Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken

28.1.2012

Der Wolf und die sieben Geißlein-Geiseln

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 03:28


Mörderische Märchenstunde mit Onkel Paul

Es waren einmal sieben Geißlein und ein alter armer Wolf namens Wolf. Der rührende Entführer Willibald Wolf, der Erfinder des kettenbetriebene Wolfdreigangsees mit wasserdichter Gangschaltung und tropfender Zunge, dessen Lieblingsessen Wolfrahmschnitzel von seinem guten Geschmack zeugte und der zusammen mit seinem Bruder Wilhelm Wolf die Wohlfahrtsstiftung “Zur zweigeteilten Ziege” gegründet und danach zur Zufriedenheit aller wieder aufgelöst und die Ziegenfüße vom Rest der Wohlfahrt Der Wolf und die sieben Geißlein Geiseln. Ein tragisches Märchen von den grimmigen Gebrüdern Paul Boegle. Ein Fleischwolf dreht vollkommen durch.ausgelöst hat, um zusammen mit Wilhelm die ausgelösten Erlösten unter einem Beet wildgewordener Lupinen, welches ein Grabstein mit den handgemalten Goldlettern “Fress In Peace: Hier fraß Lupus” zierte, zu begraben. Was jetzt leider dazu führen wird, dass Willibald bald im Verlaufe dieses Märchens vollkommen durchdrehen wird. Grausame Vorstellung? Leider, aber wir sind schließlich nicht im wahren Leben, wo Friede, Freude, Eierkuchen, Eiersuchen, Eierkratzen unseren beschaulichen Alltag bestimmen. 

Willibald Wolf war und ist aber auch laut “Freie Zeit“, dem Blog für Stockholm Syndrom und Schwedenbomben, ein einsamer Wolf, denn Wilhelm Wolf, sein Bruder aus besseren Tagen, suchte das Weite und fand es unter der Erde, wo er bis heute noch liegt. Willibald Wolf, der niemals in seinem räudigen Leben jemanden hatte, der mit ihm, dem Wolf tanzt, beschloss daraufhin, sein Glück mit lukrativen Geiselnahmen zu versuchen. Immer, schon damals in seiner Kindheit, als Willibald noch der kleine Willi war und als Willi bald hier und Willi bald dort zuschauen musste, wenn die anderen mit geilen Wölfinnen singend ausgingen, triefend ausliefen und zusammen um leckere und knusprig rohe Ziegenfüße tanzten und sich gegenseitig schöne Ziegenköpfe und zarte Geißlein-Geiseln, welche sie gefangen hatten und wegen Überschreitung des Haltbarkeitsdatums kein Lösegeld erhielten, in den blutleeren Rachen schoben, bis endlich durch hausgemachte Innereinen die ganze breiige Schweinerei zum blutigen gegeißelten schweinischen Einheitsbrei in lachenden Rachen, welche auf krachenden Knochen die goldgelben Zähne darauf solange verbrachten, bis die schlabbernden schnappenden lechzenden Lefzen vor lauter Krachen das Lachen im wölfischen Halse stecken blieb und zusammen mit dem ehemals blühend blutigen Leben um Vergebung und Beendigung der knöchrigen Angelegenheit baten. Dann marschierten sie mit dem Spaten durchs Moor und erzählten von ihren spaßigen Moritaten.

Willibald Wolf, der willige Wolf mit dem einzelnen knurrenen Magen und unzähligen geknurrten Fragen war manchmal froh, wenn ihn sein einzig bester Freund, der ebenso einsame Wolfisch Moby Dick mit dem dicken Arsch, ein naher Verwandter von Wolfbarsch Wolfgang dem Vollbärschigen, besuchte. Doch seit der ziegenbärschige Wolfisch, ein naher Verwandter des Walfisches und entfernter Bekannter des schnurrbärschigen Wolfbarsches Wolfgang der Backenbärschige, aber eben ein Wolfisch und kein glattrasierter Wolfbarsch im spiegelglatten Watt, in Walhalla während eines Landgangs zu Grabe getragen wurde, hat Willibald Wolf gar niemand keinen überhaupt nicht mehr, mit dem er sich ein kühles Gläschen Wolfram-Iridium Legierung hinter die Kiemen oder auf den Riemen, welcher den Wolf mit der Rute zur ziemlich beschämend schemenhaften Wolfsrute verbindet, schütten oder auf ein Stündchen die Sorgen des Alltags bei einer Runde Wolf-Fühlen oder Im-Dreck-wühlen vergessen kann.

Doch auch Willibald hat nun endlich, nach Jahren des Hungerns, sein kleines Stück Glück gefunden. Sieben kleine feine Geißlein, große Geißeln der Menschen und doch nur ein kleiner feiner hauchdünner Schnitt durch die Menschheit, haben jetzt beschlossen, dem armen warmen Wolf Gesellschaft und Geiselhaft zu leisten. Alle sieben Geißlein wollen sie Freunde auf kurze Lebenszeit vom alten kaltwarmen Wolf werden, seine verrosteten müden Kiefer wieder auf Vordermann bringen, ihn wieder einmal richtig waschen und mit allerlei ausgesuchten Leckereien aus ihren hausgemachten dampfenden Innereien füttern. Denn Willibald Wolf hat die sieben Geißlein zu sieben glücklichen Geiseln gemacht. Nun sitzen sie alle zu früher Stunde in trauter Runde und warten gefesselt und geknebelt auf die mahlenden Mühlen, welche Fleisch zu Fleisch faschieren. Endlich hat auch Willibald Wolf das bekommen, was er schon lange verdient hätte. Sieben kleine dampfend duftende luftig weichgedrehte augenverdrehende Spielkameraden, welche ihn so richtig glücklich und zufrieden machen. Rundherum hat er sich herzzerreißend und herzzerbeißend von seinen sieben Geißlein verabschiedet, sie eine nach der anderen im Kreis und im Schraubgewinde geschwind gedreht, durch die Mangel genommen, immer eine plagende Geißlein-Geisel nach der anderen darf wandern im schnell drehenden Kreisel voller metallener kleiner Zähne. Hui, wie dreht sich das Rad der Geschichte schnell und verschlingt ruckzuck ein Geißlein nach dem anderen, spuckt Blut und hausgemachte Innereien von glücklichdampfenden Geißlein entzweien. Immer tiefer wandern die dummen Ziegen im metallenen Magen von Willibald Wolf Richtung Wolf-Behagen. Noch ein kleines Schlückchen irisierendes Wolfram-Iridium auf nüchternen Magen. Ein Schlückchen in Ehren kann jetzt niemand mehr verwehren. Es knirschen die Knochen, kommen zögerlich durch die Metallschnecke gekrochen, es tropfen die zur Ader gelassenen verblassenden Geißlein, es schnalzen die Sehnen, erstarren im Dehnen, es blickt von vorn durch zahlreiche Öffnungen der Schnitter. Der Vorhang fällt, selbst dem Tod ist das Gemetzel zu bitter.

