Freie Zeit, freie Meinung, freie Gedanken

20.1.2012

Sieben Zwerge nahmen Nachhilfe bei Adam Riese

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 10:44


Eklatante Lernschwäche der sieben hirnlosen Zipfelmützen

Es ist sicherlich nicht sehr schön und vor allem auch sehr unfein, über Tote schlecht zu reden. Doch nachdem die sieben Zwerge dank den haarsträubenden Fahrkünste von Schneewittchen endlich unter der Erde der sieben Berge oder sogar noch weiter hinten und noch weiter unten sind, habe ich nach eingehender Rücksprache mit mir selbst beschlossen, dass die Wahrheit und nichts als die Wahrheit jetzt endlich auf den Tisch muss. Denn die sieben Zwergenhirne unter den sieben Zipfelmützen waren im wahrsten Sieben Zwerge nahmen Nachhilfe bei Adam Riese und manchmal auch bei Paul Boegle. Eklatante Lernschwäche der sieben hirnlosen Zipfelmützen mit den sieben Zwergenhirnen. Besonders beim räumlichen Vorstellungsvermögen und mathematische Denken waren die sieben Zwerge völlig am Boden. Den Satz des Pythagoras haben sie sogar falsch geschrieben.Sinne, das, was sie sprichwörtlich waren: Zwergenhirne mit Tendenz zur Erbsengröße, wenn man sie nur ordentlich aufgeblasen hätte. Die Hirne, nicht die Zwerge. Denn diesen Job hat schon Schneewittchen oft genug bei den fünf Geilspechten (zwei waren zwergensexuell veranlagt und standen oder lagen nur auf, unter oder auch manchmal hinter Zwergenpopos) erledigen müssen.

Adam Riese, der den Zwergen bereits am ersten Schultag Nachhilfe geben musste, erinnert sich nur mit Schrecken an die Zwerge und spricht höchst ungern über diese kleinen Dilettanten. Erst auf gutes Zureden hat er sich nun endlich zum ersten Mal gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für gutes Zureden und schlechte Nachrede, zu den schulischen Leistungen der verflossenen Zipfelmützen geäußert: “Ich bin gottseidank ein sehr geduldiger Mensch. Ansonsten hätte ich das wohl nicht mit denen geschafft. Ein anderer hätte wahrscheinlich schon am ersten Schultag die Nerven verloren, aber ich habe glücklicherweise immer kühlen Kopf und vor allem viel Ruhe bewahrt. Anders wäre das auch gar nicht gegangen. Geduld, Geduld und nochmals Geduld lautet da meine Devise, um zumindest kleine Lernerfolge zu erzielen. Ohne eine gehörige Portion Nachsicht und Einfühlungsvermögen hast du ansonsten keine Chance. Aber ich muss mir da wenigstens nichts vorwerfen. Ganz im Gegenteil, ich kann mit Stolz von mir behaupten, dass ich sogar mit diesen kleinen Biestern mühelos fertig geworden bin. Sicherlich braucht es dafür schon einer gewissen pädophilen äh pädagogischen Erfahrung, aber die habe ich gottseidank glücklicherweise Gott sei es gedankt Grundgütiger im Himmel und auf Erden Herr vergib ihnen denn sie wissen nicht was sie rechnen Josef und Maria schmeiß Hirn herab denn sie wissen nicht was sie schreiben oh du mein Jesuskind lass es Hirn vom Himmel regnen denn sie wissen nicht was sie räumlich denken oh du mein Schneewittchen hab Dank für dein göttliches Lenken.

Natürlich wollte es “Freie Zeit“, der rechtwinklige Blog für hypothetische Katheten aus Sankt Nimmerlein und katalytische Hypothenusen aus Sankt Kathrein, von Adam Riese genauer wissen, wo denn der Zwergenschuh drückte. “Nun ja, sagen wir es einmal vorsichtig so. Die sieben Zwerge waren einfach zu blöd für alles und nichts. Ich kann mich noch gut erinnern. Einmal hab ich ihnen im Deutschunterricht den Satz des Pythagoras diktiert und was soll ich sagen. Die haben doch tatsächlich nicht gewusst, dass am Satzende ein Punkt hinkommt. Grausam, es war einfach eine Katastrophe. Aber ich bin natürlich ruhig und besonnen geblieben und habe mir meine pädophile äh pädagogische Ausbildung zunutze gemacht. Ein anderer hätte diese Versager wahrscheinlich umgebracht. Ich bin glücklicherweise ein äußerst nachsichtiger und geduldiger Mensch. Herr im Himmel und auf dem Erdboden hab Dank für die Gnade Maria Magdalena gnadenreiche Sucht meines Brotlaibes mit viel Wurst kann es mir sein ist und war es aber nicht oh du mein heiliger Geist und Fleischeslust mit Schneewittchen war das schön.

Wie waren sie eigentlich in Mathematik, Herr Riese? Da hat man so einiges gehört.Freie Zeit“, der Blog für raumgreifendes Versenken und ergreifendes räumliches Denken, will es jetzt aber noch viel genauer wissen. Adam Riese überlegt ein Drehmoment lang, bevor er auf diese sicherlich ziemlich hinterlistige Frage antwortet. “Nun ja, lassen Sie es mich höflich ausdrücken. Jedes Mal, wenn die Pausenglocke geklingelt hat, haben die geglaubt, dass es bei denen im Oberstübchen geklingelt hat und haben dann gesagt, dass sie es jetzt aber laut und deutlich begriffen haben. Manchmal hab ich mir schon gedacht, dem Dümmsten von denen meinen Zirkel ins Hohlkreuz zu rammen oder mit dem Geodreieck die Gedärme so richtig schön aufzuschlitzen oder vielleicht sogar meinen Füllfeder in die Herzkammer zu jagen. Aber als Pädophiler äh Pädagoge hast du natürlich eine gewisse Verpflichtung. Oh du mein schöner Garten Herr im Himmel kann warten ich nicht Schneewitttchen möcht ich heut noch beglücken welch Entzücken den Rosenkranz zu beten wir für die Seelen der Verstorbenen und den Brotlaib den leicht verdorbenen gebenedeit seist du mein Wurst Zipfel Zeit wird’s nun für mich zu gehen.”

17.1.2012

Ehepaar bringt gestohlenen Apfel zurück

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 03:09


Tätige Reue: Adam und Eva plagt schlechtes Gewissen

Obwohl der Diebstahl laut der jetzt ermittelnden Staatsanwaltschaft schon lange verjährt sein dürfte und deshalb wohl auch aufgrund der Gesetzeslage kaum weiter verfolgt werden kann, hat jetzt scheinbar das schlechte Gewissen die beiden pausbäckigen Plagen gepflügt. Denn das als sehr sittsam geltende Ehepaar Eva und Adam Müller-Wetzenstein, es gilt selbstverständlich die Unfruchtbarkeitsvermutung, hat dem nahe am geschäftlichen Abgrund lebenden Obst- und Gemüsehändler Ottokar Gerfried Gründaum-Engerling zu dessen freudiger Überraschung einen Apfel wieder zurückgebracht, welchen das maßlos gefräßige Ehepaar nach eigenem Bekunden vor einigen Ehepaar namens Adam und Eva bringt einen vor langer Zeit gestohlenen Apfel zurück. Paul Boegle ist zwar höchst entzückt, möchte die beiden aber trotzdem auf der Anklagebank sitzen und bei ihrer langen Haftstrafe schwitzen sehen.Jahren in einem unbedacht unbewachten Augenblick aus einer schlecht gesicherten Obstkiste gestohlen hatten und seither nahe der obstlichen Abgründe in genüsslicher Sünde lebt.

