Wer stiehlt Ihre freie Zeit?
Zeit-Stehler, Zeit-Dieb und Zeit-Nehmer
Vorab natürlich eines: Gleiches Recht für alle meine LeserInnen! Wenn Sie mir meine freie Zeit stehlen möchten, würde ich mich sehr glücklich schätzen. Und in Zeiten des Internets gibt es dafür unter der Emailadresse paul.boegle@weblog.bio-natur.at die einfachste Möglichkeit, selbst als Zeit-StehlerIn, Zeit-DiebIn oder ganz einfach als profan-profunde Zeit-NehmerInnen aufzutreten. Selbstverständlich wäre auch die Möglichkeit denkbar, dass Sie zu Papier und Feder greifen und Paul Bögle ein paar knisternde Zeilen schreiben. Im Impressum von “Freie Zeit” finden Sie alle notwendigen Daten.
Paul Bögle ist mein Name, der Name Ihres Gastgebers auf “Freie Zeit“, dem Blog für Satire, Gesellschaftskritik und vielen Dingen des täglichen Wahnsinns. Ich bin Zeit-Geber und Zeit-Nehmer in einer Person. Doch auch ich bin nicht zeit-los, bin als Mensch ebenso vergänglich wie es die Zeit, unser aller Lebens-Zeit, ist. Auch an mir nagt unerbittlich jener unheilvolle Zahn der Zeit, stempelt mich Tag für Tag als ”Erledigt!” ab. Punkt Mitternacht beginnen die Räder von Neuem zu mahlen und drücken mir jenen Zeit-Stempel auf, vor dem es kein Entrinnen gibt.
Platz schaffen, Freiraum schaufeln, Zeitraum suchen, Zeit und Raum erklimmen, doch wissend, diesem Ziel kein Stückchen näher zu kommen. Zeit und Geist verbinden, Zeitgeist finden. Die Zeit bändigen, aber unbändig daran verzweifeln. Mir Zeit nehmen, aber unablässig Zeitnehmer sein. Ihnen Ihre kostbare freie Zeit rauben, ein zeitraubendes Unterfangen. Ihnen Ihre wertvolle Zeit stehlen, eine erfolglose Zeit-Diebestour, ohne Aussicht auf Erfolg.
Begleiten Sie mich also ein winziges Stückchen auf meinem Zeit-Weg, Wegbegleiter meiner Wegzeit. Erlauben Sie mir, gemeinsam den Faktor Zeit zu einem zu vernachlässigbaren Zeitfaktor zu machen, wenn auch nur für einige wenige Sekunden. Lassen Sie uns in der Zeit reisen, Zeitreisende auf dem Weg zum Ziel.
Zu welchem Ziel? In erster Linie stellt mein Blog ein satirisches Mittel dar, um mich mit Problemen, Ereignissen und in vielen umgänglichen Menschen und auch unumgänglichen Zeit-GenossInnen auseinanderzusetzen. Ich nutze schamlos die Mittel der Übertreibung, Polemik ist mir nicht fremd und Polarisieren sicherlich von Bedeutung. Und trotzdem steht der Spaß im Vordergrund. Auch wenn Satire nicht immer Spaß macht, besonders dann, wenn dies ernsthaft betrieben wird.
Ich bin ein virtueller Clown in einer virtuellen Welt. Maskieren und Demaskieren. Einerseits verbale Farbschichten auftragen und dann wiederum an der Oberfläche kratzen, um verborgene Farben freizulegen. Die eigene Meinung vertreten.