Jetzt ist Willibald Wolf, der alte arme warme satte Wolf wieder einsam. Aber satt ist er, der am liebsten mit dem Schatten vom Wolf tanzt, weil nach dem Schlückchen in Ehren sollst Du dem Totentanz Dein Händchen nicht verwehren. Die sieben Geiseln sind tot und Willibald kann endlich wieder in Ruhe mahlen. Im Leerlauf laufen die Geschäfte mehr schlecht als recht. Diese sieben Geißeln der hungrigen Wölfe, endlich mausetot, ziegentot. Und der große kleine Willi kann endlich beruhigt auf Mutter Geiß warten. Seine Lebensabschnittspartnerin, deren letzter großer Wurf aus sieben entzückenden Geißlein bestand, deren letzter Lebensabschnitt wohl demnächst gekommen sein dürfte. Natürlich weiß Mutter Geiß noch nichts von ihrem kleinen Stück Glück. Aber was Mutter Geiß nicht weiß, macht Willibald den Wolf jetzt schon ganz schön heiß. 

Und wenn sie nicht geborgen sind, dann kleben sie noch heute. An Willibald Wolf, dessen Wolfram-Iridium Legierung langsam abblättert. 

12.1.2012

Krawalle in London durch Olympisches Komitee verursacht

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 02:41


Schuldeingeständnis von Londons Olympia-Cheforganisator Sebastian Coe

Wie jetzt aus einem Geheimbericht der Königlich Britischen Feuerwehrbrigade KABUFF, welcher “Freie Zeit“, dem Blog für nachfüllbare Benzinfeuerzeuge und benzingetränkte Waschlappen, vorliegt, dürfte das Nationale Olympische Komitee von Großbritannien für die Krawalle in London und anderen englischen Städten im August 2011 hauptverantwortlich sein. Die Geheimakte “Hades hadert mit seinem Schicksal“, welche an das Britische Feuerwehrhaus, welches direkt Queen Elizabeth unterstellt ist und an den Brandschutzbeauftragten des Krawalle in London im August 2011 durch Olympisches Komitee verursacht. Brandbeschleuniger Paul Boegle deckt einen Riesenskandal auf. Lord Sebastian Coe, der Leiter des Organisationskomitees der Olympischen Spiele 2012 in London, hat inmitten seiner persönlichen Benzinvorräte beim Entzünden der Olympischen Fackel für ein vorolympisches Feuer gesorgt.Unterhauses gerichtet war, bringt dabei einige hochbrisante Details im Zusammenhang mit den Krawallen in der britischen Metropole ans Licht der Öffentlichkeit und birgt im wahrsten Sinne des Wortes Dynamit.

In einer schnell einberufenen Pressekonferenz von Lord Sebastian Coe, welcher als zuständiger Cheforganisator des Nationalen Olympischen Komitees unter anderem auch für die Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele 2012 in London die Verantwortung trägt, gibt der ehemalige 1500 Meter Olympiasieger und Weltrekordhalter über die 800 Meter jetzt zum ersten Mal unumwunden zu, dass der Auslöser für die randalierenden Menschen im August 2011 wahrscheinlich das unachtsame Entzünden der Olympischen Fackel war. Die schweren Unruhen durch hauptsächlich arbeitslose Jugendliche, welche bisher immer als die Auslöser für die vielen Autobrände galten und bei denen sogar ein komplettes Mobbing-Center solange terrorisiert wurde, bis es bis auf die Grundmauern niederbrannte, müssen deshalb nun wohl noch einmal in einem völlig neuen Licht betrachtet werden.

Welche Konsequenzen nun dem Olympischen Komitee und ihrem Cheforganisator drohen, wollte Prinz Harry, der für das Schwenken des Startschusses und das Abschießen der Zielflagge bei allen Ruderwettbewerben auf der Themse zuständig sein wird und zusammen mit seinem Bruder William den Eröffnungswalzer zu den Tönen seiner Combo “The Big Gasoline Royal Brothers feat. DJ J.R.” bei den Spielen tanzen wird, allerdings nicht sagen. Doch angesichts der Aussage von Kettenraucher Sebastian Coe, der schon während seiner aktiven Zeit als Spitzensportler auf der Mittelstrecke pro Runde bis zu sechs Zigaretten rauchte (im denkwürdigen Finale 1984 über die 1500 Meter schaffte er im Schlusspurt sagenhafte und sensationelle drei Camel ohne Filter in einem einzigen Lungenzug auf den letzten 100 Metern) geht die Sportpresse davon aus, dass dem Chef des Organisationskomitees schwerwiegende Konsequenzen bis hin zur Wegnahme seines Feuerzeugs drohen. “Yes, we are guilty. I have to apologize in the name of the National Olympic Committee for all the inconvenience. It was a great mistake to flame the Olympic Torch near to my private petrol supplies.

Das uneingeschränkte Schuldeingeständnis und die Tatsache, dass er sich ohne Vorbehalte für sein Fehlverhalten vor brennenden Kameras entschuldigt hat und nachher alle zu sich nach Hause zum Grillen einlud, dürften dabei sicherlich als strafmildernd gewertet werden. Doch weshalb Coe einen Probebrand des olympischen Feuers hinter seinen ganz persönlichen Benzinvorräten veranstalten wollte, bleibt mehr als rätselhaft.

Dass die Causa überhaupt bekannt wurde, ist dabei einem 46 Jahre alten Brandbeschleuniger der Glow Risc Investigations Special Unit G.R.I.S.U zu verdanken. Der Experte, der sich sogar in seiner Freizeit mit den Brandursachen beschäftigte, kam dabei dem Rätsel während der Zubereitung von vier Hotdogs für sich und seine Familie auf die Spur. Beim Betrachten einer Videoaufnahme fiel ihm auf, dass Sebastian Coe dabei mit dem für das Entzünden der olympischen Flamme vorgesehenen ehemaligen Weltklasse-Dreispringer Jonathan Edwards inmitten seiner privaten Benzinvorräte unsachgemäß mit offenem Feuer hantierte. Insider vermuten, dass Edwards schon einmal testen wollte, ob er mit der Olympischen Fackel in der Hand über Loch Ness hüpfen kann und danach vielleicht sogar mit einem Bein über Stonehenge kommt, ohne ins Stolpern zu geraten. Wie dem auch sei. “Freie Zeit“, der Blog für ebenerdige Kohlenmeiler und kettenrauchende Meilensteine, spricht vorsichtshalber die Empfehlung aus, bei den Olympischen Spielen auf das Anzünden der olympischen Flamme komplett zu verzichten und stattdessen lieber gemeinsam baden zu gehen. So oder so.      

6.1.2012

Ich weiß, was du letztens mit Dr. Sommer getan hast

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 15:43


Bravo“, das anerkannte Fachblatt für angehende SexualtherapeutInnen, wird erpresst

Wie erst jetzt durch die Boulevard-Druckpresse bekannt wurde, sieht sich “Bravo“, das Magazin für sexuelles “Juhu” und stimulierendesIch kommeeeeeeeeeeeeeeee gleieieieich!“, mit einem unbefriedigten Erpressungsversuch korpuliert. Die Jugendzeitschrift, welche schon Adam und Eva bei Stellungsspielen im Freien unter einem Ich weiß, was du letztens mit Dr. Sommer getan hast. Paul Boegle kommt einer rätselhaften Mordserie rund um das Verschwinden von “Bravo”-Sexualtherapeut Doktor Sommer auf die Schliche.Apfelbaum durch gute Ratschläge und hilfreiche Tipps zu einem gefüllten Apfelkuchen und gekochten Rippchen verhalf, muss sich nun im Zusammenhang mit dem rätselhaften Verschwinden von Doktor Sommer massierte Vorhautwürfe gefallen lassen. Der oder die unbefriedigten Erpresser haben in einem Bekennerschreiben an die “Bravo”-Ejakulation unter der mehr als rasierten Überschrift Ich weiß, was du letztens mit Dr. Sommer getan hast gedroht, Hinweise, welche mit dem spurlosen Schlucken vom Erdhoden in Verbindung gebracht werden können, an “Freie Zeit“, den Blog für handgefertigtes Petting und industriell hergestellten Pudding, weiterzugeben.