Obst- und Gemüsehändler Sigismund Säbelzahn-Seidenraupe, der seit seiner Kindheit Obst- und Gemüsehändler Ottokar Gerfried Gründaum-Engerling hieß, sich dann aber aufgrund einer Geschäftsumwandlung vom Gemüse- und Obsthändler zum Obst- und Gemüsehändler unbenannt hatte und leider durch einen Schprachfehler von seinen Mitmenschen gehänselt, gegretelt und dann unbemannt umbenannt wurde, gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für schlange schurückliegende Ereignische und geschunde Nischenprodukte ohne Kopfläusche und Nischen: “Esch ischt schon scho schlange her, dasch perschil omo waschmittel ich mich schon gar nicht mehr erinnern kann, dasch perschil omo perwollte wasch scholl ich da schagen ich wollte deschhalb gar nicht meinen Augen trauen, alsch die beiden auf einmal bei mir vor der Obschtkischte schtanden und mir den geschtohlenen Apfel zurückbrachten. Ich habe da gerade Gemüsche ausch dem Obschregal insch Gemüschekühlfach umgeräumt und auf die beiden gar nicht geschaut, bisch schie, alscho nicht beide, schondern nur schie, die Eva, mir auf einmal den Apfel unter die Nasche gehalten hat. Der war tschwar schon ein bisch-sch-sch-schen verschrumpelt, aber wasch schollsch. Alsch Klasche twschei kann ich den schicherlich noch verkaufen. Schlange her, diesche gansche Geschichte, aber schehr schön, dasch Eva und Adam so grundehrliche Leute schind. Da schieht man wieder einmal, dasch Ehrlichkeit am längschten währt. Esch ischt geradetschu paradieschisch, dasch perschil omo waschmittel scholl ich schagen esch noch scho ehrliche Leute gibt. Isch werde die beiden auf alle Fälle in mein Abendgebet schlieschen, denn dasch omo perschil haben schich die beiden auf alle Fälle mehr alsch verdient. Nach scho einer schlangen Scheit scho ein gutesch Gewischen schu haben ischt geradeschu unbeschreiblich. Ich fühl mich wie im Paradiesch. Danke, danke, danke, dasch perschil omo esch noch scholch hertschensguten Menschen gibt. Schowasch erwartet ja heutschutage kein Mensch mehr.” Eine kleine salzige Träne rollt dem völlig von der Polizei (alles Vegetarier) überwältigten Mann über die unrasierte Wange und rinnt langsam in den hinteren Rachenbereichs des offenen Mundes, um dann als Salzmandel wieder auf den Verkaufstisch zu kommen.

Trotzdem hat sich die Staatsanwalt jetzt nach Rücksprache mit dem Gartenbauamt, welches für kerngesunde Bagatelldelikte und vitaminreiche Paradiesrelikte zuständig ist, entschlossen, am nächsten Freitag, dem 13., welcher demnächst einem Donnerstag, dem 12. folgen wird, von Amts wegen Anklage gegen Unbekannt sowie das gelegentlich amtsbekannten Ehepaar Eva und Adam Müller-Wetzenstein, es gilt selbstverständlich immer noch die Unschärferelationvermutung, zu erheben.

Der ftellvertretende Ftaatfanwalt Febaftian Fnürfenkel, der feit Kindertagen fufammen mit dem Obft- unf Gemüfehändler Figifmund Fäbelfahn-Feidenraupe befreundet ift und dessen Name vor seiner Gesetzesumwandlung stellvertretender Staatsanwalt Sebastian Schnürsenkel lautete, jedoch anderf alf der Obscht- und Gemüschehändler Schigischmund Schäbeltschahn-Scheidenraupe nicht gehänschelt und gegretelt und ebenscho nicht verhätschelt und getätschelt wurde, fondern gehänfelt und gegretelt und weder verhätfelt noch getäftelt wurde, dafu in einem kurtfen Interview gegenüber “Freie Feit“, dem ehemaligen “Freie Tscheit“-Blog für geriffene Winkeladvokaten, fmackhafte Gemüfe Croiffantf, fenfafionelle Obftfnitten und verwinkelte Golddukaten: “Wir müffen diefer Fache auf alle Fälle nachgehen. Daf perfil omo waffmittel foll ich da fagen. Fragen Fie mich lieber nicht, weil ich weiff ef fo auf dem Effeff nicht. Daf Grundproblem bei der ganfen Fache ift, daff perfil omo daf Gefetf für Obft- und Gemüfediebftahl fiemlich ftreng ift. Befonderf weil ef fich hierbei um einen fiemlich fwerwiegenden Fiebtahl, Entfuldigung Diebftahl handelt. Fo ein geklauter Apffffel ift eine Fache, aber in diefem Fall handelt ef fich leider um Fiebtahl, Entfuldigung um Diebftahl von befonderf ferwiegendem Aufmaf. Waf fich daf Ehepaar Adam und Eva Müller-Wetfenftein hier geleiftet hat, ift fon eine Riefenfauerei und muff rigorof geahndet werden. Befonderf, weil mein fehr guter Freund Figifmund Fäbelfahn-Feidenraupe bekanntermafen fon immer nahe am gefäftlichen Abgrund gelebt hat. Wenn ef nach mir geht, würde ich die beiden fofort lebenflänglich den Würmern fum Fraf vorwerfen.

Dass der renommierte Verteidiger Heinz Herbert Dinkelbrot, welcher die wegen Apfeldiebstahls Angeklagten vor Gericht vertretend in den Arsch treten wird, dabei von einem ausgemachten Affenzirkus sprach und umgehend Hafterleichterung für seinen Mandanten Adam, der bereits seit mehreren Jahrhunderten im Rollstuhl schwitzt sowie die Einstellung des Verfahrens wegen Verjährung beantragte, war eigentlich vorauszusehen. Was jedoch keiner der Anwesenden kommen sah, war die Tatsache, dass diese Sauerei wohl von langer Hand vorbereitet war. 

10.1.2012

Nanny räumt den Wagen aus

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 04:30


Kindermädchen mit geklauten Mageninnereien im Wageninneren unterwegs

Einer diebischen Elster kam nun die Polizei während einer routinemäßigen Kontrolle der Magenschleimhäute, der Fahrzeuggeschwüre und des Erste-Hilfe-Kasten sowie der seit diesem Jahr verpflichteten Letzte-Ölung-Flasche auf der Suche nach der spanischstämmigen altinternationalen Erbrecherin Tamara Tunica Mucosa Gastrica auf die Schliche. Denn im Zuge dieser endoskopischen Untersuchung ging den subakuten ordentlichen Ordnungsverhütern auch eine junge Frau ins Netz, welche die Faust ganz schön dick hinter den Ohren und davor hinter einigen untadeligen adeligen Magenpförtnern hatte. Was aber zweifelsfrei am siechenden Geruch festgestellt wurde, welcher aus dem Wageninneren mitsamt dem Mageninneren und einvernehmlich schreienden Mageninnereien gekrochen kam.

Nanny Fran Cessna von Habsgier, eine einigermaßen nahe Verwandte von Mary Poppins, welche seit etwa vier Jahren in Diensten des bekannten K.&K. Stuhlgang-Fabrikanten und Sitzpöbel-Herstellers Hofratte Carl von und azubi zu bis Zuckerwatte-Schnabeltasse, einem guten Freund von August Antonius Möbius Freiherr Dick van Dyke, Nanny räumt den Wagen aus. Paul Boegle und die Geschichte vom Kindermädchen Nanny Fran Cessna von Habsgier, welches selbst wertlosen Mageninhalt klaut. Auch Derrick ist fassungslos. Die offizielle Kautablette zur Kultserie des gesamten Mageninhaltes und kompletten Wageninhaltes gibt es gratis dazu. Hilft bei Kotflügelbrennen, Dellegefühl und Wagenbeschwerden aller Art.steht und gerüchteweise auch ab und zu unter ihm liegt, wurde jetzt auf frischer Tat beim Ausräumen des Mageninhaltes des jüngsten Sprosses Carl von und azubi zu bis Zuckerwatte-Schnabeltässchen dem Minderjährigen und Magenentleerenden ertappt, dessen gesamtes säuerliches Inventar sie fein säuberlich verpackt im Wageninneren verstaute. Da sich das versaute Kindermädchen bereits zum wiederholten Male an und in fremden Mageninhalten vergriff und auf der Suche nach wiederwertbaren Essensresten, schwer verdaulichen Restbeständen, halbverdauten Speisekästen und völlig entarteten Speisekarten in den Magengegenden der angesehenen Stuhlgang-Dynastie wühlte, wurde Frau Fran Cessna von Habsgier jetzt von ihrem angefressenen Brötchengeber auf freiem Fuße angezeigt, nicht ohne jedoch vorher von ihr herabzusteigen und sich die über die Knie gerutschte knöchellange Kniebundhose, welche zwecks intensiv fehlgeleiteter Leumund-Erkundungen und damit verbundener Nanny-Rundungen während des Flutschens ins Rutschen geriet, wieder über die adelige und recht untadelige Magengegend zu ziehen. 

