandbades Walhalla eingemietet.

Moby Dick, wie der vermögende gebundene Freiherr von seinen Freunden während der zahlreichen Tauchgelage nur gerufen und geschnorchelt wird, möchte sich endlich einmal für ein paar Tage vom doch sehr anstrengenden und äußerst schmierigen Lebertran-Tagesgeschäft zurückziehen und Sonne tanken, Sand banken, Meer schwanken, Gott danken und ich vor allem mit seiner Frau zanken, über deren Lebendgewicht sich seit langem Legenden ranken, wie er gegenüber dem einarmigen Reporter Elija Ahab dem Einarmigen, Zweiäugigen, Drittzähnigen und Holzbeinigen von “Freie Zeit“, dem Blog für fehlende Gliedmaßen und schwelende Maßanzüge, ausführlich ausführte, bevor er seine liebreizende Gattin, welche als Cocktail-Seekuh im neckisch grünen und von der stürmischen Stange gekauften und extrem taillierten Seetang-Abendkleid auch nachmittags eine hervorragend füllige Figur abgab und sich ausführlich übergab, dann zum allabendlichen Abendessen ausführlich ausführte und gebührlich über Gebühr strapazierte, um sich dann von den ausführlich verbürgten Strapazen zu erholen, sieholen, duholen und kielholen.

Wie Moby Dick jedoch nicht zu betonen vergaß, sei dies sein allererster Strandspaziergang, Badeurlaub und Erholungssonnenschutzfaktor 30 seit mehr als das hatte er dann vergessen, was aber nichts machte. Dass er darüberhinaus nicht vergaß, zusammen mit Frau Dick, Darmträgheit vorausgesetzt und ausgesetzt, zu speisen und sich im nahen Meer zu wälzen, ohne jedoch am nahen Sand zu stranden oder möglicherweise sogar auf nächstbester Landzunge zu landen, macht den sympathischen Wal namens Freiherr Moby Dick, welcher zum ersten Mal seit ich weiß nicht wievielen Jahren im lallenden Zustand und wallendem Walstrandgewand in der hallenden Einganshalla von Walhalle respektive im Umkehrschluss in der Eingangshalle von Walhalla urlaubt, umso dramatisch pragmatischer. Doch der alte weiße Wal hat es auch bitter nötig. Die ewigen Treibjagden im treibenden Treibeis treiben manchen zum Zwecke der wissenschaftlichen Erkundung vom Leben in den Tod getriebenen Wal solange zur Weißglut, bis vor lauter Glut nur noch das Weiß der totgetriebenen Augen im treibenden Eis vor sich hintreiben und das ehemals lebende und nun tote Leben des vor sich her getriebenen Wales neben dem lebhaftig nach dem walhallenden Leben trachtenden Leibhaftigen nebenher treibt. Sozusagen ein Walhalla ohne Widerhall und Wiederkehr des nachhallenden Wales, welcher nun neben dem blutbeschmierten walhallafangenden Walfänger namens Fänger im Roggen baumelnd und vom lebenswichtig lebertrantriefenden Walleben hinüber ins Walhalla der Wale taumelt, um dann unter recht fadenscheinigen fadentiefen Gründen in mundgerechte Appetithappen-Abgründe mit metallenen scharfen Fäden in klingende Münze gegen Bares die Reinkarnation zu erleben. Jedoch ohne sich selbst die Mühe zu machen, seine willkommenen Gäste aus dem Jenseits herüber mit Anwesenheit zu beglücken, sondern gelangweilt und still zum gemeinschaftlichen Entzücken auf großen Tellern und kleinen Portionen die Anwesenden zu verzücken.

Und so bleibt neben dem urlaubenden weißen Wal Moby Dick in der Ruhmes- und Eingangshalle von Walhalla irgendwann nur noch ein weißer Fleck auf der blutroten Landkarte.     

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