Doktor Sommer, der zusammen mit einigen jungen und sehr frigiden Menschen, welche er vor dem ersten Orgasmus bewahrt hatte und die seither vor lauter Dankbarkeit die hauseigene Samenbank reinigen, sich gegenseitig ungustiöse Pickel ausdrücken und diese dann gegenseitig und miteinnder mitessen sowie in den Ferien von Doktor Sommer, den sogenannten Sommerferien, mit diesem immer eine dunkle Küstenstraße hinauf und hinunter fahren, ohne zu wissen, weshalb sie das machen, wird laut Krimivaginalpolizei bereits seit fast neun Monaten gesucht. Julie Caesar, Helen Birne, Barry Huckle und Ray Charles, welche eingehend von der Sonderkommission über die herrschenden Sexualpraktiken befragt wurden, konnten jedoch glaubhaft versichern, dass sie sowohl  in der Regel als auch während anderer Zyklen mit dem verschwundenen Sexproblem nichts zu tun hätten.

Der schwer beschäftigte Polizeivibrator dazu in einer sehr kurzen Stellung: “Die jungen Menschen haben für den fraglichen G-Punkt alle ein hieb- und stichfestes Tampon in der Tasche. Wir haben im moment keine Ahnung, in welchem Intimbereich sich der Herr Doktor befinden könnte. Schön langsam müssen wir das Schlimmste befruchten.” Angesprungen auf die Frage, was es denn mit diesem libidösen Bekennerschreiben auf sich haben könnte, wollte sich der stellvertretende Kriminaloberpenisbruch nur sehr oral äußern, ohne jedoch eine anale Schlussfolgerung abzuspritzen: “Natürlich gehen wir auch diesen Knutschflecken nach. Aber ich sage es gleich so, wie es wahrscheinlich auch gleich so ist, wenn ich es gesagt habe. Dass die Erektion von Bravo etwas mit der Intimrasur zu tun hat, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Die kriegen eigentlich schon seit Jahrzehnten keinen mehr hoch, warum sollten die also gerade jetzt mit dem Stimulieren von Herrn Doktor Sommer in Zusammenhang stehen. Nein, ich denke dauernd an Sex, also muss da was anderes darunter liegen. Ich, nein, ich glaube, wir alle können nur hoffen und zu Gott kneten, dass der liebeswütige Doktor den Scheidenkrampf noch nicht verloren hat.

Weshalb jedoch dann “Bravo” von Unbemannten mit eben jenem “Ich weiß, was du letztens mit Dr. Sommer getan hast” erpresst wird und welche geheimnisvollen Paul Boegle liest gerne die “Bravo”. Und er behauptet: “Ich weiß, was du letztens mit Dr. Sommer getan hast!” Das spurlose Verschwinden von “Bravo” Doktor Sommer und ein rätselhaftes Bekennerschreiben.Informationen noch in der Unterhose stecken, welche bei genauerer Belüftung immer ziemlich nach Fisch stinkt, wird hoffentlich demnächst gelöst werden. Dass es sich höchswahrscheinlich bei dem Erpresserbrief nur um leere fahrende Trittbretter handelt, welche durch einen vorgetäuschten Orgasmus vielleicht nur an ein kostenloses Jungfernhäutchen kommen wollen, ist dabei durchaus im Bereich des vorzeitigen Samenergusses.

Seltsam ist allerdings, dass in der Zwischenzeit Julie Caesar ausgerechnet an den Iden des März einem schrecklichen und bis heute verklärten Koitus interruptus durch einen korrupten und bis heute flüchtigen Koi-Karpfen zum Opfer fiel. Ebenfalls von Interesse mit dem Verschwinden von Doktor Sommer könnte sein, dass der zweite Jugendliche Barry Huckle vor zwei Wochen durch den abnormen Eierbecher Huckleberry Finn bis zur Unkenntlichkeit ausgelöffelt wurde und nur die leere Schale unter einem hünenhaften Haufen Hühnerhaufen gefunden wurde. Dass aber vor drei Tagen auch noch de liebreizende Helen Birne beim gemeinsamen Mittagsmahl durch eine vergiftete Birne Helene die blonden Locken mitsamt dem dazugehörigen Eierschädel für immer auf die Tischplatte krachen ließ, macht den Fall doch ein kleines bisschen bedenklich. Obwohl Mutter Gertrude Glüh Birne und Vater Williams Christ Birne eher von einem Zufall mit vollem Mund sprechen, sehen die mit dem Fall betrauten Onanisten eine unmittelbare Verbindung zu den mordsmäßig Fällen. “Freie Zeit“, der Blog für freudige Triebhaftigkeit und Freud’sche Triebtheorien, bleibt an der Sache natürlich dran. 

23.12.2011

Heiliges Dreikönigsspringen wegen Verletzung abgesagt

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 08:46


Vorderspringer Balthasar Bjoerndalen wegen Bremsfallschirm-Problem außer Gefecht

Heiliges Dreikönigsspringen wegen Verletzung abgesagt. Die Heiligen Drei Könige können laut Meldung von Paul Boegle wegen einer schweren Verletzung ihres Vorspringers Balthasar Björndalen ihren Titel der letzten fast 2000 Jahre nicht verteidigen. Obwohl sich Mittelspringer Melchior Morgenstern und Hinterspringer Kaspar Ole Einar Kofler trotz der Verletzung mit Hochdurck nach einem Ersatzspringer umsehen, dürfte das Heilige Dreikönigsspringen ohne die erfolgreichsten Heiligen Drei Könige aller Zeiten und ein paar Zerquetschte stattfinden.Das Heilige Dreikönigsspringen muss dieses Jahr ohne die haushohen Titelfavoriten vom donnernden Sprungbalken gehen. Denn die Titelverteidiger der letzten 1952 und ein paar zerquetschten Jahre können aufgrund einer Sprungverletzung ihres Vorderspringers Balthasar Bjoerndalen nicht an den Start gehen. Obwohl sich Mittelspringer Melchior Morgenstern und Hinterspringer Kaspar Ole Einar Kofler trotz der Verletzung mit Hochdruck nach einem Ersatzspringer umsehen, dürfte das Heilige Dreikönigsspringen ohne die erfolgreichsten Heiligen Drei Könige aller Zeiten und ein paar zerquetschten Zeiten stattfinden. Denn mit Ersatz-Hinterspringer Johann Nepomuk Hinterseher, der eigentlich als Ersatz-Mittelspringer hinter dem Vorderspringer und vor dem Hinterspringer bzw. seinem Ersatz, dem Ersatz-Hinterspringer, seit etwa 1952 und ein paar zerquetschten Jahren auf seinen Ersatz-Einsatz gewartet hat, kann ebenfalls nicht am Schanzentisch Platz nehmen. Denn der Ersatz-Hinterspringer hat beim Platz nehmen am reich gedeckten Schanzentisch seinen Ersatz-Hinterspringer Mittelfinger ungelogen bis zum Daumen umgebogen, was dazu führte, dass sich sämtliche Balken bis zum Himmel bogen.