Weshalb die mit einem tadellosen Leumund (zumindest war der K.&K. Stuhlgang-Fabrikant bisher immer sehr zufrieden) ausgestattete, nach dem Vorfall aber sicherlich nicht mehr ebenso tadellos bestattete Nanny das halbverdaute Essen ihres einstigen Schutzbefohlenen und jetzigen Schutzbestohlenen aus dem direkten Weg in den Verdauungstrakt abzweigte und ohne Umwege in ihre wasserdichte Handtasche räumte, um samt Mageninnerem im Wageninneren zu entkommen, konnten die erbrechenden Beamten bisher nicht von sich reihern. Natürlich ist solch ein Vertrauensbruch gelinde gesagt immer zum Kotzen, doch trotzdem bleiben viele Magen offen und Magendurchbrüche davon betroffen. Von den Fragen ganz zu schweigen.

Freie Zeit“, der Blog für abgebrochene Verdauungsvorgänge und erbrochene Bebauungspläne, ist deshalb auf Mutmaßungen und maßlose Vermutungen angewiesen. Denn der ganze Vorfall erscheint doch mehr als merkwürdig und anrüchig. Denn die ehemalige Automechanikerin, welche auch schon desöfteren für prominente Schauspieler den Wagen holen durfte und dabei durch kompetentes Fachwissen bei kleineren Reparaturen glänzte, in zwei felgenden Folgen durfte sie sogar die folgende Felge namens “Die Supernanny” darstellen, welche nach dem Holen des Wagens sogar den Wagen vor laufenden Kameras ausräumen durfte, hatte eigentlich selbst eine vorzügliche Gastritis und war nach Meinung ihres Hausarztes, welcher sein ganz persönliches Ärztegeheimnis kurz lüftete und dabei mit “Freie Zeit“, dem Blog für ungemein geheime Luftschlösser und unentschlossen gemeine Geheimlogen, uneingeschränkt lange teilte.

Dass Frau Fran Cessna von Habsgier schon seit sie denken kann, was in etwa so lange ist, wie sie lenken kann, mit irreversiblem Kotflügelbrennen und einem permanent partiellem Dellegefühl in der Stoßdämpfergegend zu kämpfen hatte, dürfte sicherlich für den dauernden Griff hinter den Pförtner, um dort das Verwesende aus dem Dunkel des vergessenden Gegessens zu holen, maßgeblich maßgebend und unvermeidlich mitentscheidend gewesen sein. Doch natürlich entschuldigt es keinesfalls die Tatsache, dass es dadurch zu ganz erheblichen Verdauungstörungen des jungen Stuhlgangerben gekommen ist. Wie die Nanny den angerichteten Schaden nach dem angerichteten Essen wieder gut machen will und ob es überhaupt eine Chance auf Wiedereinrenkung des blaublütigen Saumagens gibt, kann aus heutiger Sicht nicht gesagt werden.    

11.12.2011

Astrologie entdeckt neues Tierkreiszeichen

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 04:54


Halbseitig gelähmter Schwalbenschwanz wird 13. Tierkreiszeichen

Im Zuge von Restaurierungsarbeiten am löchrig gewordenen Himmelszelt des nordwestlichen Südhimmels, durch die undichten Stellen tropfte in letzter Zeit immer mehr Wasser und fiel in Form von nassen tropfenden Tropfen auf die sowieso schon tropfnasse Erde, entdeckten die mit den Sanierungs-, Garnierungs- und Planungsarbeiten beschäftigten Astrologinnen und staatlich geprüften Sternendeuter nun ein bisher völlig unbekanntes Tierkreiszeichen bzw. Sternzeichen. Die renommierte fachgerechte Flachzeitung “Stern Hagel Voll - Gib mir ein Zeichen” schreibt in ihrer neuesten Ausgabe unter “Astrologische Frequenzumrichtung am Astrologie entdeckt neues Tierkreiszeichen. Bei Renovierungsarbeiten am löchrigen Himmelzelt, durch das immer mehr Wasser tropft, wurde zwischen den eineiigen Zwillingen und dem großen Stierhoden das 13. Tierkreiszeichen, der halbseitig gelähmte Schwalbenschwanz, zufällig entdeckt. Paul Boegle ist zwar Steinbock, hat aber keinen Bock auf Astrologie.Himmelsäquator: Die Destabilisation der Ekliptik hinsichtlich neuer Erkenntnisse zum Wandel der bisher bekannten Äquinoktial- und Solstitialpunkte oder Ich denke, also spinn ich” über die astrologisch saisonale sensationelle Sensation am leider immer noch undichten Himmelszelt, welches bis auf weiteres mit einer göttlichen Abdeckplane notdürftig verhüllt wurde:

Die Tatsache, dass den mit dem Projekt “Interstellares Himmelfahrskommando” betrauten Forscherinnen und Experten vom Europäischen Zentrum für Satellitenfernsehen und Orbitale Nahaufnahmen die Entdeckung dieses unbekannten Tierkreiszeichens, welches “Halbseitig gelähmter Schwalbenschwanz” getauft wurde, zufällig gelang, wirft natürlich neben einigen Fragestellungen viele Fragen zu den unbeantworteten Antworten auf diese fraglos nicht leicht zu beantwortenden Fragen auf. Denn dass die Entdeckung zu einer vollkommenen Neuorientierung der Horoskope führen muss und die bisherigen Eigenschaften und die mit den entsprechenden Tierkreiszeichen verbundenen positiven und negativen Ausprägungen wahrscheinlich zumindest teilweise ihre Gültigkeit verlieren werden, macht es wohl unumgänglich, dass sich die seriöse Wissenschaft der Astrologie auf einigen Ärger gefasst machen muss.

Besonders die vielen berufsmäßigen AstrologInnen und hobbymäßig betriebenen Astrophysikal-Institute sollten sich auf Regressforderungen in Milliardenhöhe durch falsch berechnete Horoskope einstellen. Wer sich bisher zurecht darauf verlassen konnte, an einem Freitag, dem 13. oder je nach Berechnung der herrschenden Konstellationen an einem Montag, dem 16. oder möglicherweise sogar an einem Mittwoch, dem 34. das Haus nicht zu verlassen, weil hier doch begründete Verdachtsmomente für allerschwerste Schicksalsschläge von allererster Güte und allerhöchster Brisanz und allerletzter Sahne drohten und deshalb aufgrund dieser gestellten Analyse bis heute immer noch zuhause sitzt, liegend unter dem Bett schwitzt und stehend sehenden Auges ins Unglück rennt, weil Vorsicht schließlich die Mutter aller verfügbaren Porzellankisten und Umzugskartons ist, sollte sich überlegen, ob hier nicht Betrug am Kunden vorliegt. Verbraucherschützer und Gebrauchsgegenständler prüfen derzeit auf alle Fälle schon die Gesetzeslage und erörtern, ob hierbei höhere Gewalt vorliegt oder möglicherweise eher gewaltige niedrige Instinkte, welche dann sicherlich rechtlich zu verfolgen wären.