Balthasar Björndalen, der auch schon die 427 und ein paar zerquetschten letzten Einzelspringen des Heiligen Einkönigsspringen sowohl auf der größeren Kleinschanze und der daneben stehenden kleineren Großschanze für sich entscheiden konnte, zeigte sich natürlich gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für Punktlandungen Komma Strichmännchen, tief enttäuscht. “Ich wusste schon beim Absprung von der Übungsschneekanone, dass irgendwas mit meinem Kanonenfutter nicht passt. Es war mir auf einmal viel zu groß. Mit dem Bremsfallschirm vom Stern von Bethlehem stimmt schon seit Jahrhunderten irgendwas nicht mehr. Und bei der Landung habe ich mir dann halt die große ein paar kleinere zerquetschte Zehen gequetscht. Es ist natürlich irrsinnig schade, weil mit dem neuen Myrrhe-Material hätten wir die Konkurrenz sicherlich bis ins Alte Testament zurückgeschossen.

Dass die Heiligen Drei Könige dieses Jahr beim Dreikönigsspringen nicht springen können, ist insofern äußerst schade, weil sich die zahlreichen Skisprungfans bereits im Vorfeld Das Heilige Dreikönigsspringen muss dieses Jahr ohne die Heiligen Drei Könige vom Balken gehen. Paul Boegle hat sich mit dem verletzten Vorspringer Balthasar Bjoerndalen über die Zukunft unterhalten. Unser Archivbild unseres Sportreporters Paul Boegle, der Telemark des Teleobjektivs, zeigt die letztjährige Wertung durch die Punktrichter. Viermal 20,0 und einmal sogar ein unglaubliches Matthäus-Evangelium 20,25-28 und ein paar Zerquetschte brachten die Skisprungbegeisterten geradezu in ekstatische Quetschzustände.wieder auf traumhafte Höchstnoten gefreut haben. Natürlich ist es fraglich, ob sie den sensationellen Punkterekord des letzten Springens noch einmal hätten überbieten können. Das Archivbild unseres Sportreporters Paul Boegle, dem unbestrittenen Telemark des Teleobjektivs, zeigt die letztjährige Wertung durch die Punktrichter, ein geradezu historischer Moment der Sportgeschichte. Viermal 20,0 ohne Zerquetschte und einmal sogar ein unglaubliches Matthäus-Evangelium 20,25-28 und ein paar Zerquetschte brachten die Skisprungbegeisterten geradezu in ekstatische Quetschzustände. Dass die Wertung des Punkterichters aufgrund des sehr strengen Reglements auf 20,25 abgerundet wurde, weil Prim- und Sekundärzahlen nicht gestattet sind, tat der Begeisterung keinen Abbruch.

In diesem Zusammenhang möchte “Freie Zeit“, der Blog für kurzweilige Pausenfüller und einzeilige Preisknüller, noch einmal darauf hinweisen, dass auch beim diesjährigen Heiligen Dreikönigsspringen, welches wegen der Absage der Heiligen Drei Könige kurzerhand in Heiliges Dreikönigs-Gedächtnisspringen umbenannt wurde, wieder erstklassige Friedenstauben zu besonders günstigen Preisen für besonders preisliche Günstlinge zu erwerben sind. Selbstverständlich wie immer in gewohnt guter Qualität und aus garantiert bio-katholischem Anbau mit dem anerkannten Echtheits-Pontifikat. Wer sich dabei entscheidet, fünf Friedenstauben zu bezahlen, bekommt sage und schreibe drei Stück ausgehändigt. Da heißt es natürlich zuschlagen. Aber achten Sie bitte drauf, dass Sie die erschlagenen Tiere nicht in der Einflugschneise des zum ersten Mal startenden Kometen liegen lassen. Die Probleme mit dem Bremsfallschirm dürften noch nicht vollständig behoben worden sein.

13.12.2011

Hobelpreis-Verleihung in Stockholm mit Überraschung

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 09:52


Hobelpreis geht an Außenseiterin Dorothea Doppelhobel-Ständerbohr

Die jährlich im Stockholmer Konzerthaus über die Bühne gehende Hobelpreisverleihung endete bis auf eine wirklich saftige Überraschung mit der erwarteten Würdigung der Favoritinnen und aussichtsreichsten Kandidaten für den diesjährigen Hobelpreis in den Kategorien Dünnbrettbohren im Dickdarmverfahren, Oberflächlichkeitsbehandlung von Fertigteil-Anpöbeln unter Zuhilfenahme von Messing-Scharmützeln und einarmiges Tischkreissägen mit vier abgetrennten Fingern. Unter den tadellos gebeizten Augen von Paul Boegle exklusiv aus Stockholm. Die Hobelpreis-Verleihung im Stockholmer Konzerthaus durch Schwedens Heimwerkerkönig Carl Gustaf Schraub von Zwinge dem Dreieinhalbten in den Kategorien Dünnbrettbohren im Dickdarmverfahren, Oberflächlichkeitsbehandlung von Fertigteil-Anpöbeln unter Zuhilfenahme von Messing-Scharmützeln und einarmiges Tischkreissägen mit vier abgetrennten Fingern.Schwedens Heimwerkerkönig Carl Gustaf Schraub von Zwinge dem Dreieinhalbten, welcher die Preisträgerinnen und Titelquerulanten mit dem begehrten von Tischlermeister Alfons Hobel (nicht vernagelt und verholzt mit Alfred Nobel!) mit  gestifteten Hobelpreis in einer mehr als achtstündigen Zeremonie, nur unterbrochen von einer 30-minütigen Mittagspause in der Werkskantine des Konzerthauses, auszeichnete, durften TischlermeisterInnen vor der internationalen Furnierpresse die begehrten und mit sage und schreibe zwei nagelneuen Mittelhandknochen-Prothesen dotierten Hobelpreise mit den restlichen und verbliebenen Fingern entgegennehmen und sich über eine erstklassige medizinische Versorgung freuen.

Der einfach bestens gelaunte und mehrfach noch besser geleimte Festredner, welcher stolz die neu installierte Späneabsaugung präsentierte und von der eigens für diesen Tag selbst gebastelten Raumspartreppe ergreifend raumgreifend um sich griff und von einem sehr schönen Arbeitstag sprach, begann bereits nach der Frühstückspause mit den zu vergebenden Hobelpreisen.

Dass Eugène de la Versenker, wohl der aufstrebende Schreiner in der elitären und raren Zunft und Kunst des Hirnholzhobelns mit fehlender Großhirnrinde den Hobelpreis in der Kategorie “Pendelvorschubhubschraublaubsägen” gewonnen hat, war den ExpertInnen schon seit langer Zeit klar. Dies mag daran liegen, dass die ExpertInnen für die Wahl zuständig waren und deshalb schon vorher wussten, dass sich Eugène de la Versenker, der nach Bekanntgabe der Jury von seinen zahlreichen Fans im Publikum mit ohrenbetäubendem Kettensägenmassaker gefeiert wurde, gegen die schwache Konkurrenz durchsetzen würde.