Prof. Dr. philharmonica Amadeus Wolfram Glühfaden, welcher die Interessen der Vereinigung “Himmelschreiende Ungerechtigkeit Mit Bekloppter Unfugsgarantie” (HUMBUG) vertritt, kann den Vorwürfen jedoch nicht viel abgewinnen, wie er gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für raumgreifenden Erklärungsbedarf und raumleere Erklärbären, ausführt: “Ich freue mich riesig, dass wir endlich das so lange ersehnte 13. Sternzeichen entdeckt haben. Aber es wartet jetzt natürlich viel Arbeit auf uns. Zuerst einmal müssen wir das ehemalige Sternzeichen, die Zwillinge etwas begradigen, damit wir daraus endlich die schon lange bei unserer Kundschaft gewünschten eineiigen Zwillinge daraus machen können. Dass dabei einige Sterne daran glaubn müssen, glaube ich, dass das unsere Gläubigen verschmerzen können. Dafür bekommen sie aber gratis zwei zusätzliche positive Eigenschaften, an die sie dann glauben können. Wir haben beschlossen, dass wir den eineiigen Zwillingen die Fähigkeit verpassen werden, dass sie einerseits mit dem linken Auge nach links und dann noch gleichzeitig mit dem rechten Auge nach rechts schauen können, ohne dabei zu schielen. Ich denke, dass das super passt.

Immer wieder blickt der Astrologe während des Gesprächs durch sein Fernrohr und sucht den Himmel nach neuen Tierkreiszeichen ab. “Das könnten vielleicht auch eines werden. Sieht aus wie ein kaukasischer Karankenbär. Muss ich mir merken.” Murmelnd macht sich Herr Amazonas Wolfgang Fadenschein einige Notizen, bevor er sich wieder Reporter Paul Boegle von “Freie Zeit“, dem Blog für latente Aszendenten und emeritierte Emittenten, zuwendet: “Ja, wo war ich. Ach ja, die eineiigen Zwillinge. Ich hatte bereits vor sieben Jahre gesagt, dass ich mit dem Sternkreiszeichen Stier nicht sehr zufrieden bin. Erdverbunden, gemütlich, beschaulich. So eine Scheiße. Da muss mehr Feuer rein. Der Stierarsch muss so richtig brennen. Wer will denn heutzutage als Langweiler gelten. Sex, Geilheit, potent wie ein Büffel, das wollen die Leute hören. Deshalb werden wir diesen einen Stern, der sowieso da oben nur in der Weltgeschichte herumhängt, um etwas mehr als Lichtjahre versetzen und dann haben wir endlich so einen richtig runden und vollen Stierhoden. Was sag ich, so ein richtig prächtiges interstellares Gemächt. Und ruckzuck wird aus diesem Versager der Große Stierhoden mit harter Schale und prallen harten Eiern. In Zukunft mag der Stier-Mann keine Frauen mehr, die Blumen auf den Tisch stellen, sondern die in jeder Stellung auf dem Tisch die Blumen gießen können. Ich garantiere, dass in Zukunft jeder seine Zukunft nur noch beim Großen Stierhoden sieht.

Plötzlich nimmt Prof. Dr. philodendron Amalie Wohlfahrt-Fadenkreuz einen Stift zur Hand und beginnt mit geübten Strichen, mehrere Striche auf ein leeres Blatt Papier zu zeichnen. “Das da links sind die Eineiigen Zwillinge mit dem linken Auge, was nach rechts sieht und dem rechten Auge, was geradeaus schaut. Könne Sie natürlich auch anders erzählen. Kommt eben immer drauf an, wer gerade vor Ihnen sitzt. Und das das rechts ist der Große Stierhoden mit dem großen Stierhoden. Und jetzt kommt endlich der Halbseitig gelähmte Schwalbenschwanz ins Spiel. Ist zwar schade, dass der nicht komplett gelähmt da oben vor sich hin hängt, aber mehr konnten wir beim besten Willen nicht mehr aus den Sternen rausholen. Wir haben zwar zuerst überlegt, ob wir daraus eine gehirnamputierte Streptokokke machen sollen, aber weil die eben meist nur im Rudel als aerotolerante Bakterien auftreten, konnten wir das im luftleeren Raum beim besten Willen nicht machen. Aber ich denke, dass wir eine gute Wahl getroffen haben.

Frau Prof Punkt Dr Punkt philadelphia Amalgam Plomben-Füllung, nur noch eine Frage, bevor wir zum Ende unseres Gesprächs kommen. Welche Eigenschaften dichten Sie denn Ihrer neuesten Errungenschaft, diesem halbseitig flügellahmen Schwanzlutscher an?” “Nun, das ist eine gute Frage. Sehr gut, dass Sie mich darauf ansprechen. Wir werden unserem doppelseitig klebenden Schwalbennest mit gelähmter Halbwertszeit einiges verpassen. Auf alle Fälle wird das Tierkreiszeichen an Blutarmut leiden. Sowas macht sich immer gut bei den HypochonderInnen. Und dann auf alle Fälle noch reichlich Versagensängste. Das wollen unsere von Existenzängsten Geplagten immer wieder gerne in den Tageszeitungen lesen, weil dann haben sie die Gewissheit, dass sie gar nicht weiter lesen müssen. Ja, und Leichtgläubigkeit muss auch rein. Haben wir zwar schon zwölfmal bei den anderen Tierkreiszeichen verwendet, aber das merkt sowieso niemand.

   

2.12.2011

Bären halten weder Winterschlaf noch Winterruhe

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 11:33


Wissenschaft irrt seit Jahrhunderten beim Ruheverhalten der Bären

Die sogenannte Chronobiologie, also jene Wissenschaft, welche sich mit der zeitlichen Organisation von Organismen (z.B. die innere Uhr) beschäftigt, muss die herrschende Lehrmeinung über das Verhalten von Bären vollkommen neu interpretieren und wohl auch umschreiben. Denn was Biologinnen und Zoologen seit Jahrhunderten schon in den Schulbüchern und an den Stammtischen verbreiten, stimmt nach Meinung von Prof. Dr. Ursula Flaschenhals-Trockenbau nicht. Bären halten weder Winterruhe und schon gar keinen Winterschlaf.

Winterruhe und Winterschlaf von Bären ist wissenschaftlich vollkommen falsch. Paul Boegle hat den endgültigen Beweis, dass weder Oktobär, Novembär und schon gar nicht der gefürchtete Dezembär Pause machen.Die chronisch kranke Chronobiologin, welche sich schon seit Jahrzehnten chronisch biologisch gesund ernährt, aber trotzdem chronisch krank ungesund steht, fällt um im Sitzen vor sich hin forscht, untermauert ihre aufsehenerregende These über die ganzjährige Aktivität von Bären, verbunden mit der Erforschung der dauernden Nahrungssuche und des temporären Paarungsverhaltens von Meister Petz durch sorgfältige Studien, welche sie nun auch in der neuesten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “Rosa Fauna, Pinke Sauna, Lila Launebär” in ihrem sehr fundierten und mehr als aufschlussreichen Beitrag “Poikilotherme Aggregatzustände von Allesfressern am Beispiel des eckigen Oktobärs, depressiven Novembärs und launenhaften Dezembärs” eindeutig bewiesen haben dürfte. Bernhard Grzimek, welcher sich zwar anfangs demonstrativ in seiner Höhle umdrehte, aber nach einigen Momenten innerer Einkehr wieder in die Ausgangsposition zurückkehrte, stimmt der Wissenschaftlerin zwar nicht in allen Einzelheiten über die fehlende Winterruhe zu, gab aber nach einigen Momenten weiterer innerer Einkehrschwünge zu, dass die Erkenntnisse einigermaßen halbseiden einseitig und argumentativ zweideutig sehr mehrdeutig und vielstimmig die These untermauern.

Denn die von ihrem Assistenten Paul Boegle aufgenommenen Fotos über das Verhalten des Dezembärs (wissenschaftlich “Ursus Octopus Dezembär”) während des Weihnachtsfestes lassen sich nur schwerlich widerlegen, wie auch “Freie Zeit“, der Blog für verfressene Polygamisten und polyphone Herzgeräusche (wissenschaftlich “Non ursus, sondern ein Fall für die Pathologie”), unumwunden zugeben muss. Was aber weit erstaunlicher ist: Selbst der in Forscherkreisen als ausgestorben geltende Novembär (wissenschaftlich “Ursus Depressus Novembär”), welcher durch grippale Infekte und defekte Gerippe zuletzt im Hochsommer bei Dr. Sommer in Behandlung stand und das letzte Exemplar auch dort scheinbar das Zeitliche unter lauten “Bravo”-Zurufen segnete, wurde nun wieder während eines winterlichen Novembärtages gesichtet. Besonders interessant ist dabei die Tatsache, dass bereits Sigmund Freud für seine kontroversen Thesen über die Sigmund Freud behandelt in einer liegenden Sitzung einen unter starken Novembär-Depressionen leidenden Novembär. Diese seltene Archivaufnahme wurde aus dem Sigmund Freud Museum in Wien gestohlen. Nein, “Freie Zeit”, der Blog von Paul Boegle, hat die Fotografie natürlich als Leihgabe bekommen.bärige Analyse “Zur Psychopathologie des Bärenlebens” auf einen höchst depressiven Novembärs zurückgreifen konnte, welcher sich während unzähliger Sitzungen im Liegen seiner Novembär-Depression hingab. Das Archivfoto wurde übrigens aus dem Sigmund Freud Museum in Wien gestohlen als unbefristete Leihgabe “Freie Zeit“, dem Blog für originale Raubkopien und perfekte Urkundenfälschung, zur Verfügung gestellt. Bei Interesse kann ich gerne mehr besorgen anfragen, ob Sie auch so etwas bekommen können.

Ich gähe davon aus, dass sämtliche Bärenarten, also auch der rälativ zutrauliche und immer zu Schärzen aufgelegte Aprillenbär (wissenschaftlich “Ursus Scherzbär”) und der scheue Septembär (wissenschaftlich Ursus Erklärbär), welcher nur noch in den Härbstmonaten, also bäsondärs im Septembär, manchmal auch als Oktobär in München auf dem Oktobärfest, von den dann bäreits schnääbedäckten Fleischbärgen des Schneebärges in die tieferen und eisfreien gemäßigteren Zonen der Talsbärren der Staudämme kommt, keine Minute Winterruhe halten. Bärsonders deutlich wird dies jedoch, wenn Sie sich einmal das Verhalten des bärmanent bästächlichen Dezembärs anschauen. Besonders in den letzten beiden Wochen im Dezembär kann der Dezembär zu einer reißenden Bästie werden, wenn er keine Gäschänke bärkommt. Da macht er dann nicht einmal mähr Halt vor rotän Ampäln und grünän Holundärbärensträuchärn. Selbst Fräsmaschinän und Schnääräumfahrzeugä werden dann Opfär seines unbändig bärigän Frässverhaltäns.

Prof. Dr. Ursula Flaschenhals-Trockenbau zeigt plötzlich mit ihrem linken Arm, den rechten hat ihr eine trächtige und hungrige Erdbäre, welche die Chronobiologin hinterrücks aus einem Ärdloch, welches eigentlich einem Lochär (wissenschaftlich “Ursus Zwickizwacki Erdlochär”) oder einem Brombär (wissenschaftlich Ursus Stachelus Brombär) gehörte, anfiel und bis zum letzten Achselhöhlenhaar abbiss, auf einen nahen Schatten, welcher sich tief gebückt und schnüffelnd auf uns zubewegt. Ein furchterregendes Exemplar eines Bärgepanzers rollt auf uns zu. “Was für ein stattliches Exemblär. Dieses Kalibär ist mindestens vier Metär groß, wenn nicht sogar einen Mätär mähr oder mähr als einen Mätär mähr. Das ist ein sogenanntär Bärlentaucher. Sieht zwar dem Bärmutation ziemlich ähnlich, hat abär ein wesentlich größeres Bäriodensystem.

Als sich die Bestie plötzlich vor uns aufrichtet und mit einem einzigen Biss den Prof. Flaschenhals-Kopf vom Prof.Trockenbau-Rumpf trennt, verlasse ich die Gegend schleunigst. Wieder einmal habe ich viel gelernt.     

27.11.2011

Weltuntergang laut Maya-Kalender ganz sicher

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 10:00


Hohepriester Flippi di Floppi möchte den erzürnten Karel Gott besänftigen

Die Menschheit wird sich höchstwahrscheinlich am 21. Dezember 2012 auf einen ihrer schlimmsten Tage der Geschichte einstellen müssen. Einige behaupten sogar, dass selbst “Deutschland sucht den Superstar” oder die Vertreibung aus dem Paradies nicht schlimmer sei, was aber sicherlich etwas übertrieben sein dürfte. Viele jedoch sprechen bereits jetzt schon davon, dass dieser Tag richtig furchtbar wird und sogar einen Besuch bei McDonalds in den Schatten stellt. Denn die seriöse Gesellschaft “Astronomischer apokalyptischer Alltag” (AAA), die bereits mehrere Male durch punktgenaue Prophezeiungen und noch punktgenauere Landungen Recht behielt, hat nun gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für blutstockende Menschenopfer und schockierte Sockenstopfer, bestätigt, dass an diesem Tag die Welt untergehen wird.

Cosa Nostradamus Weltuntergang am 21.12.2012 ist vorprogrammiert. Der Maya-Kalender hat definitv recht. Paul Boegle hat unwiderlegbare Beweise, dass die Erde und die Menschheit ausgelöscht werden. Deshalb wird jetzt vorsorglich schon einmal die Biene Maja geopfert, um das Schlimmste zu verhindern.der Katastrophale, welcher seit dem letzten prognostizierten Weltuntergang, der aufgrund nicht vorgesehener Zustände und äußerst widriger Umstände jedoch kurzfristig abgesagt werden musste, den Vorsitz steht und darüber hinaus auch im Vorstand der Mondraketing-Agentur “Standalone And Very Poor’s” sitzt und dort für die Vergabe der gefürchteten Triple A, Double A, Einfach A oder manchmal auch griechische gar kein A Bewertungen bis hin zu ABC-Waffen und dem dafür verantwortlichen Bedienungspersonal, den ABC-Schützen verantwortlich ist, begründet den bevorstehenden Weltuntergang mit dem nun entschlüsselten letzten Geheimnis rund um den bisher verschlüsselten geheimnisvollen Maya-Kalender.

Cosa van Tutte, die holländisch geviertelte Halbschwester von Cosa Nostradamus, welche seit langer Zeit und äußerst erfolgreich den Mezzosopranesischen Malträtierorden am bodenlosen Hosenband betreibt und nach ihrem achtbaren geachtelten Zweidrittel-Mehrheitsbruder die meisten punktgenauen Prophezeiungen auf Komma und Strich Landungen prophezeit hat, spricht unmissverständlich aus, was sich ihr gekürzter Bruder mütterlichseits nicht einmal denkt: “Der Maya-Kalender endet definitv am 21. Dezember 2012. Das wird deshalb auch der letzte Tag der Menschheit sein, weil die Maya bis jetzt noch keinen neuen Kalender zum Drucken in Auftrag gegeben haben. Und solange dies nicht gechieht, geschieht rein gar nichts. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, wobei in der Kirche eigentlich gar kein Amen, sondern eher ein “irch” steckt. So leid es mir für mich tut, aber am 22. Dezember 2012 werde ich mich wohl oder übel nach einem neuen Kalender umschauen müssen. Da wird mir jetzt schon unwohl kotzübel. Das kotzt mich schon irgendwie an. Weil grade vor Weihnachten hab ich sowieso so viel Stress. Die ganzen Geschenke kaufen und so weiter, das macht einen richtig fertig. Wenn ich mich dann auch noch um einen neuen Maya-Kalender kümmern muss, geht mir das gehörig auf die Nüsse. Also eigentlich total am Arsch vorbei.