Ebenfalls wenig überraschend dürfte die Wahl von Margarete Schüttelfrost-Langloch sein. Die Grande Dame der tischlernden Elite, welche mit ihren aufsehenerregenden Entwürfen und detailgenauen Design-Skizzen schon unzählige Frankfurter Würstchen im Fertigteileverfahren in den dazugehörigen gevierteilten Frankfurter Küchen mit viel Sinn für das Kettenfressen und noch mehr Liebe zum Oberfressen bis an den Rand des Machbaren fräste und fraß, war überglücklich und dankte in ihrer Laudatio ihren beiden Schattennutfräsen für die unglaublich verfressene Fräß-Unterstützung während all der Fräßorgien. “Ich weiß, dass ich ohne meine verfressenen Fräßen, die mich zwei Schatten auf all meinen Nuten begleiten, nicht heute hier stehen würde. Doch mein Dank gilt genauso meiner Spanabsaugung, ohne die ich hier und heute nicht heute und hier stehen würde. Doch ich kann mit Stolz hier heute sagen, dass ich gestern schon genau wusste, dass ich einen Tag später, also heute, hier stehen würde. Ich danke deshalb dem Hobelpreis-Kommitee, dass sie mich schon gestern hier informiert haben, dass ich heute hier stehen würde.” Mit einer leichten Verbeugung nahm Margarete Schüttelfrost-Langloch den mit 15 Sägeblättern Hobelpreis-Verleihung in Stockholm mit Überraschung. Die jährlich im Stockholmer Konzerthaus über die Bühne gehende Hobelpreisverleihung mit dem begehrten von Tischlermeister Alfons Hobel gestifteten Hobelpreis durch Schwedens Heimwerkerkönig Carl Gustaf Schraub von Zwinge dem Dreieinhalbten. Paul Boegle ging leider leer aus.kopierten Hobel aus der fehlenden rechten Hand von Heimwerkerkönig Carl Gustaf Schraub von Zwinge dem Dreieinhalbten entgegen, welcger daraufhin sehr launig und humorvoll mit dem Stumpf ins Publikum wedelte und sagte: “Jetzt wissen Sie Flachzangen endlich, warum ich der Dreieinhalbte heiße.“ 

Doch der diesjährige Hobelpreis bot auch eine handfeste und fingerlose Überraschung. Denn Fräulein Dorothea Doppelhobel-Ständerbohr aus dem kleinen Örtchen Wechselakku am rechten Winkel wurde mit dem Hobelpreis in der Kategorie “Japanisches Feinkostsägen im Akkordbetrieb” ausgezeichnet. Aus der letzten verbliebenen Fingerkuppe mit angenähtem Zeigefinger der linken Hand von Heimwerkerkönig Carl Gustaf Schraub von Zwinge dem Dreieinhalbten nahm sie vollkommen leimgelöst und kantengeschliffen den Preis für ihr Lebenswerkzeug entgegen und kotzte vor lauter Aufregung Carl auf die Stahlkappen seiner Arbeitsschuhe. Mit tosendem Applaus wurde Dorothea Doppelhobel-Ständerbohr dann in den verdienten Feierabend geschickt. Keine Minute zu früh, denn die Werkssirene des altehrwürdigen Stockholmer Konzerthauses ertönte nur wenige Sekunden später und alle machten sich auf den Nachhauseweg. Eine wunderschöne Hobelpreisverleihung fand ihr Ende.    

30.11.2011

Peter Pan tötet Captain Hook im LSD Rausch

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 20:15


Drogenparty im Nimmerland endet tödlich

Der beliebte Captain Hook, welcher erst vor kurzer Zeit noch zusammen mit Käpt’n Blaubär, dem Blaublütigen, Käpt’n Balu, dem Tollwütigen und dessen tollwütiger Crew auf schwankenden blanken Planken stand, als Captain Future, der Zukunftsträchtige von Captain Morgan, dem Mittelprächtigen am Hauptsegel aufgehängt wurde, ist tot. Nebenbei gesagt, wie auch schon Bernd das Brot, doch das war eine andere röstfrische Geschichte.

Der väterliche Freund des als äußerst arbeitsscheu geltenden Peter Pan musste jetzt sein Leben lassen, als er selbstlos versuchte, seinen Ziehsohn von den Drogen weg zu bekommen, an denen der genauso gerne hing wie Käpt’n Iglo, der Fischäugige und eben Captain Future, der Frischgehaltene, am Hauptsegel, von dem wir schon sprachen. Der bei seiner Belegschaft angesehene Captain wurde letzte Nacht von seinem erstbesten Steuermann zusammen mit Peter Pan in der Kombüse aufgefunden, als der gerade dabei war, aufgrund eines unbestimmten Hungergefühls in der Magengegend Herrn Kapitän zur See Hans Heinrich Hook fachgerecht zu tranchieren, um ihn Peter Pan, ein arbeitsscheuer Drogensüchtiger aus Nimmerland, tötet seinen Ziehvater Captain Hook im LSD Rausch. Paul Boegle war bei der Verhaftung dabei.dann gemeinsam mit der ebenfalls schwerstens drogensüchtigen Fee “Glöckchen”, einer Schwester von Dressurreiterin Santa Fee aus Saas Fee und dem schon wegen tausendfacher Kindesmisshandlung einsitzenden Santa Claus, in der Fritteuse knusprig und goldgelb zu frisieren und mit Ketchup zu verspeisen. Dass Hans Heinrich Hook nicht vollkommen aufgeweicht und knusprig zart gebacken in den sauren Magensäften von Peter Pan und seinem fliegenden Flittchen Gertrude Glockendock-Trockenschlag (geborene Gundula Lockenstab) wie der bürgerliche Name der drogensüchtigen Fee eigentlich lautet, auf Nimmerwiedersehen verschwand, ist dabei dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass nach 20:00 Uhr auf dem Schiff nur Kriechstrom vorhanden ist und deshalb das Zubereiten von Speisen erheblich länger dauert als tagsüber, wenn rasante Stromschnellen zur Verfügung stehen. 

Peter Pan, für den bisher die Jungfräulichkeitszumutung, Altherrenvermummung und Unschuldsvermutung gilt, konnte laut Staatsanwaltschaft noch nicht einvernommen werden, weil er sich immer noch für unbestimmte Zeit auf einem aufregenden LSD-Trip befindet und wegen solch einer Lappalie nicht seinen Urlaub unterbrechen möchte, was “Freie Zeit“, der Blog für rosarote Elefanten und himmelblaue Warzenschweine, jedoch durchaus verstehen kann. Bei der Einvernahme der ebenfalls an Steuerbord befindlichen Wendy Darling und deren Brüder John und Michael Darling, zwei blinden Passagieren, welche jedoch nach Meinung der Polizei bestens sehen können und wahrscheinlich gar keine blinden Passagiere seien, sagten diese einhellig aus, dass sie weder etwas gesehen hätten und sich auch sonst an nichts erinnern können. “Es ist natürlich gut möglich, dass die schon was gesehen haben, aber jetzt diesen kleinen, räudigen, arbeitsscheuen, verfluchten, drogensüchtigen, nichtsnutzigen, hundsgemeinen, verlogenen Mistkerl decken wollen. Der hat sein ganzes Leben noch nichts gearbeitet, fliegt jeden Tag im LSD-Rausch durch die Gegend und sieht grüne Krokodile, die scheinbar ticken. Der hat sie nicht mehr alle.” Der erstbeste Steuermann, welcher seinem zweitbesten Bootsmaat das Ruder in die Hand gibt, versteht die Welt in Nimmerland und auch sonst nicht mehr, weil er aufgrund einer angeborenen Taubheit die Welt noch nie verstanden hat. Als er endlich sein Trommelfell gestimmt hat, beginnt er mit langsamen Schlägen, das Totenlied für den toten Captain Hook auf dem Fell zu trommeln.  

Captain Hook hinterlässt 422 arbeitslose Piraten, einen arbeitslosen Haken, einen wunderschönen arbeitslosen Federhut, mehrere arbeitslose Pistolen, einen arbeitslosen Degen und ein ratloses Krokodil samt eingebautem Wecker. “Freie Zeit“, der Blog für steife Brisen, brisante Streifen, rosarote Feldhamster, himmelblaue Feldbetten, frittierte Seebären und labile Segeltörns, ist natürlich mit den Gedanken und den Planken bei den halbweichen Angetörnten und unzähligen von Peter Pan geschwängerten Meerjungfrauen. Ob Peter Pan allerdings seiner gerechten Strafe zugeführt werden kann, ist mehr als fraglich, da er zum Zeitpunkt der Tat noch im Kindesalter war und deshalb als strafunmündig gilt. 

22.11.2011

König der Löwen wird staatlich geprüfter Bettvorleger

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 10:22


Im Streit mit seinem Dompteur mit Teppichklopfer erschlagen

Der unbestrittene und einzig wahre König der Löwen ist tot! Die Katze ist definitiv mausetot und unwiderbringlich ausgelöscht wurde bei der letzten zirkusreifen Vorstellung seines Lebens sein königliches Großkatzenleben. Insider der Szene sprechen davon, dass sich das Drama schon lange angekündigt hatte. Denn der permanente Streit mit seinem Dompteur sorgte bereits in der Vergangenheit für mehrere unschöne Szenen in der Manege. Immer wieder kam es während der Darbietungen zu handfesten Auseinandersetzungen, welche meist damit endeten, dass sein Dompteur ihm das schöne Katzenfell gerbte. Doch was sich jetzt den kleinen Besucherinnen und großen König der Löwen ist tot. Laut Augenzeuge Paul Boegle wurde der unbestrittene Herrscher der Wildnis und der Zirkusmanege von seinem Dompteur im Streit mit einem Teppichklopfer erschlagen. Die Welt trauert um den König der Löwen.Zuschauern bot, grenzt an Sadismus. Denn der König der Löwen wurde von seinem Herrn und Gebieter förmlich hingerichtet. Laut Augenzeuge Paul Boegle, welcher sich gerne in den Zirkuszelten dieser Welt herumtreibt, wurde der Löwenkönig dabei solange mit einem Teppichklopfer malträtiert, bis er auch das letzte Staubkorn von sich gab und sein königliches Leben gleich dazu.

Der hat ihn förmlich windelweich geklopft. Am Schluss hab ich geglaubt, der prügelt ihm auch noch die letzte Mahlzeit aus den Eingeweiden. Es war schrecklich. Ganz furchtbar furchtbar. Aber ich hab mich nicht getraut, irgendwas zu tun, weil ja gleich die Vorstellung mit dieser hübschen Seiltänzerin begonnen hat. Weil, wenn die so da oben auf dem Seil tanzt, macht mich das immer so richtig geil. Das konnte ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Gut, das mit dem toten Löwen hätte mich wahrscheinlich auch ganz geil gemacht, aber eben nicht ganz so geil. Löwe hin und König her, aber wenn die Kleine da oben so vor sich hin balanciert, muss ich eben Prioritäten setzen. Schließlich geht es mir ja hier ums Prinzip. Sie verstehen das hoffentlich? Es geht schließlich immer nur ums Prinzip. Das hab ich mein ganzes Leben so getan. Immer geht es mir nur ums Prinzip. Das hat jetzt nichts mit Wegschauen zu tun, schließlich habe ich da so meine Prinzipien. So wie jeder die hat. Die anderen schauen natürlich immer weg, aber ich sicher nicht. Ich hab mir das ganz genau angeschaut. Wahrlich ein Engel, dieses Mädchen. Besonders zwischen den Schenkeln ganz zauberhaft. Kaum zu glauben, was die so alles leisten müssen. Diese Akrobatik ist natürlich auch nicht schlecht. Aber alleine diese Schenkel. Da muss man eben Prioritäten setzen. Sie wissen ja, das Prinzip und so.

Freie Zeit“, der Blog für gefallene Engel und tote Könige, kann den freundlichen Herrn nur allzu gut verstehen. Was wäre denn so ein Zirkus ohne gesetzmäßige Prinzipien. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder nur das tut, was gerade so in den Kram passt? Nein, nein, Prinzipien müssen sein. Tote Löwen hin und schwebende Engel her.

Der tote König der Löwen wird im Moment noch von den letzten Resten seiner Henkersmahlzeit befreit und kommt dann bei ebay oder wo auch immer als Bettvorleger unter den Hammer. Sofern er die staatliche Prüfung für staatlich geprüfte Bettvorleger besteht, woran aber niemand zweifelt. Was mit dem toten Dompteur geschieht? Keine Ahnung, aber wahrscheinlich wird er den Löwen zum Fraß vorgeworfen. Und ein kleiner Engel tanzt unter den Wolken und sieht mit toten Augen auf den ganzen Zirkus herab. Die Welt ist um eine Attraktion ärmer. 

14.11.2011

Zitteraal mit Schüttelfrost in Fischfabrik eingeliefert

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 11:39


Trotz Blitzschutzimpfung hat es ihn voll erwischt

Zitteraal Adelbert Mohamed “Mohamed Aali” Elektroplax hat letzte Nacht der Schlag voll ins Gesicht und fast zeitgleich hinter die Kiemen getroffen. Sozusagen mit einem einzigen exorbitanten Schlag veränderte sich sein komplettes Leben, welches nun am Nylonfaden hängt. Während einer illegalen Schlämmerei an einem streng geheimen Laichplatz mit vier Grundelbarschen wurde der wegen seines exzessiven Lebensstils verschriene Fisch nun Opfer seiner selbst. “Das haut das stärkste Seepferd um! Wenn du dauernd gegen den Strom schwimmst, bist du natürlich ziemlich anfällig gegen sowas.” Mike Hammer, der angeheiratete Zwillingshalbbruder des kürzlich unter tragischen Zuständen verstorbenen Donnergottes Thor, der Opfer eines gewaltigen Einschlags während einer Notfallmaßnahme am Zitteraal wurde mit akutem Schüttelfrost in Fischfabrik eingeliefert. Doch dank guter Autobatterien steigt die Spannung jetzt schon wieder. Paul Boegle wünscht gute Besserung und danach guten Appetit.hauseigenen Donnerbalken wurde und dabei unter den batteriebetriebenen Hammer kam, bringt es auf den Punkt. “Doch glücklicherweise steigt die Spannung jetzt schon wieder! Die Autobatterien, was die da haben, sind einfach sagenhaft. Sicher, dem Aali steht das Wasser zwar immer noch nicht bis zum Hals, aber das wird schon wieder. Noch zwei-, dreimal am hauseigenen Defibrillator und der Fisch hat den Schock seines Lebens. Zumindest wünschen wir ihm alle das.