Doch wie “Freie Zeit“, der Blog für volle Kotztüten und leere Kinderaugen, nun über einige Umwege geradewegs auf dem See-, Land- und Luftwege erfuhr, hat sich der für den zuständigen Weltuntergang zuständige Weltuntergangsgott Karel Gott bereit erklärt, auf den Weltuntergang zu verzichten und sämtliche McDonalds-Filialen zu “Deutschland frisst den Superstar”zu schicken, wenn, ja wenn ein dementsprechendes Maja-Opfer dargebracht wird. Hohepriester Flippi di Floppi ließ sich das natürlich nicht zweimal vorbeten und schlachtete zu Ehren von Karel Gott gestern “in einem unbekannten Land vor gar nicht allzu langer Zeit eine Biene leicht verbrannt. Und diese Biene, die ich meine, nannte sich Maja. Kleine, resche, tote Biene Maja. Maja, alle schlachten Maja! Maja, wir quälen dich heute und hier.“ 

24.11.2011

Kirchen Überraschung, das erlösende Überraschungsei

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 05:46


Mehr weltlicher Spaß beim sanktionierten Sanctus Spiritus

Wieder einmal ist der Vatikan für eine handfeste Überraschung gut. Damit der Kirche nicht auch noch die letzten paar Gläubigen davonrennen und die Seelsorge in Zukunft nicht nur für die Katz und den Heiligen Geist da ist, macht nun die päpstliche Marketingabteilung “Enorme Patris et Spirituskocher” mit einer noch nie dagewesenen Werbeaktion mobil. Eine formidable Die geheimnisvollen Überraschungseier des kirchlichen Zölibats für alle neugierigen Kinder wie Paul Boegle. Damit die kleinen betenden Kinderhände auch immer etwas zum Spielen haben, geht der Vatikan neue Wege auf uralten Pfaden.Kirchen Überraschung in Eiform soll die ungläubige Jugend, welche nach Erkenntnis und Meinung der Kirchenoberhäupter die Zukunft der in den Abgrund steuernden Kirche und der abgründigen Kirchensteuer ist, wieder zurück in den Schoß der Glaubensgemeinschaft und besonders auf den Schoß der zahlreichen vom Zölibat geschwächten Geistlichen holen, um die Sorge um die Seele der verwaisten Ökumene wiedererstarken zu lassen. “Freie Zeit“, der Blog für fürstliche Finsternis und finstere Fürsten-Firstdächer, wollte es natürlich neugierigerweise genauer wissen, was es denn mit diesen ominösen Kirchen Überraschungseiern so auf sich hat und bat deshalb um eine pröpstliche Leibesvisitation.

Wir haben den Auftrag, den vielen zölibatsgeschädigten Priestern einen rauszuholen und dann möglichst einen runterzuholen. Und das meine ich durchaus so, wie ich es sage. Denn viele unserer im priesterlichen Büßergewande Wandelnden wandeln mittlerweile nur noch alleine in den heiligen Hallen, wo dann auch nur noch die einsamen wandelnden Schritte dieser wandelnden Heiligen hallen. Und deshalb besteigen viele unserer arbeitslosen Schafhirten das nächstbeste Kirchendach, um dort in selbstgewählter Isolation auf das jüngste Gericht zu warten. Gut, manche essen auch schon vorher oder naschen heimlich von den liegengebliebenen Oblaten, aber die meisten warten schon drauf, bis das jüngste Gericht fertig ist und essen erst mit dem Glockenschlag. Es ist deshalb unsere Pflicht, da stimmt mir übrigens Papa Ratzefatz einstimmig zu, diese schreitenden Schreitenden vom einsamen gemeinsamen ewig wandelnden Wandeln rauszuholen und vom Kirchendach runterzuholen. Doch, ich muss es leider eingestehen, damit uns dies gelingen kann, müssen wir erst einmal die Glaubensnachwuchsgemeinschaft wieder zu uns zurückholen, bevor wir ans Rausholen und Runterholen denken können. Aber dafür benötigen wir mehr Ministranten, welche sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellen wollen. Hat nicht schon unser Glaubensbruder Herbert gesungen, dass diese unsere Priesterwelt in salbungsvolle Kinderhände gehört?

Der vatikanische Sonderbeauftragte für sonderbare vatikanische Aufträge, Bruder Siegfried der Sonderbare, bringt gegenüber “Freie Zeit“, dem Blog für überraschende Enthüllungen und katastrophalen Katechismus, klar und deutlich zur Sprache, welch brisante Überraschung das neu besiegelte Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und der Kirchen Überraschung, das heilige Überraschungseier für den kirchlichen Nachwuchs. Das Überraschungsei aus dem Vatikan für mehr Spaß zwischen Priester und Ministranten. Denn in jedem siebten Priester steckt ein Ei. Und manchmal hängen auch zwei. Paul Boegle findet die Idee des Vatikans eine sehr gute und fromme, um den Nachwuchs wieder in die Glaubensgemeinschaft zurückzuholen und dann auch den vom Zölibat vollkommen ausgelaugten Pfarrern einen runterzuholen.für die Verpackung der Überraschungen zuständigen Firma “Ferromon” bereit hält. Denn in jeder siebten Kirchen Überraschung befinden sich drei Viagra, von denen wiederum jedes siebte höchstpersönlich vom vatikanischen Sonderbeautragten für Seligsprechungen, Bruder Vizenz dem Verstorbenen, selig gesprochen wurde, der wiederum selbst schon von Bruder Waldemar dem Wankelmütigen unter lebloser Mithilfe von Bruder Menowin dem Mithelfenden überraschenderweise glückselig heilig gesprochen wurde.

Während Bruder Egidius der Ehelose und Bruder Urban der Unvermählte die ersten Kirchen Überraschungen an die versammelten Kinder verteilen, welche mit betenden kleinen Kinderhänden und leuchtenden seelig selbstvergessenen Kinderaugen den beiden netten Männern die Eier aus der Hand nehmen, um sie dann vorsichtig auszupacken, ertönt plötzlich eine Kinderstimme und glockenhell erklingt ein “Ich hab die drei blauen Seligsprecher gefunden!” Sanft nimmt ihn Egidius der Ehelose bei der einen Hand, Bruder Urban der Unvermählte nimmt zärtlich das andere Händchen und dann führen sie ihren Erlöser unter den neidischen Blicken der anderen Kinder in die angrenzende Sakristei. Lange hallen die schweren Schritte und das leichtfüßige Trippeln noch nach. “Gelobt sei Jesus Christus! Gelobt sei, was hart macht!” murmeln die kleinen Gläubigen und bekreuzigen sich hastig, während sie die nächsten Kirchen Überraschungen öffnen.

7.11.2011

Perfekter Rundum-Virenschutz für den Computer

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 03:56


Safer Software, die optimale Lösung für Computerviren aller Art

Perfekter Rundum-Virenschutz für den Computer. Paul Boegle hat das ultimative Virenprogramm gegen Phishing, bösartige Software und Cyber-Attacken aller Art programmiert. Nur auf “Freie Zeit”, dem Blog für linke Bazillen und mittlere Katastrophen, erhältlich.Tag für Nacht und oftmals auch dazwischen stehen Computer-Userinnen, PC-Benutzer und WC-Freundeskreise vor dem Problem: “Welches Virenschutzprogramm bietet mir den besten Schutz zum kleinsten Preis?” Einerseits soll so ein Zeugenschutzprogramm natürlich scheißgünstig sein, aber selbstverständlich soll es auch vor allzu neugierigen Bandwürmern, schmierigen Viren und anderen unerwünschten zeugungsfähigen Routinenplanern bestmöglichen Schutz bieten. Denn jeden Tag werden neue WC-Schädlinge aus kranken Penisköpfen in Umlauf geschickt, um allzu sorglose Facebook-Nutzerinnen zu schwängern und Surfer auf der Suche nach schmuddeligen Pornofilmen hinterrücks zu befallen und sich im eigenen Geschlechtstrieb-System einzunisten. Geheime Samenbankdaten werden gephisht, dubiose Emaille wird bedenkenlos geöffnet, um nachzuschauen, was Gutes drin ist, Cyber-Attacken von Anonymous und bekannten Unbekannten stehen tagtäglich in den Schlagzeilen. Und immer schwingt die Angst mit. Könnte nicht ich der nächste sein, welcher plötzlich nicht mehr von der Schüssel kommt? Was passiert, wenn ich derjenige bin, der auf einmal gekackt wird? Habe ich möglicherweise schon unerlaubte Anagramme oder die noch viel gefährlicheren Palindrome auf meiner Festplatte und weiß gar nichts von diesen infizierten Schüttelräumen? Immer öfter basteln sogenannte Raubkrepierer im Dunkel des Internets an gemeinen und perfiden Methoden, Honighoden, Kathoden, Anoden und Nebenhoden, um an die geheimsten Privatfotos, privaten Geheimfotos und privatesten Privatgeheimfotos zu gelangen, welche eigentlich nur für Facebook bestimmt sind.