Freie Zeit“, der Blog für nackte Afterflossen und blanke Hintergedanken, hat Muhamed Aali natürlich auf der Intenfischstation besucht, wo er sich mit seinem Flimmernachbarn, einem kapitalen Kabeljau, welcher zu lange an einem Leberhaken hing und dabei beim Verschlucken eines daran befindlichen reinrassigen Köters fast erstickte, erholt und nach den Strapazen der Niederspannung hoffentlich bald verwesen genesen wird. Dass die Rekonvaleszenz sicherlich nicht von heute auf morgen gelingen kann, dürfte eigentlich jedem, welcher selbst schon einmal an der Autobatterie hing und überbrückt wurde, klar sein.

Aber das mit der Schlämmerei kann der sich in nächster Zeit abschminken. Sauerstoffarme Kost, nur wenig trübes Wasser und maximal 450 Volt pro Stoß, sonst schwimmt der bald mit dem Bauch nach oben. Und selbstverständlich keine ausgedehnten Saufgelage, keine Schlammschlachten und vor allem keine exzessiven Laichgelege. Und außerdem empfehle ich eine vierwöchige Wurmkur. Am besten Bandwürmer am laufenden Band.” Der behandelnde Hauselektriker blickt mit strenger Miene auf den aus dem Wasser geschöpften erschöpften Fisch, während er ihm behutsam eine neue Infischion zwischen die Kiemen setzt. Dann nimmt er das Fieberthermometer aus dem Fischmaul und schaut auf die Anzeige. “40,8 Prozent Quecksilbergehalt. Viel zu hoch. Kein Wunder, dass da der Blitzschutz völlig versagt hat. Null Erdung vorhanden. Und das im Wasser.” Mit geübten Handgriffen schließt er ihn an den Defibrillator an und versetzt ihm den Schock seines Lebens.

Die anschließende Seebestattung fand im schleimigen Kreis der etwa 23000 Angehörigen statt.

13.11.2011

Seebestattung mit Stapellauf und bordeigenen Torpedos

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 06:03


Friedhofsstimmung auf dem Nullpunkt muss nicht sein!

Wer kennt das nicht? Man freut sich seit langer Zeit, manche Menschen sogar ein ganzes Menschenleben lang und das seit der eigenen Geburt, auf das eigene bescheidene Verscheiden. Und dann kommt endlich der große Sterbetag und man ist happy und glücklich, endlich und vielleicht zum ersten Mal im Leben im Mittelpunkt zu liegen. Doch was viele zukünftigen Leichen nicht wissen: Die lieben Angehörigen scheren sich einen Dreck um den eigenen verbliebenen Dreck. Hinein in den Sarg aus Pappmaché, recycelbarem Damit die Friedhofsstimmung nicht am Nullpunkt landet. Paul Boegle macht sich Gedanken über Ihr dankenswertes Abdanken und übernimmt das Denken für Ihr Versenken. Mit einer Seebestattung wird die eigene Beerdigung zum tödlichen Stapellauf.Verpackungskarton oder, wenn es ganz gut läuft und liegt, vielleicht sogar ein Sarg aus Laminat mit Nut und Feder. Für die sehr Glücklichen unter uns zusätzlich noch mit Trittschalldämmung und im allergünstigsten Fall einer Kellerwand-Flämmung, damit die eigene Beerdigung im Kreise der angehörigen Schwerhörigen nicht zur Belastungsprobe wird. Doch um sich solch eine 1,80 Meter tiefe Enttäuschung zu ersparen, gibt es eine Vielzahl an nützlichen Tipps, damit der letzte Tag zum schönsten Tag wird und Sie diesen in schöner Erinnerung behalten.

Doch damit die eigene Entsorgung nicht zur unschönen Entsargung wird, sollten Sie sich vielleicht schon vorher Gedanken über Ihr Abdanken machen. Wer möchte denn nicht das eigene Ableben zum Höhepunkt des eigenen Vollstreckungsurteils machen. Aber weil viele zeitlich abgeschossInnenen ZeitgenossInnen mit solcherlei DingInnen und KlingelingInnen völlig überfordert sind, hat sich wieder einmal “Freie Zeit“, der Blog für lehrreiche Exkursionen und kurze Überlandfahrten, diesem Thema angenommen und macht sich deshalb die allerschönsten Gedanken über Ihr dankenswertes Abdanken und übernimmt deshalb das Denken beim Versenken.

Wer übrigens beim großen Gewinnspiel “Traumhafter Langzeiturlaub in einem der schönsten Untererde-Paradiese” die ausgeschiedene ausgeschriebene Luxus-Tauchreise nicht gewonnen hat und deshalb nicht zu den glücklichen Eingegrabenen gehört, sollte sich trotzdem trösten. Denn ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen, dass es eigentlich viel schönere Destinationen für die letzte Reise gibt.

Was halten Sie z.B. von einer tollen und exklusiven Seebestattung? Ja, Sie haben richtig gelesen! Eine wundervolle Beerdigung, wo Ihnen das Wasser so richtig bis zum Hals und bei Flut sogar noch darüber steht. Salziges Meereswasser, welches fröhlich plätschernd aus den toten Glubschaugen gluckert und Sonne, Sand und Meer, soweit die Augenhöhle reicht. Eine Brise frische und gesunde Meeresluft, welche Ihnen um den braungebrannten Nasenknorpel weht. Der leichte Wind, der Ihnen sanfte Abkühlung der Schädelknochen bringt (Toupet gut befestigen nicht vergessen!). Wer es besonders unvergesslich mag, bekommt natürlich auch den eigenen Stapellauf und mit einer Magnumflasche selbst gebrautem Weihwasser wird der wasserdichte Sarg sogar getauft. Denken Sie jedoch daran, dass so ein Stapellauf immer eine kritische Situation ist und halten Sie sich dementsprechend gut fest. Bleiben Sie am besten ruhig liegen und vermeiden Sie unnötige Bewegungen (Modell “Crying Dutchman” mit Airbag gegen Aufpreis). Machen Sie vorher vielleicht noch ein ziemlich großes Kapitänspatent, mit dem Sie über sämtliche Ozeane schippern oder rudern können. Ansonsten dürfen Sie nämlich nur auf dem viel befahrenen Rhein-Main-Donau Kanal fahren.

Und mit zwei bordeigenen Torpedos bewaffnet (Sargmodell “Lying Matschman” gegen Aufpreis) haben Sie die Möglichkeit, auf alles zu schießen, was Ihnen so vor den Sarg kommt. Schalten Sie das Sonar ein, schielen Sie durch den Sextanten (Sargmodell “Drying Glubschman” gegen Aufpreis) und rücken Sie die im Preis inbegriffene Matrosenmütze (Sargmodell “I am sailing” mit Rod Stewart Autogrammkarte gegen Aufpreis) zurecht und messen Sie sich gegen Atom-U-Boote aller Klassen. Machen Sie Jagd auf “Toter Oktober” oder bringen Sie mit einem gezielten Schuss die nagelneue “Rainbow Warrior” von Greenpeace zur Strecke. Kein Mensch wird auf Sie kommen und alle Welt wird glauben, dass die französische Kriegsmarine wieder zugeschlagen hat. Der Sarg hält jedem Wasserdruck bis zu einer Tauchtiefe von sage und schreibe 7,35 Meter stand und lässt sich durch das eingebaute Periskop spielend leicht beim Massakrieren mavörieren. Selbst schwerer Seegang und Sturmböen bis zu 14 km/h machen Ihrem schwimmenden Gebeine-Container nichts aus.