Doch nun gibt endlich den bestmöglichen Schutz gegen Computerschädlinge und WC-Viren aller Art. “Freie Zeit“, der Blog für linke Bazillen und mittlere Katastrophen, hat zusammen mit dem anerkannten Experten für WC-Fragen und PC-Tragen Paul Boegle (Gründer der Softgummi-Schmiede Latex Instruments, Alleindraufsitzer der Hartschalen-Schmiede “Viel-Leichter-Mann” und Entwickler des USB-Sticks “Im Zeichen des Kreuzes”) nun den Rundum-Schutz “Safer Software” entwickelt. Das leicht zu installierende Programm bietet nach Meinung der wohl besten Fachzeitung “Computer-Bilder selber ausmalen” das derzeit umfassendste und preislich scheißgünstigste Komplettpaket gegen die gefährlichen trojanische Pferde Black Beauty und Fury sowie die vom wohl gefährlichsten Computer-Hacker Karl May programmierten Pferde Iltschi und Hatatitla. Dass “Safer Software” auch mit dem vielfach unbekannten Jolly Jumper des amerikanischen Hackers Lucky Luke spielend fertig wird, macht die Sache natürlich noch angenehmer.

Doch die speziell implementierte Softgummiware, ein preislich ebenfalls scheißgünstiges Zusatzpaket in der Kreta-Phase, welches im Moment jedoch nur in Apotheken oder Automaten heruntergeladen werden kann, leistet noch bedeutend mehr. Selbst wenn sich schon Bandwürmer, magersüchtige Skelett-Würmer oder heimtückische Gerippe-Viren im eigenen Geschlechtstrieb-System eingenistet haben, wird der Virenschutz selbstständig aktiv. Eine hermetische Abriegelung des Systems sorgt dafür, dass alles dort bleibt, wo es bleiben soll. Auch wenn die Anwender die unerlaubte Programmroutine händisch durch eine nicht zu kontrollierende Masturbation einmal gestartet haben, bleibt das System dank der “Safer Software” stabil und überschreit den unerlaubten Eingriff durch noch lauteres Schreien und Brüllen.

Chip Onan-Line“, die führende Zeitschrift für harte Teile und Weichteile: “Mit dem neuen Viren- und Nachtwächter von Paul Boegle dürfte es in Zukunft wohl unmöglich sein, unerlaubt in das eigene Geschlechtstrieb-System einzudringen. Besonders gelungen dabei ist, dass es den Virenschutz endlich auch mit Apple Geschmack gibt. Gerade für UserInnen von iErbechern, iGer Nordwand und iSsalons, welche in der Vergangenheit kein zufriedenstellendes und preislich scheißgünstiges Komplettpaket für das private WC zur Verfügung hatten, bedeutet diese Entwicklung sicherlich ein Maximum an Minimum.

3.11.2011

Nosferatu - ein Vampir gerät unter Blutdruck

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 12:08


Die Symphonie des Grauens muss neu geschrieben werden

Wie erst in der letzten nebligen Nacht bekannt wurde, hat der allseits beliebte kleine Vampir Nosferatu in einer letzten Nacht- und Nebelaktion fluchtartig seine blutleere Heimat Transsilvanien verlassen und ist vom Jenseits ins Diesseits gewechselt. Sozusagen ein Überläufer oder eben Überflieger. Ob dies nun auf die beinahe bankrotten Blutbanken seiner Heimat zurückzuführen ist oder doch eher mit dem niedrigen Blutdruck aufgrund von Blutdurst, hervorgerufen durch zuviel Blutwurst, des immer schon sehr blassen und kränklich aussehenden Herrn zu tun hat, konnte “Freie Zeit“, der Blog für pneumatische Druckmanschetten und komprimierte Betriebssicherheitsverordnungen, leider niemand mitteilen, da zu dieser UhrzeitNosferatu -eine Symphonie des Grauens muss wohl von Paul Boegle neu geschrieben, getextet, vertont und ausgesaugt werden. Denn die leeren Blutbanken setzen den Vampir gehörig unter Blutdruck. Als letzte Möglichkeit sieht Nosferatu die Auswanderung in eine Rote Kreuz Zentrale seiner Wahl. üblicherweise alles, was saugen und zuzeln kann, entweder im Blutrausch liegt oder Weißwürste anknabbert. Dass die steigenden Marktpreise für fein kristallinen Blutzucker für die Entscheidung maßgeblich sind, konnte allerdings nicht bestätigt werden.

Fakt jedoch ist, dass sich Nosferatu scheinbar entschlossen hat, seiner Heimat den schlecht durchbluteten krummen Rücken zu kehren und mit gepacktem Sarg und allerlei zusätzlichem Pack auszuwandern. Sozusagen mit Sarg und Pack also. Und natürlich einer zarten Jungfrau im Schlepptau, diese alte Naschkatze. Sozusagen ein Knabbergebäck im Knabbergepäck. Dass der Vampir schon seit etwa 422 Jahren an dieser Entscheidung saugt, ist zwar nicht unbedingt neu. Schon desöfteren hat er seinen zahlreichen verblassenden Verblichenen und leicht angestaubten Ausgesaugten inmitten einer gemütlicher Runde mitgeteilt, dass er irgendwann einmal diesen Schritt wagen werde. Sozusagen von Bleichmittel zu Staubsauger. Doch die Abreise kommt für viele jetzt doch völlig überraschend.

Ja, natürlich hat er immer wieder betont, dass er vollkommen ausgelutscht sei. Der fortlaufende Aderlass fordert natürlich seinen Tribut. Und dass ihm der letzte Biss fehle, hat er in den letzten drei Jahrhunderten auch immer wieder gesagt. Aber wir dachten halt, dass das daran liegt, dass wir eben schon von ihm so ausgelutscht sind und er deswegen so ausgelutscht sei, weil unsere Halsschlagadern kaum mehr was hergeben. Mit seinen Augenringen sah er wirklich schlecht aus. Überhaupt bei Tageslicht. Klar macht man sich so seine Gedanken, wenn man sieht, dass da der rechte Appetit fehlt. Aber wir dachten, dass er vielleicht Diabetes hat und bestimmte Blutgruppen nicht verträgt. Die vielen Lutschbonbons, gut, wir dachten uns nichts dabei. Okay, das mit dem niedrigen Blutdruck und stimmt schon. Aber das ist doch kein Grund, dass er ohne Auf Wiedersaugen einfach bei Nacht und Nebel davonschleicht. Ein kleines Abschiedsessen wäre schön gewesen. Oder Trinken oder was auch immer.” Ein etwas dünnhäutiger Herr, welcher jedoch namentlich ungesaugt bleiben möchte, spricht stellvertretend für die ratlose Gesellschaft, welche hinter blickdichten Vorhängen auf den massiven Eichensärgen sitzt und gelangweilt an frischen Blutorangen nuckelt.

Die Vitamine machen’s aus. Sie verstehen? Könnte Ihnen auch nicht schaden.” Eine ältere Dame im eleganten Leichenhemd hat unbemerkt das Zimmer beflogen und lässt sich galant zwischen den schweigenden und ausgebluteten Verwesenden nieder. Vorsichtig hebt sie ihr weißes Hemd, um nicht in die angetrockneten Blutlachen zu steigen, welche noch von der letzten nächtlichen Nacht- und nächtlichen Nebelaktion herumtrocknen. Dann nimmt sie vollkommen ungeniert die dritten Beisszähne heraus und beginnt, diese von den letzten Bissspuren und Hautfetzen zu säubern. Unzählige Pflaster an ihrem zarten Hals zeugen von der wohl extrem wilden Nacht, welche sie hinter sich hat. “Er hatte noch so viel vor. Nosferatu, meine ich. Erst letztes Jahrhundert haben wir noch darüber geredet, dass wir alle gemeinsam vielleicht einen kleinen Ausflug machen sollten. Die neue Rote Kreuz Zentrale muss sagenhafte neue Blutgruppen gebunkert haben. Da wollten wir eigentlich hin. Aber das dürfte ja nun Makulatur sein. Schade drum! Ein paar rote Blutkörperchen hätten uns allen sicher gut getan. An uns nagt ja auch schon der Zahn der Zeit.” Als die sehr gepflegte Dame der bissigeren Gesellschaft ihre herrlich blutenden Dritten wieder mit der Saftcreme befestigt hat, schaut sie in die schweigende Runde, welche gedankenverloren vor sich hin verwest und an den morschen Balken träge vor sich herunterhängt. Dann zuckt sie mit den Schultern, beugt sich über den nächstbesten Sarg und presst sich einen kalten Jüngling aus. “AB negativ. Hervorragend. Hätte nicht gedacht, dass es sowas heutzutage noch zu diesem Preis gibt.

Plötzlich hört man einen lauten Rülpser. “Tschuldigung!“, murmelt der Dünnhäutige und wischt sich mit der Fledermaus, welche er sich um seinen Hals gebunden hat, den Mund ab, aus welchem ein dünner Blutfaden rinnt. “Mit dem Essen spielt man nicht!” tadelt ihn die feine Dame und reicht ihm den ausgepressten Jüngling weiter.   

31.10.2011

Lukas, der Lokomotivführer entführt ICE

Abgelegt unter: Zeit-los — Paul Boegle @ 08:10


Permanente Unzufriedenheit im Job wahrscheinlich ausschlaggebend

Der kurz vor seiner Pensionierung stehende bundeslahme Bundesbahn-Angestellte, ein Lokomotivführer ersten Stranges namens Lukas (Nachname ist der “Freie Zeit“-Redaktion wie immer am Anfang bekannt), hat nach Angaben der Bundeszentrale für abgängige Schaltzentralen und dezentrale Gangschaltungen während des Feierabendverkehrs einen Lukas, der Lokomotivführer entführt ICE “Schlummerland-Express. Paul Boegle vermutet, dass permanente Unzufriedenheit im Job der Grund ist. Denn alles hängt am seidenen Faden. Und zwei minus zwei macht vier. Manchmal zumindest. Und manches Mal macht zwei minus zwei auch nichts. Auch nicht bei der Bahn.Pendlerzug plus Entzugserscheinungen mitsamt dem durchwegs abwegig durchgängig anhänglich vorhängenden ICE “Schlummerland-Express” und aufgehängter ständig zäh vor sich hin und her tropfender Stoppuhr sowie 14 abgängigen Fahrgästen ausgependelt und danach entführt. Die Situation dürfte wahrscheinlich im Moment vollkommen entgleist sein, was dem ICE aber noch nicht passiert sein dürfte. Der Hochgeschwindigkeitszug der neuesten Triebwerk-Schadensgeneration samt beigelegtem Blanko-Entschuldigungsschreiben der Bahn, welcher im Hauptbahnhof München abfahrtbereit auf seine vierstündige Verspätung wartete, wurde nach Angaben der nicht zu ermittelnden Verschlampten von Lukas mit der Aufforderung “Bitte nachtreten. Vorsicht: Türen schießen!” in seine Gewalt gebracht, ordnungsgemäß verschlossen und in Gang gesetzt. Ob der Mann dabei Helfershelfer hatte oder ganz alleine auf die blöde Idee kam, wollten, konnten, durften und mussten die verschlampten Ermittler nicht sagen, setzten aber alle Hebel in Bewegung, um der unerlaubten Bewegung des ICE auf die Sprünge zu kommen.

In Zeiten, in denen die Bahn durch die beinahe schon konkurrenzlos günstigen Angebote von Billigfluglinien wie “Das Leben des Brian Air - Vom Kreuzweg ins Cockpit“, “chicken wings - Ihr Kotzen ist unser Fluglärm” oder der ebenfalls sehr empfehlenswerten und kurz vor dem Abschmieren stehenden “Easy Cheesy Jet - einfach easy cheesy fett“, ist solch eine Schreckensmeldung fast schon nicht mehr zu entsaften und wohl auch nicht zu verkraften. 

Ein Augenzeuge, welcher auf den Gegenzug aus Freilassing wartete und währenddessen ein kleines Picknick auf der wenig befahrenen Bahnstrecke mit dem örtlichen Bahnhofsvorsitzer im Stehen und seinem Kollegen, dem Bahnhofsvorsteher, welcher im Sitzen dem stehenden Treiben der picknickenden Stehenden zusah, abhielt, machte jedoch eine wichtige Zeugenaussage, welche den verschimmelten Gesandten möglicherweise auf die Sprünge helfen könnte: “Ja, da war so ein kleiner Junge. Dunkelhäutig, ziemlich mager und mit lauter Schnüren, welche von oben herabhingen. Erst dachte ich mir nichts dabei, weil es hängt sich schließlich jeden Tag irgendwer am Hauptbahnhof auf. Aber als ich dann diesen Entführer, Lukas sagten Sie, sah, fiel mir auf, dass dem auch soviele Schnüre und Seile herab-, nein eigentlich hinaufhingen. Naja, und dann hab’ ich eben zwei und zwei voneinander abgezogen und herausgekommen ist, naja, Sie wissen schon, was das eben so gibt. Erst hab ich gedacht, dass sich heute eben zwei aufhängen, weil es so schönes Wetter ist, aber das war dann doch irgendwie komisch. Naja, und dann ist der ICE plötzlich losgefahren. Owohl er seine vier Stunden Verspätung noch gar nicht beisammen hatte. Da war mir klar, dass da was nicht stimmen kann. Weil so etwas hat es in den letzten sieben Jahren noch nie gegeben. Doch, einmal, als die aus Versehen die Winterzeit eine Stunde zu früh umgestellt haben. Da sind sie nur mit drei Stunden Verspätung losgefahren und ich hab natürlich prompt den Zug verpasst. Nicht einmal auf die Bahn ist mehr Verlass, hab ich mir gedacht.

Gewissenhaft und geduldig nimmt der vermittelte Abgesandte die Worte des kauenden Mannes auf und prüft danach, ob zwei minus zwei auch wirklich das ergibt, was der wichtige Augenzeuge gesagt hat. “Mhm, mhm, tststs. Also ich komme da aber auf ein ganz anderes Ergebnis. Sie gaben zu Protokoll, dass Sie zwei von zwei abgezogen haben und heraus gekommen ist das, was Sie eben gesagt haben. Das kann aber nicht stimmen, was Sie da eben gesagt haben und auch wortwörtlich zu Protokoll gegeben haben, weil wenn ich zwei von zwei abziehe, kommt ganz was anderes heraus, als was Sie angegeben haben und was ich laut Ihrer Aussage protokolliert habe.” Plötzlich sind die Augen des versandeten Vermittlers hellwach und verengen sich zu schmalen Schlitzen, während er den wichtigen Augenzeugen aus geschlitzten Verschmalungen fixiert. “Nein, nein, nein! Sehen Sie, wenn Sie die beiden Zweiern bei die Eier nehmen, bleibt doch logischerweise zweimal Zw übrig. Und wenn Sie dann Zw und Zw voneinander abziehen, bleibt das übrig, was ich zu Protokoll gegeben habe. Ist doch ganz einfach.” “Wissen’s was, gehn einfach weiter. Weil sie stören meine mittleren Verschlampungen und unmittelbaren Entgleisungen.

Von Lukas, dem Lokomotivführer und dem entführten ICE fehlen bis heute jede Spur. Was aus dem vermeintlichen Helfershelfer geworden ist, konnte von den geschüttelten Entmannten ebenfalls noch nicht verhüttet werden. Alles hängt an einem oder sogar vielen seidenen Fäden. Lukas, der Lokomotivführer, Jim Knopf, der kleine Junge und natürlich auch der verschwundene ICE. Das Leben hängt an einem seidenen Faden. Und der seidene Faden, der hängt auch am seidenen Faden. Nur die Verspätungen hängen nicht daran. Die haben sie ganz einfach verschlampt. Denn zwei minus zwei macht vier. Manchmal zumindest. Und manchmal macht zwei minus zwei auch nichts. Und alles hängt am seidenen Faden. Auch im friedlichen Schlummerland der Bahn. Und alles ist ein riesengroßes Marionettentheater. 

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