Sollten Sie allerdings zu Seekrankheit neigen, empfiehlt es sich, eine ausreichende Menge Zäpfchen im Sarg zu bunkern. Und versuchen Sie möglichst, am Tag Ihrer Abreise ausgeschlafen an Bord zu erscheinen und nicht mit allzu vollem Magen. Für besonders sensible Tote: Liegen Sie nicht am Heck oder Bug des Sarges, sondern möglichst mittsargs, um die Schaukelbewegungen besser zu ertragen. Und sollten Sie sich dennoch dafür entscheiden, ein kleines Zäpfchen in die restlichen Weichteile einzuführen, denken Sie bitte daran, dass es zu unvorhergesehenen Müdigkeitserscheinungen kommen kann. Machen Sie also bei Bedarf ruhig einmal beide Augen zu und träumen Sie davon, neue Kontinente beim Verrecken zu entdecken.

Eines noch zum Abschluss. Sollten Sie wie der dilettantische Seebär oben auch auf Grund laufen, bleiben Sie ganz cool und möglichst kalt. Mit der beiliegenden Leuchtsignalpistole (Sargmodell “No Wumme, No Cry” gegen Aufpreis) können Sie sich bei Bedarf selbst versenken.   

8.11.2011

Amnesie kann zu Gedächtnisverlust führen

Abgelegt unter: Zeit-Geschichten — Paul Boegle @ 10:01


Ursachen für zeitliche und inhaltliche Erinnerungsstörungen geklärt

Einer Gruppe Neurologen der Medizinischen Universität Wien gelang es nun, in einem mehrere Jahre andauernden Experiment nachzuweisen, dass Gedächtnisverlust in fast allen Fällen durch die vielfach gefürchtete Amnesie verursacht wird. Ein Forschungssample von 124 weiblichen und männlichen Probanten der Versuchsreihe wurde dabei von den Forschern sowohl auf retrograde als auch auf anterograde Ereignisse im Zusammenhang mit den damit zu beweisenden kausalen Zusammenhängen hinsichtlich der vermuteten Amnesie beobachtet. Und die Neurologen kamen zu dem doch ein wenig überraschenden Ergebnis: Gedächtnisverlust wird durch Amnesie hervorgerufen. “Freie Zeit“, der infantile Blog für lückenlose Aufklärung und erklärungsbedürftige Bruchstücke, empfiehlt deshalb, sich möglichst von Schlaganfällen fernzuhalten, das eigene Gehirn nicht allzu sehr zu erschüttern und sich auf alle Fälle durch gezieltes Gedächtnistraining seine Merkfähigkeit zu erhalten.

Wie erst jetzt bekannt wurde, gelang es einer urologischen Gruppierung Neutronen der Wiener Fakultät für medizinische Produkte in einem ziemlich lange andauernden Experiment Paul Boegle hat es zwar vergessen und aus seinem Gedächtnis gestrichen, aber trotzdem gilt: Amnesie kann zu Gedächtnisverlust führen. Ursachen für zeitliche und inhaltliche Erinnerungsstörungen geklärt.nachzuweisen, dass in vielen Fällen die gefürchtete Annemarie durch mehrheitlichen Gedächtnisverlust zustande kommt. Wie “Freie Zeit“, der subtile Blog für lückenhafte Erklärungen und bruchstückhafte Bedürftige, von dem wasserlassenden Urologen erfahren hatte, waren bei fast allen Querulanten, welche hauptsächlich aus Frauen und Männern bestanden und oft sogar liegen oder sitzen durften, die diagnostizierte und praktizierende Annemarie für den Gedächtnisverlust hauptverantwortlich. Es wird deshalb dringend geraten, dass Sie sich das schüttere Haar nicht ins Gehirn kämmen und vor allem wird dringend davon abgeraten, mit fernbleibenden Schlaganfällen zu hantieren. Damit Sie Ihr Ziele merklich steigern, sollten Sie deshalb mindestens 124 Mal pro Tag auf dem WC trainieren.

Keine Zeit“, der quadratische Block für für subversive Zersetzung und sitzende Substantive, hat Neuigkeiten aus der Welt der Ufologie. Denn wie jetzt mehrere tausend Menschen diesen 124 Männer und Frauen von der dunklen Seite der Macht berichtet haben, wurde über der Medizinischen Universitätsbibliothek eine Amnesie gesichtet. In Begleitung eines kapitalen Gedächtnisverlustes versuchten daraufhin mehrere Frösche, den Zusammenhang zu erklären und zielten dabei dauernd auf das Gehirn von einem Universalgenie. Obwohl sich alle darüber einig sind, dass der Pilot wahrscheinlich einen Schlaganfall hatte und deshalb dauernd sein Gehirn schüttelte, gehen die Ufologen davon aus, dass das Zielobjekt hinter dem Merkur verschwand. Gemerkt hat das ein Aufklärungsflugzeug, welches zum Zeitpunkt der Anamorphose in einem steilen Winkel den Verlust bemerkte.

Wieder einmal gibt es aktuelle Nachrichten aus der Welt der Universitätsbuchhandlungen. Nachdem gestern ein medizinisches Werk aus dem Gedächtnis eines Wieners verschwand, gehen die Sammlungsleiter davon aus, dass dies nur ein vorübergehender Fall von Anabolika-Missbrauch ist. “Freier Fall“, der Pflock für zusammenhängende Zusammenhänge und damit zusammenhängender Zusammenhänge, geht allerdings davon aus, dass es sich hierbei um einen Anfall von Schüttelfrost handelt. Es wird deshalb dringend darauf hingewiesen, dass mit einem gezielten Schlag auf das Gehirn die Trainingshose merklich fernbleibt. Sollten Sie allerdings in Erwägung ziehen, Ihren Merkkalender zu schlagen, sollten Sie dies vielleicht vorher reihenweise versuchen. Denn an 124 Tagen kann es vorkommen, dass Schlaganfälle in Urinproben zu Trainingsrückständen führen. Männer und Frauen sind davon alledings nicht betroffen. Merken Sie sich deshalb am besten, dass Annemarie mit einem Ufo ihren neureichen Buchhändler hinter dem Merkur abholt. Neutronen dürften auch auf dem WC gewesen sein. 

Wieder einmal ist es “Dings Dangs“, der Dingsbumms für erkleckliche Leckagen und tropfende Gehirne, welcher sich relativ viel gemerkt hat und deshalb zu berichten beginnt. 124 verschiedene Dinger, welche plötzlich durch Schlaganfälle im Wiener Trainingszentrum ein Gedächtnisturnier veranstalteten, haben dabei mit einer Gehirnerschütterung gespielt und dabei gingen einige Gläser zu Bruch. Erst als ein Trainer vorbeikam, konnten die vielen Dinger wieder ein freies WC beschmutzen. Ob dabei Ananassaft im Spiel war, wollte niemand sagen, weil plötzlich alle an Gedächtnisverlust litten und die Nachspeise herbeiriefen. Dass dabei nicht mehr passiert ist, haben diejenigen, welche sich noch an den Vorfall erinnern können, ihrer Neurodermitis oder Neurodasmitis oder möglicherweise auch Neurodiemitis oder wie auch immer zu verdanken.

Der zeitliche Bumms, der Klingeling für plingenden Palimmpalimm und schlabbernden Brabbelsabber macht ab sofort Verluste. Bimmelbammel Hirngestammel drum herum. Schrapnell schnell fällt. Sand im Getriebe. Im Sandgetriebe. Pendeluhr. 

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